Ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN dienen! (Die Bibel _ Josua 24, 15)

Evangelium und Bibellehre ♥


BEGRIFFE UND ERKLÄRUNGEN | Haushaltungen | Abfolge | biblische Auslegungen | wortgetreu | Zeugnis | frohe Botschaft


INDEX (letztes zuerst)

47) Kirche Kunterbund

46) Die Gemeinde _ Gottes Haus

45) Der Leuchter in 2. Mose

44) Warum der Christ nicht politisch käm pft - sondern himmlisch lebt!

43)  Die ganze Erde wird erfüllt werden von der Herrlichkeit Jehovas

42) Der Überrest Israel

41) Was ist das um den Instagramaccount "liebezurbibel" von Jasmin Friesen?

40) Entrückung in Johannes 14  /  Text + Videolink

39) Geröstete Körner

38) Was ist die Sünde zum Tod?

37) Leben in Christus _ wie?

36) Trump, Kushner usw.

35) Babylon oder Rom?

34) Die Schechina, der "Stern von Bethlehem"

33) Älteste im Neuen Testament

32) Was sagt die Schrift?

31)  Lasst mich erzählen ...

30) Musik und Instrumente im Gottesdienst?

29a) Tätowieren und Piercen _ eine harmlose Jugendmode? / Alexander Seibel

29)  Tatoos & Piercings aus biblischer Sicht / Nachrichtenagentur IDEA 

28) Zum Buß- und Bettag 

27) Die Mehr - Verführung 

26) Was zeichnet im Neuen Testament einen Überwinder aus?

25) An der Schwelle der Ewigkeit | Neue Himmel und eine neue Erde | Eine neue Ordnung

24) Die Positionierung eines wiedergeborenen Christen zu Israel

23) Mann und Frau im Wort Gottes 

22) Roger Liebi | Gefangennahme | NEWS FAKENEWS

21) 3 Tage und 3 Nächte _ WANN WAR WIRKLICH DIE KREUZIGUNG DES HERRN JESU?

20) Warum BROTBRECHEN und kein ABENDMAHL?

19) ACHTUNG: ZIMZUM 

18) AWAKENING CHURCH:

Irrlehrer wollten deutsche Gemeinden kapern! (Bethel, Gospel Forum, C3 Churches usw.)

17) Falsche GEMEINSCHAFT? 

16) DAS EVANGELIUM DES MATTHÄUS

15) VERKÜNDIGUNSZEITEN DES EVANGELIUMS 

14) 4. MOSE 12 | MOSE_AARON_MIRIAM | Das kuschitische Weib (Bedeutung/Nationen)

13) In der APOSTELGESCHICHTE gibt es KEINE CHRISTLICHE LEHRE

12) MOSE  |  ÄGYPTEN

11) NACHFOLGE Der Christ und die Politik (von John Nelson Darby)

10) Ist der jetzige Staat ISRAEL von Gott?

9) Bleibt WACHSAM (Sonnenfinsternis ...?)

8) Dilemma ISRAEL

7) Die Warheit um Israel _ der wahre Blick

6) 5 Missionare ... (ein Zeugnis von der großen allumfassenden Liebe Gottes - und seine Wege)

5) Und dieses Evangelium kann man jetzt noch nicht verkünden ...

4) Das Reich Gottes wird kommen

3) Die Drangsalszeit

2) Kehre um, Israel ...

