Samstag, 6. Juli 2013

Ein bäuerliches Herbarium

Bevor ich meinen neuen Post beginne, 
möchte ich von ganzem Herzen DANK sagen für eure tollen Kommentare.

Eure kleinen Erinnerungsgeschichten rund um die Ripplis haben mir so gut gefallen. Es ist einfach großartig was man mit ihnen verbindet, wie bei euch alles begann - 
und wie alles wieder auflebt!

Danke für alle lieben Grüße! Wie schön, dass es euch gibt!!!   
♥♥♥



Sind sie nicht wunderschön, diese Freuden der Natur?
Ich kann mich einfach nicht satt sehen.


Für mein Lädchen plane ich eine bäuerliche Reihe.
Gestrickt- und Gehäkeltes (und Genähtes) mit dem immer 
wieder unverwechselbarem Flair eines Bauernlebens.
Hinaus aufs Land ... wird sie heißen.
Nun mache ich mir mal Gedanken.
Sie soll nützlich, aber auch dekorativ sein.

In diesem Sinne
  wünsche ich euch also ein wunderschönes ländliches Wochenende
bei Landkaffee, bei Selbstgebackenem, beim Handarbeiten, beim Lesen alter  (neuer) Geschichten,
bei Laternenschein unter Mond und Sternen 
- bei diesem schönen Wetter ...
und bei herzberührenden Gesprächen mit euren liebsten Menschen.
 ♥♥♥
Eure Gisa.

Kommentare:

  1. Liebe Gisa,
    deine bäuerliche Reihe wird bestimmt toll.
    Du hast ja wieder wunderschöne Sachen in der letzten Zeit gearbeitet - einfach schön!
    Ich wünsche dir ein schönes Sommerwochenende!
    GGGGLG Rosaline

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  2. Wie geht denn "unverwechselbarer Flair eines Bauernlebens"??? *grins*
    Als altgedientes LandEi und Spross einer westfälischen Bauernfamilie kommen mir bei sowas ja immer Assoziationen wie "Eau de Porc" (Gülle) oder "Der Duft der großen weiten Welt der Misthaufen" oder sowas in den Sinn....
    Oder Kleidung, die nach dem Heu- oder Stroheinfahren mit lauter Halmen gespickt ist und entsprechend piekst.
    Oder selbstgemachter Erdbeersaft. Das auch.

    Also... wie kriegst du jetzt den Bauernflair in deine Sachen???

    Sehr gespannte Grüße vom
    LandEi

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  3. Landliebesei, toll wie du das beschreibst.
    DAS (geruchsmäßig) und eine Küche voller Fliegen ;-) hatte ich auch im Sinn.
    Tja, kann man das Flair nennen?
    Hm, ich tu's einfach.

    Dazu passen einfach klare, klassische und evtl. rustikale Dinge.
    Wenn man das Bäuerliche überhaupt in einen Styl quetschen kann, denn vieles entwickelte sich aus einer "Not" heraus - zB. keine Zeit für großen Schmuß, da musste ein Topflappen ein Viereck sein, sicherlich von ausgekramten Sockenwollresten ... oder so.
    Gefällt mir, das extrem Notwendige ein wenig auszuschmücken ... trotz Fliegen ;-))))

    Danke für deinen Gedankenanschubser.
    Liebe Grüße!

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  4. Ach Landei, deine Vostellungen sind ja köstlich - aber so wahr!

    Ich bin nun auch sehr gepannt, liebe Gisa, wie deine Kollektion werden wird. Ich schuae zu gerne hier hinein und mag sowohl deine Bilder als auch deine Texte sehr.

    Liebe Grüße von elsie

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  5. Liebe Gisa,
    das hast Du so herrlich beschrieben. Deine neue Kollektion kann ich mir sehr gut vorstellen, Du hast ja ein feines Händchen für diese Dinge. Und die Besonderheit wird sicher in der Einfachheit liegen, ja ... Du machst das !! Ich bin und bleibe gespannt.
    Hab ein wunderschönes Sommerwochenende
    Allerliebste Rosaliegrüße

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  6. ... und wenn du die Sachen dann noch wegen des Gesamtbildes und des Ansprechens ALLER Sinne noch parfümieren möchtest, wir liefern gerne. *albern kicher*

    Meine Oma hatte übrigens immer so ein Körbchen aus Sisal oder ähnlichem Zeug für die Eier, die sie aus dem Hühnerstall holte. Oder wir. Aber Körbchen aus Sisal hattest du ja schon... hm.
    Und Flickenteppiche aus alten Sachen, die sie in lange, dünne Streifen schnitt oder riss und dann halt zu diesen kleinen Teppichen webte. Mit langen Fransen. Die waren cool, da haben wir Mädels immer kleine Zöpfchen reingeflochten, aber das fand dann die Oma nicht so toll. *schmunzel*

    Uhuuuund... DAS wäre noch was.... sie hat für uns Mädels immer so nette kleine Dirndl-Kleidchen gestrickt. Mit einem roten, ärmellosen Oberteil und einem grünen Rock unten dran. Und an den Rändern waren Gänseblümchen aufgestickt, das sah schön aus. Die Blümchen mochte ich besonders. Mal sehen, ob ich noch ein altes Foto von einer von uns finde, wo das Kleidchen mit drauf ist. Dann zeig ich's dir. *mal suchen geh*

    Und Strümpfe mit Zopfmuster. Die mag ich ja bis heute gerne! Und so Tücher, die sahen so ähnlich aus wie diese Lace-Teile, die gerade so "in" sind jetzt. Ganz zart gestrickt und ganz weich.

    Und das mit den Topflappen stimmt so. ;-)

    Im Winter gab's bunte Handschuhe aus Sockenwollresten und kratzige Mützen. Die Mützen kannst du beruhigt weglassen, die fand niemand von uns gut. ;-)

    Liebe Sonntagsgrüße vom
    LandEi (Meine Bauern-Oma hieß übrigens mit Nachnamen "Sonntag", cool, oder?)

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  7. Liebe Gisa,

    bei Landleben denke ich immer an meine Großeltern väterlicherseits. Mein Opa war Neubauer und lebte mit der Familie in einer Bauernkate. Niedrige Decken, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Mini-(Kinder)Zimmer, Küche, kein Bad, aber Plumsklo um die Ecke. In der Küche stand der Resteeimer für die Schweine, Geflügel auf dem Hof, bewacht vom Hund, auf dem Zaun Gläser und Topfe zur Abschreckung des Adlers, wenn die Küken "lockten". Ein Gemüsegarten, in dem auch Blumen gediehen. Vor allem Löwenmäulchen. Überall. Wunderbar. Wenn ich sie sehe, denke ich immer an meine Oma. So wie jetzt. Und dann habe ich einen Kloß im Hals und bin traurig, dass sie "jung" starb, als ich 10 Jahre alt war. Und bevor mir jetzt die Tränen kommen, sende ich dir noch ein paar herzliche Grüße.

    Anke

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