Mittwoch, 27. März 2013

Der dritte Tag nach Palmsonntag


Mittwoch
Jesus begegnet in Bethanien einer Frau.
Sie ist voller Liebe für ihn und salbt ihn mit kostbaren Nardeöl.
Und Jesus wehrt die Einsprüche ab - denn es ist ein Vorauszeichen von dem, was kommen wird.

Die Bibel 
Das Evangelium nach Markus - Kapitel 14 - Verse 3-9

"Und Judas Iskariot, einer von den Zwölfen, ging hin zu den Hohenpriestern, dass er ihn an sie verriete.
Als die das hörten, wurden sie froh und versprachen, ihm Geld zu geben. 
Und er suchte, wie er ihn bei guter Gelegenheit verraten könnte."

Die Bibel
Das Evangelium nach Markus - Kapitel 14 - Verse 10+11

Kommentare:

  1. Liebe Gisa,

    heute habe ich zwei Dinge nachgeschlagen:

    Bet(h)anien, südöstlich von Jerusalem, ist Heimat der Geschwister Maria, Martha und Lazarus. Maria ist die Frau, die Jesus die Füße salbt. Martha ist die, die sich Sorgen macht. Lazarus wurde von Jesus auferweckt.

    Alle drei waren Freunde von Jesus.

    Gebe ich das richtig wieder?

    Herzliche Grüße

    Anke

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  2. Liebe Gisa, danke für deine mail, ich beantworte sie gern in den nächsten Tagen!
    Die "Salbung von Bethanien" - ich mag diese Geschichte sehr gern. Sie ist sehr , sehr sinnlich. Liebe und Verehrung findet ihren Ausdruck in einer spontanen Tat, die duftende Spuren hinterlässt. Berauschend und doch auch flüchtig. Wie muss es geduftet haben in diesem Haus. Aber manche sind irritiert und seltsam berührt. So eine Verschwendung! - bekommt sie prompt zu hören. und findet selber keine Worte der Verteidigung und muss es auch nicht, weil Jesus sie verteidigt. Auch wenn dann der Evangelist eine Deutung interpretiert bleibt für mich die ganze Angelegenheit doch auch geheimnisvoll und ich will sie nicht erklären. Ich denke, das was die Frau getan hat, berührt so verschiedene Ebenen. Unterschiedliche symbolische Handlungen. Totensalbung. Königssalbung. Messiassalbung. Liebeserklärung. Alles in einen Moment packen wollen. wortlos. ...
    wie gesagt. ich mag diese Geschichte gern.
    liebe Grüße, JULE

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  3. Danke für eure wertvollen Gedanken und Überlegungen zum Text.

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