1) Die Unverlierbarke 





47) Kirche Kunterbunt

Wird die „Kirche Kunterbunt“ noch bunter?
Geschrieben von Thomas Schneider am 10. Juli 2026
von Ernst Martin Borst
Im aktuellen Newsletter (Juli/August 2026) des Gnadauer Verbandes wird mitgeteilt, dass die bisherige Bewegung „Kirche Kunterbunt“ (KKB) am 18. Juni 2026 nun zu einem Verein umstrukturiert wurde. KKB formuliert:
„Aus einer kunterbunten Idee ist in den letzten Jahren eine große ökumenische Bewegung im deutschsprachigen Raum geworden. Aktuell zählen wir fast 500 Kirche Kunterbunt Initiativen und erreichen damit ca. 150.000 Menschen. Was für ein Geschenk! Dieses Wachstum bringt nun strukturelle Veränderungen mit sich. Die Ausbreitung und das Wachstum der Kirche Kunterbunt Bewegung seit 2019 war im Wesentlichen durch die großzügige Förderung von weniger als 10 Stiftungen und Großspendern möglich, die insgesamt 800.000 € in die Kirche Kunterbunt Bewegung investiert haben. Bisher lag die Trägerschaft für die Bewegung beim Evangelischen Jugendwerk in Württemberg. Da Kirche Kunterbunt inzwischen eine breite ökumenische Bewegung im gesamten deutschsprachigen Raum ist, möchten wir diese Realität künftig auch strukturell abbilden. Deshalb haben wir am 18.06.2026 einen überkonfessionellen Kirche Kunterbunt Verein mit schlanken Strukturen gegründet. Dabei ist uns wichtig: Der Verein versteht sich ausdrücklich nicht als institutionelle Abgrenzung von den Kirchen. Vielmehr dient er dazu, die bestehende ökumenische Breite zu stärken und weiterhin die enge Verbundenheit mit den Kirchen und den vielfältigen lokalen Initiativen von Kirche Kunterbunt sichtbar zu machen.“
Die Gründung dieser Bewegung wurde durch eine katholische Stiftung ermöglicht. KKB schreibt dazu: „Im Frühjahr 2019 erschien die erste Auflage von „Kirche Kunterbunt“. Finanziert vor allem durch eine katholische Stiftung.“
KKB ist ökumenisch
Wie ist diese „Kirche“, die auch unter anderen Namen wie Messy Church, Chaoskirche oder Wuselkirche bekannt ist, ausgerichtet? Nach eigenen Aussagen ist sie stark ökumenisch orientiert. So schreibt die KKB:
„Ab 2027 wird die Trägerschaft der Kirche Kunterbunt Bewegung vom Evangelischen Jugendwerk in Württemberg auf den Kirche Kunterbunt Verein übergehen. Dieser Verein ist keine kirchliche Ausgründung, sondern bildet bewusst die ökumenische Vielfalt der Bewegung ab. Er schafft eine schlanke und gemeinsame Struktur, die in allen kirchlichen Traditionen arbeiten kann. Auch künftig arbeiten Landeskirchen, Bistümer und freie Werke aktiv mit. Die Zusammenarbeit bleibt also ökumenisch, partnerschaftlich und langfristig angelegt.“
Zurzeit sind folgende Kirchen und Verbände an den Aktionen der KKB aktiv beteiligt:
Gnadauer Verband
CVJM Baden
CVJM Gesamtverband
Bund Freier Evangelischer Gemeinden
Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten)
Die Bistümer der Römisch-Katholischen Kirche
Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern
Evangelische Landeskirche Hannover sowie weitere Landeskirchen der EKD
Evangelisch methodistische Kirche
Landeskirchliche Gemeinschaften
Durch die neue Vereinsstruktur und die bereits bestehenden sehr engen Kontakte, z.B. zur
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK),
Evangelische Allianz Deutschland (EAD),
Wilde Kirche (Verein zur Förderung der Volksmission e.V.),
Fresh X-Netzwerk e.V.,
Gemeinde auf Augenhöhe (Werner Pfetzing Stiftung Himmelsfels),
Messy Church,
wird sich die ökumenische Vielfalt noch weiter ausdehnen.
KKB ist „BUNT“
In ihrem Slogan bezeichnet sich die KKB als frech, wild, wundervoll und mit ihrem Namen sagt sie aus, dass sie kunterbunt ist. Mit diesen Merkmalen und den entsprechenden kunterbunten Programmen möchte sie nach eigenen Aussagen kirchenferne Menschen für die Kirche erreichen und begeistern.
KKB ist tatsächlich in jeder Hinsicht bunt. Dies zeigt sich nicht nur in ihrer ökumenischen Vielfalt, sondern auch in ihren Angeboten, Materialien und Aktionen. Dazu einige Beispiele:
• „Herzliche Einladung an alle, die schon länger Kirche Kunterbunt feiern und alle, die gerade erst starten. wir wollen miteinander Freude & Herausforderungen teilen, voneinander lernen & weitergehen und gemeinsam eine Kirche Kunterbunt feiern.“
• „Christliche Beiträge zu kollektiver Krisenresilienz, 06.–07.11.2026 Berlin. In einer Zeit, in der die Klimakrise ungebremst eskaliert, braucht es den aktiven Beitrag von Kirche und Diakonie zur Stärkung gesellschaftlicher Krisenresilienz. Dieses Barcamp bringt alle ins Gespräch, die sich beruflich oder privat mit solidarischen Vorsorgestrategien in Kirche und Zivilgesellschaft, seelsorglicher Begleitung in der Klimakatastrophe oder theologischen Perspektiven auf Kollapsszenarien auseinandersetzen wollen. Ziel ist es, als christliche Akteur:innen die Widerstandsfähigkeit von Sozialräumen und lokalen Gemeinschaften zu stärken. Das Barcamp bietet Raum, Strategien und Praktiken zu entwickeln und zu kommunizieren, die zu einem möglichst guten Leben in und trotz der Klimakatastrophe beitragen.“
• „Wir laden – aus dem FreshX Netzwerk www.wilde-kirche.de heraus – Interessierte und Natur-Begeisterte ein, in einer Schulung zum christlichen Waldbaden-Begleiter/zur Waldbaden-Begleiterin ausgebildet zu werden. Mit dieser Qualifikation ist es möglich, kirchliche Gruppen durch den Wald zu führen und Impulse zur christlichen Achtsamkeit in der Natur weiterzugeben.“
• „Die Fresh X der Anglikanischen Kirche verdanken vieles der keltischen Theologie und Spiritualität. Dieser Hub dient der Vernetzung aller, die auf unterschiedliche Weise von dieser Quelle angezogen werden: Pilger*innen, New Monastic Movements, Missionale Gemeinschaften, Menschen auf der Suche nach Schöpfungsspiritualität und Menschen, die Kirche neu denken wollen.“
• „Mitfeiern, mitmachen und genießen! Wir beginnen mit einer Willkommenszeit mit Café, Musik und Kennenlernen. Zwei Keynotes zu den Themen “Werte & Wurzeln” und “Team & Praxis” werden uns zum Weiterdenken anregen. Nach einem gemeinsamen Essen können wir einige besondere Askpekte in Workshops vertiefen – aktiv, relevant und realistisch. Am Nachmittag laden wir euch zu einer Feierzeit ein. Außerdem wird es einen Material- und Büchertisch geben, um sich mit frischen Ideen für die Praxis zu versorgen. Wie bieten: Impulse, Workshops, Musik mit der Kirche Kunterbunt-Band aus LU-Pfingstweide, professionelles Graphic-Recording, ein Barista-Mobil mit exzellentem Café, leckeres Essen, Inspiration, eine Aktivzeit und Feierzeit, eine gute und offene Atmosphäre in einem modernen und geräumigen Tagungshaus.“
• „Fußball-Gebet. Das Gebet greift das Thema des Fußball- Entwurfs auf und kann gut damit kombiniert werden. Idealerweise sitzen die Besucher im Kreis. Bei der La Ola-Welle stehen sie nacheinander im Kreis auf, heben die Hände und jubeln. Das wiederholt sich während des Gebets dreimal. Am besten beginnt ihr selbst damit die Well zu starten. Großer Gott, wir danken dir, dass bei dir alle Menschen Gewinner sind. (eine La Ola-Welle im Kreis laufen lassen) Wie gut, dass wir nicht alleine unterwegs sind. Du stellst uns Menschen an die Seite. Lass uns Gemeinschaft suchen und feiern. (eine La Ola-Welle im Kreis laufen lassen) Du siehst, wo wir ausgepowert und durstig sind. Fülle du uns mit deiner heiligen Geistkraft und erfrische uns. (eine La Ola-Welle im Kreis laufen lassen) Amen. (evtl. zum Amen einen Team-Kreis bilden (alle umarmen sich im Kreis) und gemeinsam laut Amen rufen)“
• „Blumenzwiebel-Segen. Material: Blumenzwiebeln für jede Person (Eine Blumenzwiebel in die Hand legen) Gott segne dich mit der Kraft des Ausruhens. Du darfst einen langen Winter aushalten. Du darfst still werden. Du darfst warten und Geduld lernen. (Eine geschlossene Faust formen) Gott segne dich mit der Kraft des Loslassens. Du darfst fühlen, was jetzt da ist. Manches ist noch nicht so weit. (Langsam die Hand öffnen) Gott segne dich mit der Kraft des Wachsens. Dein Leben darf aufblühen. Es darf hell und reich werden. Du darfst leben, wozu du gemacht bist. (Die Hand zu einer Blüte formen und die Zwiebel umschließen) Amen.“
• „Am 29. August 2026 wird es bunt in Bad Dürkheim: Kirche Kunterbunt-Teams und alle, die kreative Kirche mit Kindern und Familien lieben (oder kennenlernen wollen), sind zur ersten Kirche Kunterbunt-Konferenz in der Pfalz eingeladen. Dich erwarten inspirierende Impulse vom bundesweiten Kirche-Kunterbunt-Team, viel Raum zum Austauschen, Mitmachen und Vernetzen – und natürlich werden wir Kirche Kunterbunt gemeinsam feiern. Janina Crocoll und Barbara Merkes bringen uns Impulse mit zu den Themen “Werte & Wurzeln” und “Team & Praxis”. Außerdem wollen wir Einblicke geben, wie Kirche Kunterbunt in Pfalz & Saarland gefeiert und gelebt wird. In Workshops, am Café-Mobil, beim Essen und Feiern gibt es reichlich Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung. Mitfeiern, mitmachen und genießen. Wir beginnen mit einer Willkommenszeit mit Café, Musik und Kennenlernen. Zwei Keynotes zu den Themen “Werte & Wurzeln” und “Team & Praxis” werden uns zum Weiterdenken anregen. Nach einem gemeinsamen Essen können wir einige besondere Askpekte in Workshops vertiefen – aktiv, relevant und realistisch. Am Nachmittag laden wir euch zu einer Feierzeit ein. Außerdem wird es einen Material- und Büchertisch geben, um sich mit frischen Ideen für die Praxis zu versorgen. Wie bieten: Impulse, Workshops, Musik mit der Kirche Kunterbunt-Band aus LU-Pfingstweide, professionelles Graphic-Recording, ein Barista-Mobil mit exzellentem Café, leckeres Essen, Inspiration, eine Aktivzeit und Feierzeit, eine gute und offene Atmosphäre in einem modernen und geräumigen Tagungshaus.“
Bei der Durchsicht der zur Verfügung gestellten Materialien und den Veranstaltungen fallen vier Schwerpunkte auf:
1. Vergnügen – Die Begriffe wie Spaß, Freizeit, Freude, Feiern, leckeres Essen und spielen stehen meist an erster Stelle.
2. Umwelt – Auch Umwelt ist bei der KKB ein großes Thema. Dazu tauchen immer wieder die Schlagworte Klimakrise, Klimakatastrophe, Vorsorgestrategien, vegan ernähren und Krisenresilienz auf.
3. Esoterik und bibelfremde Praktiken – Pilgern, Waldbaden, Stille suchen, Kraft annehmen, keltische Theologie, Du darfst leben wozu du gemacht bist, eine La Ola-Welle im Kreis laufen lassen, um nur einige Beispiele zu nennen, sind Praktiken, die in der Esoterik und anderen bibelfremden Bewegungen zu finden sind.
4. Biblische Botschaft – Diesen Schwerpunkt gibt es bei KKB leider gar nicht. Begriffe wie Buße, Hinwendung zu JESUS CHRISTUS, Heiligung und Jüngerschaft fehlen.
Bewertung
Der Ansatz, Gemeindefremde zu speziellen Gottesdiensten und Veranstaltungen einzuladen und für JESUS CHRISTUS zu gewinnen, ist begrüßenswert. Doch genau hier hakt es bei der KKB: Sie möchten Menschen nicht für JESUS CHRISTUS, sondern, wie sie mehrfach betont, für die Kirche gewinnen. Mit Waldbaden oder einer La Ola-Welle führe ich keinen Menschen zu JESUS CHRISTUS. Da KKB deutschlandweit und sogar weltweit aktiv ist, mag es hier und da auch mal gute Aktionen geben, aber insgesamt gesehen fährt KKB einen falschen Kurs. Die ungeretteten Menschen benötigen keine Bespaßung, die finden sie an anderer Stelle viel professioneller. Der Auftrag der Christen hingegen lautet:
„Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Matthäus 28,19+20
„So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott vermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi Statt: Lasset euch versöhnen mit Gott, denn er hat den, der ohne Sünde war, für uns zur Sünde gemacht, damit wir durch ihn zu der Gerechtigkeit kommen, mit der wir vor Gott bestehen können.“ 2.Korinther 5,20+21
Diese Botschaften der Bibel sind der KKB fremd.








46) Die Gemeinde _ Gottes Haus

.. damit du weißt, wie man sich verhalten soll im Haus Gottes, das die Versammlung des lebendigen Gottes ist, der Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit.
1.Timotheus 3, 15

Die Gemeinde (2) - Gottes Haus
Was würdest du von jemand halten, den du in dein Haus einlädst, der aber sofort nach seiner Ankunft beginnt, dir die Entscheidungen über den Ablauf des Abends abzunehmen? Wenn dieser Gast bestimmt, welches Essen serviert wird, wie die Sitzordnung am Tisch aussieht und welche Musik gespielt wird?
Du würdest mir Recht denken, dass er ein ziemlich dreister Gast ist - einer, der die Redensart "Fühl dich wie zu Hause!", etwas wörtlich genommen hat.
Aber ist es nicht so, dass wir uns in der Versammlung oder Gemeinde, die das Haus Gottes ist, manchmal ähnlich verhalten?
Jesus nennt sie "meine Versammlung" (Matthäus 16,18). Für sie hat Er am Kreuz Sein Leben gegeben. Dieses Eigentumsrecht, das Er mit einem so hohen Preis erworben hat, schließt von vornherein den Anspruch der Menschen aus, "ihre" Kirche oder Gemeinde zu gründen oder das Gemeindeleben nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Die Gemeinde gehört Christus - und das soll auch gesehen werden.
Andere Bibeltexte sprechen von der Gemeinde Gottes und dem Haus Gottes. Wenn wir uns als Gemeinde versammeln, sind wir bei Ihm, nicht bei uns.
Was dort geschieht, ist also nicht unserem eigenen Ermessen überlassen: Wir sind aufgerufen, den Wilen des Hausherrn, Gott Selbst, zu suchen. In der Bibel hat Er uns Seine Gedanken zu diesem wichtigen Thema mitgeteilt: "... wie man sich verhalten soll im Haus Gottes, das die Versammlung des lebendigen Gottes ist".
Jeder Christ steht vor dieser grundlegenden Frage: Möchte ich Gemeinde nach meinen eigenen Vorstellungen leben und mich dort wie bei mir zu Hause fühlen - oder möchte ich Den ehren, dem sie gehört?

Der Herr ist nahe 2026
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45) Der Leuchter in 2. Mose

Der Leuchter in 2. Mose 25,37 – Drei Ebenen des göttlichen Lichts

Christus – der Leuchter Ein einziges Stück Gold, getrieben, vollkommen.
Er selbst leuchtet nicht – er trägt das Licht.
Das Gold steht für seine göttliche Natur,
das Getriebensein für seine Leiden.
Er ist der Träger des Lichtes, nicht das Licht der Welt im materiellen Sinn,
sondern der Ursprung, aus dem alles Licht hervorgeht.
Der Geist – das Öl
Das Öl ist das Leben und die Kraft.
Ohne Öl keine Flamme, ohne Geist kein Zeugnis.
Das hebräische Verb heʿelāh bedeutet „hinaufleuchten lassen“ –
der Priester entzündet, der Geist belebt.
Das Licht steigt auf, nicht von unten, sondern von Gott her.
So wirkt der Geist: Er entzündet, reinigt, richtet aus – immer auf Christus hin.
Die Lampen – das Zeugnis
Sieben Lampen, getrennt, aber auf einem Leuchter.
Jede Lampe steht für einen Gläubigen,
jede Flamme für ein persönliches Zeugnis.
Doch alle leuchten nach vorn, auf den Tisch der Schaubrote
das Bild Christi als Brot des Lebens.
Das Licht der Gemeinde ist nicht für sich selbst, sondern für Gott und auf Christus gerichtet.
Fazit:
Christus ist der Leuchter, der Geist das Öl, die Lampen das Zeugnis.
Das Licht fällt nach vorn – auf den Sohn.
So offenbart sich die göttliche Ordnung:
Einheit in Christus, Fülle im Geist, Zeugnis im Licht.


FB / Schritte durch die Bibel / Hans-Peter Wepf





44) Warum der Christ nicht politisch kämpft - sondern himmlisch lebt!

Warum der Christ nicht politisch kämpft – sondern himmlisch lebt“

Der Christ ist der Welt gestorben. Das Neue Testament ist radikal klar:
Durch das Kreuz ist das Verhältnis des Gläubigen zur Welt beendet.
Gal 6,14 sagt: „Die Welt ist mir gekreuzigt, und ich der Welt.“ Das bedeutet:
Die Welt hat keine Anziehungskraft mehr – und der Christ hat keinen Platz mehr in ihren Systemen.
Unser Massstab liegt „droben“, nicht in Macht, Ideologie oder Philosophie.
Unser Bürgerrecht ist im Himmel. Wir leben physisch hier –
aber geistlich sind wir Himmelsbürger in der Fremde.
Phil 3,20: „Unser Bürgertum ist in den Himmeln.“ Jesus selbst sagte: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“
Wenn Sein Reich nicht von hier ist, dann ist auch unsere Mission nicht politisch.
Wir erwarten nicht eine bessere Welt – wir erwarten den Herrn.

Gehorsam statt Einmischung. Röm 13, 1Petr 2 und Tit 3 zeigen:
Der Christ ist vorbildlich gehorsam, friedlich, sanftmütig, steuerzahlend.
Aber: Dieser Gehorsam bedeutet keine Parteinahme, keine politische Identität, kein Mitkämpfen in den Konflikten dieser Welt.
Wir sind nicht Aktivisten – wir sind Pilger.
Unsere Aufgabe ist Fürbitte, nicht Aktivismus. 1Tim 2 sagt: Betet für Könige und Regierende.
Warum? Damit wir ruhig und still leben können – und das Evangelium ungehindert läuft.
Gott ruft uns nicht zu Protest, nicht zu Kampagnen, nicht zu politischem Druck. Er ruft uns zum Gebet.
Wir leben in der Zeit der Gnade – nicht der Herrschaft.
Jetzt ist nicht die Zeit, die Welt zu richten oder zu regieren. Jetzt ist die Zeit, Menschen zur Versöhnung mit Gott zu rufen. 2Kor 5 nennt uns „Gesandte an Christi statt“.
Ein Gesandter mischt sich nie in die inneren Angelegenheiten des Landes ein, in dem er sich aufhält.
Unsere Botschaft ist nicht: „Verändert die Welt.“ Unsere Botschaft ist: „Lasst euch versöhnen mit Gott.“
Warnung vor Ideologie.
Kolosser 2 und Jakobus 4 warnen:
Die Systeme dieser Welt ziehen das Herz weg von Christus. Freundschaft mit der Welt ist Feindschaft gegen Gott. Politische Ideologien – egal welche – sind geistliche Fallen.

FAZIT

Der biblische Christ:
  • ist der Welt gestorben
  • lebt als Fremdling
  • gehorcht der Obrigkeit
  • mischt sich nicht ein
  • betet für Regierende
  • bezeugt die Gnade
  • erwartet Christus, nicht Reformen
Die Welt sucht Kämpfer. Gott sucht Zeugen.

„Der Christ ist nicht berufen, die Welt zu verbessern, sondern Christus zu bezeugen.“
Der Christ ist der Welt gestorben und hat eine himmlische Berufung empfangen.
Statt sich in Politik,
weltliche Ideologien oder Philosophie zu engagieren,
lebt er in treuem Gehorsam gegenüber der Obrigkeit,
betet für sie und bezeugt die überströmende Gnade Gottes in dieser Zeit.
Seine Identität gründet sich nicht auf irdische Systeme,
sondern auf sein himmlisches Bürgerrecht.


FB / Schritte durch die Bibel / Hans-Peter Wepf



43) Die ganze Erde wird erfüllt werden von der Herrlichkeit Jehovas





4. Mose 14, 21

Aber so wahr ich lebe, die ganze Erde wird erfüllt werden von der Herrlichkeit des HERRN.

Dazu

Jesaja 6, 3 / Entfaltung

Und einer rief dem anderen zu: „ Heilig, heilig, heilig ist der HERR der Heerscharen; die ganze Erde ist voll seiner Herrlichkeit.“

Habakuk 2, 14 / Bestätigung

Denn die Erde wird voll sein von der Erkenntnis der Herrlichkeit des HERRN, wie die Wasser das Meer bedecken .

Sacharja 14, 9-21 / Konkretisierung

Und der HERR wird König sein über die ganze Erde ; an jenem Tag wird es nur einen HERRN geben und nur einen Namen ... usw. bis Vers 21

Christus offenbart / Johannes 1, 14

Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns , und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater , voller Gnade und Wahrheit .

Paulus erklärt / 1. Korinther 10, 1-11

Außerdem, Brüder, möchte ich euch nicht in Unwissenheit lassen, dass alle unsere Väter unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchzogen ... usw. bis Vers 11

Offenbarung 10, 7 / Vollendung

Aber in den Tagen der Stimme des siebten Engels , wenn er zu posaunen beginnt, wird das Geheimnis Gottes vollendet sein, wie er es seinen Knechten, den Propheten, verkündet hat .


4. Mo 14,21 Doch aber, so wahr ich lebe,
soll von der Herrlichkeit Jehovas erfüllt werden
die ganze Erde;

👉👉👉   https://shortlink.uk/1qpD9



42) Der Überrest Israel ...

Römer 9 bis 11 ist kein Lehrtext über individuelle Erwählung, sondern ein Zeugnis von Gottes Treue gegenüber Israel. 

Paulus fragt: Warum glaubt Israel nicht, obwohl es Gottes erwähltes Volk ist? 

Die Antwort liegt nicht in einem geheimen Dekret, sondern in Israels Geschichte – und in Gottes Geduld.

Wie der Töpfer in Jeremia 18 formt Gott Völker, nicht Individuen. 

Er reagiert auf Umkehr und Ungehorsam. Wenn ein Volk sich bekehrt, lässt er sich des Übels gereuen.

Das ist kein Determinismus, (philosophische Auffassung, dass alle Ereignisse – vergangen, gegenwärtig und zukünftig – 

durch Ursachen, Naturgesetze oder höhere Mächte alternativlos festgelegt sind. Es ist die Lehre von der Vorbestimmtheit 

des Weltlaufs, die häufig die Freiheit des menschlichen Willens in Frage) sondern göttliche Barmherzigkeit. 

Pharao ist kein Beispiel für Reprobation, (lateinisch reprobare – verwerfen, zurückweisen) 
sondern für Gericht über Hochmut. 

In 2. Mose 8 und 9 verhärtet Pharao zuerst sein eigenes Herz – erst danach verhärtet Gott ihn. 

So zeigt Paulus: Gottes Gericht folgt menschlicher Rebellion, nicht umgekehrt. 

Dann zitiert Paulus Hosea 1 und 2: 

„Nicht mein Volk“ wird wieder „mein Volk“. Gott verwirft nicht endgültig, sondern ruft zur Wiederherstellung. 

Das widerspricht jeder Vorstellung von unwiderruflicher Verwerfung. 

In ( zu) Jesaja 10 

spricht Paulus vom Überrest – nicht als metaphysische Elite, sondern als die, die glauben. Der Überrest entsteht durch Umkehr, nicht durch Vorherbestimmung. 

Darum endet Römer 9 mit der Verantwortung des Menschen: „Warum? Weil sie nicht aus Glauben strebten.“ Nicht weil sie nicht erwählt waren – sondern weil sie nicht glauben wollten. 

Römer 10 öffnet die Tür weit: „Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.“ Der Glaube kommt aus der Verkündigung, nicht aus einem verborgenen Ratschluss. Gott streckt den ganzen Tag seine Hände aus – auch zu den Widerspenstigen. 

Und Römer 11 zeigt Gottes Treue: Israel wurde nicht verworfen. Die Zweige wurden ausgebrochen wegen Unglaubens, und Gott kann sie wieder einpfropfen, wenn sie umkehren. 

Das Ziel ist klar: „Gott hat alle zusammen in den Unglauben eingeschlossen, damit er sich aller erbarme.“ Nicht einige – aller. 

Römer 9–11 ist kein Fundament des Calvinismus, sondern seine Widerlegung: Gottes Treue bleibt, menschliche Verantwortung bleibt, und die Einladung gilt jedem.


Römer 9 bis 11 ist kein Lehrtext über individuelle Erwählung, sondern ein Zeugnis von Gottes Treue gegenüber Israel. Paulus fragt: Warum glaubt Israel nicht, obwohl es Gottes erwähltes Volk ist? Die Antwort liegt nicht in einem geheimen Dekret, sondern in Israels Geschichte – und in Gottes Geduld.


Quelle: FB / Schritte durch die Bibel / HPW   




41) Was ist das um den Instagramaccount "liebezurbibel" von Jasmin Friesen?

📖
Heute soll einmal eine Warnung ⚠️ vor dem Instagramaccount "liebezurbibel" / Jasmin Friesen ausgesprochen werden.
Da es gehäufte irreführende Aktionen um und mit dieser Person gibt, ist es an der Zeit, die Fakten offen auszusprechen.
Warum?
Es geschehen unreine unbiblische Dinge:
JF predigt, treibt Dämonen aus, schreibt eine Bibel in 3 Jahren neu und verkauft sie für 100€ _ und nehr ...
Das sind alles Handlungen, die einer gläubigen Frau nach der Bibel nicht zustehen und nicht gestattet sind.
Gleichzeitig kontaktiert und zeigt sie sich in öffentlichen Talkshows/Podcasts mit zB. dem Calvinisten Pastor Tobias Riemenschneider, der jetzt durch Gemeindebeschluss diese seine Gemeinde verlassen musste.
JF betreibt mit der Ärztin Jana Highholder einen gemeinsamen Podcast "Jana&Jasmin".
Beide Frauen sind unbiblisch fakten- und glaubengleich, obendrein noch politisch, aufgestellt.
Da sie eine enorme Reichweite besonders auch unter jungen Menschen haben ist vor dieser Machart als Christfluencer zu warnen.
👉 Wie immer: Jeder bilde sich seine eigene Meinung, prüfe alles am "Muster der gesunden Worte" der Schrift (2. Timotheus 1, 13).
Alle Quellen zu finden bei YouTube, Instagram und sonstige Medien.

Einsehr guter Podcast zum Thema:


40) Entrückung in Johannes 14, 1-3

„Entrückung in Johannes 14,1–3?“**
Johannes 14,1–3 gehört zu den tröstlichsten Worten Jesu.
Aber spricht Jesus hier wirklich über die Entrückung?
Lass uns genau hinschauen.
1. Der Rahmen: Obersaal – Trost für erschütterte Jünger
Jesus sagt:
„Euer Herz werde nicht bestürzt … Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen … Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten … Ich komme wieder und werde euch zu mir nehmen.“
Hier geht es um Trost.
Nicht um Zeitabläufe.
Nicht um Posaunen.
Nicht um Auferstehung oder Verwandlung.
Jesus zeigt seinen Jüngern das Ziel:
→ Das Vaterhaus.
→ Gemeinschaft mit Ihm.
2. Was der Herr Jesus NICHT sagt
In Johannes 14 fehlt alles, was Paulus später offenbart:
keine Auferstehung der Entschlafenen
keine Verwandlung der Lebenden
keine Posaune Gottes
keine Reihenfolge
kein „Geheimnis“
Jesus sagt nur:
„Ich komme wieder und nehme euch zu mir.“
Das Wie bleibt verborgen.
3. Paulus ergänzt das „Wie“
Erst Jahrzehnte später erklärt Paulus das, was Jesus hier nur andeutet.
In 1. Thessalonicher 4 und 1. Korinther 15 spricht Paulus von einem Geheimnis:
die Toten in Christus stehen zuerst auf
die Lebenden werden verwandelt
alle werden gemeinsam entrückt
in einem Nu, in einem Augenblick
Paulus sagt ausdrücklich:
„Dies sagen wir euch im Wort des Herrn“ –
eine neue Offenbarung, nicht Wiederholung von Johannes 14.
4. Warum ist das wichtig?
Viele Prediger werfen heute alles in einen Topf:
Johannes 14 = Entrückung = Endgericht = Wiederkunft in Herrlichkeit.
Aber gründliche Bibelarbeit zeigt:
Johannes 14 → Trost und Ziel
Paulus → Ablauf und Geheimnis
Beides zusammen → die volle Hoffnung der Gemeinde
Wer das unterscheidet, vermeidet Verwirrung und gewinnt Klarheit.
5. Der Kern bleibt derselbe
Ob im Obersaal oder in Paulus’ Briefen:
Das Ziel ist immer:
Bei Christus sein.
Für immer.
Johannes zeigt das Herz des Herrn.
Paulus zeigt den Weg dorthin.
Schlussgedanke
Johannes 14 ist nicht die Lehre der Entrückung.
Aber es ist die Verheißung, auf der die Entrückung ruht:
Jesus kommt –
um uns zu sich zu holen –
ins Vaterhaus.
Darum:
„Euer Herz werde nicht bestürzt.“
Von Hans Peter Wepf

Video / Short: https://youtube.com/shorts/zAEYQ3t0cKw?si=6IUjdxhEDUeUTfuy



39) Geröstete Körner



Stell dir die Szene vor.
Eine junge Frau, fremd im Land, ohne Besitz, ohne Sicherheit, ohne Zukunft.
Ruth.
Sie sammelt die Reste auf einem Feld, das ihr nicht gehört.
Sie lebt von dem, was andere übriglassen.
Und dann geschieht etwas, das die ganze Heilsgeschichte in einem einzigen Moment zusammenfasst.
Boas ruft sie zu sich.
Nicht von weitem.
Nicht als Fremde.
Sondern: „Tritt hierher.“
Komm näher.
Setz dich an meinen Tisch.
Er bricht das Brot.
Er reicht es ihr.
Er teilt sein Essen, seine Nähe, seine Würde.
Und dann dieses Detail, das man leicht überliest:
„Er reichte ihr geröstete Körner.“
Warum gerade das?
Geröstete Körner sind die erste Frucht der Ernte.
Das, was man direkt vom Feld essen kann.
Das, was in 3. Mose 23 Gott als Erstlingsgabe gehört.
Das Zeichen:
Die Ernte hat begonnen.
Gott ist treu.
Ein neuer Abschnitt bricht an.
Und genau das bekommt Ruth.
Die Fremde.
Die Ausgeschlossene.
Die, die eigentlich keinen Platz hat.
Boas gibt ihr die Erstlingsfrucht.
Er gibt ihr das Zeichen eines neuen Anfangs.
Er gibt ihr das, was Gott gehört.
Er gibt ihr das, was Hoffnung bedeutet.
Und in diesem Moment wird Ruth selbst zur Erstlingsgabe.
Die erste Frucht einer kommenden Ernte, in der Gott die Völker sammelt.
Die erste Frucht der Gnade, die die Fremden einschließt.
Die erste Frucht der Linie, aus der der Messias kommt.
Die gerösteten Körner sind kein Snack.
Sie sind ein Symbol.
Ein Versprechen.
Ein Vorgeschmack auf Christus, den wahren Boas, der uns an seinen Tisch ruft, uns Brot reicht, uns sättigt — und uns in seine Geschichte hineinholt.
Ruth kommt hungrig.
Sie geht satt.
Und sie lässt sogar übrig.
So beginnt Gottes Ernte.
Weiter lesen Link im 1. Kommentar!
Aus der Gruppe: Schritte durch die Bibel von H. P. Wepf
Bild von Pixabay

https://lmy.de/TxjFA



38) Was ist die Sünde zum Tod?

„Was ist die Sünde zum Tode?“
Viele Christen haben Angst vor ihr. Manche Gemeinden schweigen darüber.
Und doch spricht die Bibel klar: Es gibt eine Sünde zum Tode.
Aber was meint Johannes wirklich? Und betrifft sie Wiedergeborene?
Das Grundprinzip
Paulus legt in Römer 6,16 das Fundament:
Wer der Sünde dient, wird ihr Sklave — und diese Herrschaft führt zum Tod.
Das ist kein einzelner Fehltritt, sondern ein Zustand: ein Leben unter der Macht der Sünde, getrennt von Gott.
Damit ist klar: Die Bibel kennt zwei Wege —
• den Weg des Lebens in Christus
• und den Weg des Todes unter der Sünde.
Was Johannes wirklich sagt
In 1. Johannes 5,16–17 unterscheidet der Apostel zwei Kategorien:
Sünde, für die man bitten soll — weil Wiederherstellung möglich ist.
Sünde zum Tode — und hier sagt Johannes ausdrücklich nicht, dass man bitten soll.
Wichtig: Johannes spricht nicht von einer einzelnen Tat, nicht von einem „zu viel gesündigt“, nicht von einem moralischen Ausrutscher.
Er spricht von einem bewussten, hartnäckigen, willentlichen Weg der Finsternis, der das Licht ablehnt.

Quelle: Bibelkreis.ch

Weiterlesen >>> https://www.bibelkreis.ch/Fragen%20und%20Anworten/00068%20Sünde%20zum%20Tode%20Sünde%20zum%20Tode.html





37) Leben in Christus _ wie?

Apostelgeschichte 19:6
„Und als (der Apostel) Paulus ihnen die Hände auflegte, kam der Heilige Geist auf sie, und sie REDETEN IN SPRACHEN und WEISSAGTEN.“
👉🏼 Der Zeitpunkt des Empfangs des Heiligen Geistes ist derselbe wie jener der Empfang der Geistesgabe – kein angelerntes Wissen durch Bibelstudium!
👉🏼 Es gibt heute weder Apostel noch Geistesgaben, denn die Bibel ist vollendet - das Vollkommene!
Wenn Du meine Beiträge aufmerksam verfolgst, weißt Du, warum ich mit der Mehrheit der bekennenden Christenheit nicht einer Meinung bin – und ich erkläre auch, warum. Was Du glaubst, musst Du am Ende des Tages selbst wissen – und auch, warum Du es glaubst.
Auch wenn Du heute die abstrusesten und sinnlosesten Lehransichten glaubst, wirst Du eine Community finden und kannst in dieser Bubble leben – doch das bedeutet noch lange nicht, dass es die Wahrheit ist. Niemand kommt am persönlichen Bibelstudium vorbei, wenn er wirklich die LIEBE ZUR WAHRHEIT hat und sich die Wahrheitsfrage stellt. Es ist die Liebe zur Wahrheit, die Dich am Ende rettet – denn DEIN GLAUBE rettet Dich.
Wie geht ein Christ in der Nachfolge Jesu RICHTIG im Heiligen Geist um...Unterschiede der Geistesgaben und Früchte des Heiligen Geistes....Was hat es mit der Salbung/Versiegelung des Heiligen Geistes auf sich?
1️⃣ Wie lebt ein Christ richtig in der Nachfolge Jesu im Heiligen Geist?
Der Heilige Geist ist keine Kraft, sondern Gott selbst, der im Gläubigen wohnt.
Grundprinzip:
Nicht der Geist dient meinen Erfahrungen – sondern ich folge Christus im Geist.
📖 Galater 5,25
„Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln.“
Biblische Merkmale:
Wiedergeburt durch den Geist (Joh 3,5–6)
Unterordnung unter das Wort Gottes (Joh 16,13)
Verherrlichung Christi – nicht des Menschen (Joh 16,14)
Heiligung & Gehorsam (Röm 8,13–14)
👉 Der Maßstab geistlichen Lebens ist nicht das Spektakuläre, sondern der Gehorsam.
2️⃣ Unterschied: Geistesgaben vs. Frucht des Geistes
🔹 A) Geistesgaben – Dienstbezogen
📖 1. Korinther 12,4–7
Werden zugeteilt, nicht erworben
Dienen anderen, nicht der Selbstdarstellung
Sind kein Beweis geistlicher Reife
📖 1. Korinther 13,1–3
Gaben ohne Liebe = geistlich wertlos
📌 Man kann Gaben haben und dennoch fleischlich leben
(siehe Korinth – viel Gabe, wenig Heiligkeit!)
🔹 B) Frucht des Geistes – Charakterbezogen
📖 Galater 5,22–23
Liebe · Freude · Friede · Geduld · Freundlichkeit · Güte · Treue · Sanftmut · Selbstbeherrschung
📌 Frucht wächst – Gabe wird gegeben
📌 Frucht ist der eigentliche Prüfstein geistlicher Reife
📖 Matthäus 7,20
„An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“
3️⃣ Die Salbung des Heiligen Geistes – was bedeutet das wirklich?
❗ Biblische Klarstellung:
Im Neuen Bund ist die Salbung nicht punktuell, sondern eine Person.
📖 1. Johannes 2,20
„Und ihr habt die Salbung von dem Heiligen…“
📖 1. Johannes 2,27
„Die Salbung … bleibt in euch.“
✔️ Bedeutung:
Jeder wiedergeborene Christ ist gesalbt
Die Salbung = der innewohnende Heilige Geist
Sie befähigt zum Erkennen der Wahrheit
❌ Unbiblisch:
„Mehr Salbung“ durch Menschen
„Salbungsträger“ als Elite
Übertragung durch Handauflegung als Sonderstatus
👉 Christus ist der Gesalbte (Messias) – wir leben aus seiner Salbung, nicht aus eigener.
4️⃣ Die Versiegelung mit dem Heiligen Geist
📖 Epheser 1,13–14
„… versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung.“
Bedeutung der Versiegelung:
Eigentum Gottes
Sicherheit des Heils
Unterpfand der zukünftigen Herrlichkeit
📖 Epheser 4,30
„Betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt seid…“
📌 Die Versiegelung ist einmalig und dauerhaft
📌 Sie ist kein Gefühl, sondern eine göttliche Tatsache
5️⃣ Geistliche Reife – biblische Balance
Entscheidendes Kennzeichen
Nicht entscheidend
Erfahrungen
Gehorsam
Gefühle
Wahrheit
Gaben
Frucht
Lautstärke
Heiligkeit
Selbstdarstellung
Christus-Verherrlichung
📖 Kolosser 2,6
„Wie ihr Christus Jesus, den Herrn, angenommen habt, so wandelt in ihm.“
6️⃣ Kurze geistliche Zusammenfassung 🕊️
Der Heilige Geist zieht nicht Aufmerksamkeit auf sich –
sondern richtet alles auf Christus.
Ein Christ lebt geistlich richtig,
wenn das Wort regiert,
Christus im Mittelpunkt steht,
und die Frucht sichtbar wächst.
WICHTIG zu wissen für einen wiedergeborenen Christen:Der Beter/die Beterin Betet IM GEIST und nicht wie viele Sekten es lehren:zum Heiligen Geist.
Gottes reichen Segen und Frieden Euch allen 🙏🏻📖♥️

Ludger Rünker / Juan Jeremias (FB)


36) Trump, Kushner usw.

Trump, Kushner usw. sind nur Marionetten  Satans.

Allein an dem, wie sich etwas abspielt in diesem Klientel, lässt sich leicht ablesen und erkennen, WEM sie da folgen.


Lasst euch nicht blenden, der Wolf im Schafpelz (Matthäus 7, 15) lächelt hinterlistig.

Keine Regierung dieser Welt regiert wirklich in Gottes Sinn/Gehorsam  ... das wird erst zukünftig im 1000j. Reich sein.


Wir leben in der Zeit des 2. Thessalonicher 2, 3:

"Lasst euch von niemandem in irgendeiner Weise täuschen! Denn jener Tag wird nicht kommen, es sei denn, dass zuerst der Abfall vom Glauben eintritt und jener Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens , geoffenbart wird ."


Interessant zu lesen, was Google meint:


"In der Bibel bedeutet "Abfall" (oft als Apostasie im Griechischen) das bewusste Abwenden vom Glauben an Gott, Jesus Christus oder von der christlichen Lehre, sowohl auf individueller Ebene (wie bei Petrus) als auch als kollektives Phänomen, das zu Irrlehren und Verführung führt, besonders prophetisch für die Endzeit angekündigt, wie in 2. Thessalonicher 2, 3, wo ein großer Abfall dem Erscheinen des Antichristen vorausgeht, und in Hebräer 6, 4-6 als Warnung vor dem Verlust des Glaubens bei äußerlich Glaubenden. Es gibt zahlreiche Beispiele und Warnungen vor diesem Abfall im Alten und Neuen Testament, die von Ungehorsam Israels bis hin zu falschen Lehrern reichen."










35) Babylon oder Rom?

📖 Babylon oder Rom? – Warum der Urtext von 1. Petrus 5,13 heute so brisant ist
Ich schreibe diesen Beitrag nicht aus Provokation.
Und nicht, um zu spalten.
Sondern weil der biblische Urtext ernster genommen werden muss als jede spätere Deutung.
Im Zentrum steht ein einziger Vers:
1. Petrus 5,13 – im griechischen Urtext
> ἀσπάζεται ὑμᾶς ἡ ἐν Βαβυλῶνι συνεκλεκτή
„Es grüßt euch die Miterwählte in Babylon.“
👉 Der Text sagt Babylon.
👉 Der Text sagt nicht Rom.
Das ist keine Meinung.
Das ist Griechisch.
Der vollständige griechische Text ist öffentlich einsehbar, z. B. hier:
Warum wird trotzdem fast überall gesagt: „Babylon = Rom“?
Diese Gleichsetzung stammt nicht aus dem Urtext, sondern aus späterer kirchlicher Auslegung.
Man argumentiert oft:
Babylon sei ein „Deckname“
Babylon stehe symbolisch für Rom
Petrus habe Rom aus Sicherheitsgründen nicht genannt
👉 Aber das ist Interpretation – nicht Text.
Denn:
Der Apostel Paulus hatte keinerlei Problem, Rom beim Namen zu nennen:
Römer 1,7 – griechischer Urtext
> πᾶσιν τοῖς οὖσιν ἐν Ῥώμῃ
„Allen, die in Rom sind …“
Hier steht ausdrücklich Ῥώμη (Rom).
Nachprüfbar im Urtext:
👉 Wenn Paulus Rom nennen konnte – warum sollte Petrus es verschweigen?
Diese Frage ist legitim.
Sie ist nicht antikirchlich.
Sie ist texttreu.
Was bedeutet „Babylon“ biblisch wirklich?
Babylon ist in der Bibel kein neutrales Wort.
Schon im Alten Testament steht Babylon für:
Macht gegen Gott
religiös-politische Vermischung
Verfolgung der Gläubigen
geistliche Verführung
Ein zentraler Text dazu ist Jeremia 51,45:
> צֵאוּ מִתּוֹכָהּ עַמִּי
„Geht hinaus aus ihr, mein Volk!“
(Septuaginta / Hebräischer Grundtext)
Babylon ist dort ein realer Ort, aber zugleich ein geistliches System, das sich gegen Gottes Herrschaft erhebt.
Später greift auch die Offenbarung dieses Bild auf (Offb 17–18).
Aber wichtig ist:
👉 Nirgends sagt der biblische Urtext ausdrücklich: Babylon = Rom.
Das ist eine theologische Schlussfolgerung, keine Textaussage.
Warum ist diese Frage heute so sensibel?
Weil sehr viel kirchliche Autorität auf der Annahme beruht,
dass Petrus in Rom war,
dort starb
und dort seine letzte Gemeinde hatte.
Wenn der Text das nicht eindeutig sagt, dann bedeutet das nicht automatisch:
„Alles ist falsch“
„Alles muss verworfen werden“
Aber es bedeutet:
👉 Der Urtext steht über jeder späteren Machtstruktur.
Und genau das ist der Punkt, an dem Systeme nervös werden.
Was wir heute erleben
Wir leben in einer Zeit, in der:
biblische Aussagen zu Ehe, Sexualität, Leben und Wahrheit als „problematisch“ gelten
Gesetze und Definitionen sich schneller ändern als Maßstäbe
Kirchen zunehmend Einheit über Wahrheit stellen
Wenn dann jemand sagt:
> „Lasst uns einfach lesen, was der Text sagt“
…kommt sehr schnell nicht die Frage: 👉 „Ist das korrekt?“
sondern: 👉 „Was bewirkt das?“
👉 „Wen verunsichert das?“
👉 „Ist das im aktuellen Klima hilfreich?“
Doch die Bibel misst Wahrheit nicht am Klima.
> ἡ ἀλήθεια ἐλευθερώσει ὑμᾶς
„Die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh 8,32)
Nicht bequem.
Nicht angepasst.
Frei.
Worum es mir ausdrücklich NICHT geht
❌ Nicht um Kirchenkritik um der Kritik willen
❌ Nicht um Rechthaberei
❌ Nicht um Spaltung
Sondern um das, was die Reformatoren schon wussten:
👉 Scriptura über Tradition
👉 Urtext über Auslegung
👉 Jesus über jedes System
Jesus selbst sagt:
> ἐγὼ εἰμι ἡ ἀλήθεια
„Ich bin die Wahrheit.“ (Joh 14,6)
Nicht: eine Tradition.
Nicht: eine Institution.
Er selbst.
Einladung
👉 Lies selbst.
👉 Prüfe selbst.
👉 Geh an den Text.
Niemand muss mir glauben.
Aber jeder sollte dem Wort Gottes glauben dürfen – ohne Filter, ohne Angst, ohne Genehmigung.
> ζῶν γὰρ ὁ λόγος τοῦ Θεοῦ καὶ ἐνεργής
„Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam.“ (Hebräer 4,12)
Jesus allein bekommt die Ehre.
Nicht Menschen.
Nicht Systeme.







34) Die Schechina, der "Stern von Bethlehem"

Der Stern von Bethlehem war kein astronomisches Objekt, sondern ein göttliches Lichtzeichen – die Schechina-Herrlichkeit Gottes –, die gezielt zu Christus führte.

1️⃣ Was der Stern nicht war

  • ❌ Fixstern
  • ❌ Planet / Konjunktion
  • ❌ Komet / Sternschnuppe
    ➡️ Natur kann nicht führen, stehen bleiben oder selektiv erscheinen

2️⃣ Was der Stern war

  • ✅ Sichtbare Herrlichkeit Gottes
  • ✅ Führendes Licht
  • ✅ Zeitlich begrenzte Offenbarung
  • ✅ Außerhalb der Schöpfung
Parallelen:
  • 2Mo 13 – Feuer- und Wolkensäule
  • 2Mo 40 – Herrlichkeit in der Hütte
  • Hes 1 – Erscheinung der Herrlichkeit

3️⃣ Warum nur die Weisen ihn sahen

  • Offenbarung ≠ Beobachtung
  • Gott zeigt sich wem Er will
  • Die Weisen suchten – Gott führte
➡️ Jerusalem sah nichts, obwohl die Schrift da war

4️⃣ Warum der Stern „voranging“ und „stehen blieb“

  • Göttliche Führung
  • Zielgerichtet
  • Punktgenau („über dem Haus“)
➡️ Unmöglich für jedes Himmelsobjekt

5️⃣ Heilsgeschichtlicher Sinn

  • Licht für die Nationen (Jes 60)
  • Christus von Anfang an Weltheiland
  • Nicht Israel geführt – sondern Heiden

6️⃣ Warum der Stern verschwand

  • Zeichen bleiben nicht
  • Ziel erreicht: Christus gefunden
  • Offenbarung weicht der Anbetung

🎯 Ziel des Sterns

„Und sie fielen nieder und huldigten ihm.“ (Mt 2,11)
➡️ Nicht Erklärung – sondern Anbetung

🧭 Anwendung für heute

  • Gott führt heute nicht durch Sterne
  • sondern durch sein Wort
  • Ziel bleibt gleich: Christus

Die Schechina der "Stern von Bethlehem"

Der Stern von Bethlehem war kein Rätsel am Himmel, sondern ein Licht auf dem Weg – und dieser Weg führte zu Christus.





33) Älteste im Neuen Testament

Das Neue Testament kennt keine von Menschen eingesetzten Ältesten.
Wo Menschen Älteste machen, ersetzen sie das Wirken des Heiligen Geistes.
Älteste sind keine Amtsträger, sondern geistlich gereifte Brüder.
Ihre Autorität erwächst aus ihrem Wandel, ihrem Haus und ihrem Dienst am Wort.
Sie werden nicht gewählt, nicht ernannt und nicht legitimiert.
Der Heilige Geist allein setzt Aufseher in der Versammlung.
Die Apostel schufen keine Leitungsstrukturen.
Sie fanden Älteste vor und riefen sie zusammen.
Die Lehrbriefe lehren keine Einsetzung,
sondern nennen Voraussetzungen, an denen Älteste erkannt werden.
Titel ersetzen weder geistliches Gewicht noch göttliche Berufung.
Neuzeitliche Ältestensysteme erzeugen Hierarchien,
wo Christus allein das Haupt der Gemeinde ist.
Sie verleihen Macht, wo Dienst gefordert ist,
und ordnen äußerlich, was innerlich ungeordnet bleibt.
Biblische Leitung wächst aus Leben – nicht aus Beschlüssen.
Christus herrscht durch sein Wort, nicht durch Ämter.


Schritte durch die Bibel _ Bibelgruppe FB











32) Was sagt die Schrift?

von Daniel Melui
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Wir leben in einer Zeit, in der der Respekt vor Autoritäten schwindet und in der es (fast) keine allgemeingültigen Normen und Werte mehr gibt. - Alles ist erlaubt, und jeder tut das, was recht ist
in seinen Augen (vgl. Ri 17,6; 21,25). Jeder ist sein eigener Herr und bestenfalls noch sich selbst verantwortlich.
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Das Gute wird nicht mehr gut genannt und das Böse nicht mehr böse (vgl. Jes 5,20). - Und doch gibt es auch in unserer Zeit des zunehmenden Werteverfalls einen absoluten Maßstab, an dem einmal alles gemessen und beurteilt werden wird:
🍃 Es ist die Bibel, Gottes unveränderliches Wort
(vgl. Jes 40,8; Lk 21,33; Heb 4,12.13; 1. Pet 1,23.25).
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Die Bibel ist von ewiger Gültigkeit, und ihre Aussagen sind für alle Menschen verbindlich.
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Um nicht ein Spielball der öffentlichen Meinung, der allgemeinen Trends und der neuesten Mode zu werden, ist es für jeden Menschen von grundlegender Bedeutung, sich an etwas zu orientieren und auszurichten, was absolut, zeitlos und unveränderlich ist.
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- Und dies trifft allein auf das zu, was Gott, der Schöpfer und Herr, in Seinem Wort sagt.
🍃 Sein Wort hat Autorität und steht in Ewigkeit fest in den Himmeln
(Ps 119,89).
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Sollten wir uns nicht in allem auf dieses Wort gründen?
- Es geht nicht darum, was Herr X oder Frau Y sagt,
sondern was Gott sagt.
- Es geht auch nicht darum, was in der Gemeinde A oder in der Gemeinde B gelehrt wird,
sondern es geht um die Lehre des Wortes Gottes.
- Und es geht auch nicht darum, wie die Gesellschaft, in der wir leben, denkt,
sondern darum, wie Gott denkt.
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In einer Zeit, in der jeder nach seiner Façon selig werden will und in der der Mensch seine Verfehlungen nicht mehr als Sünde erkennt, kann allein Gott dem Menschen durch sein Wort klar machen, was gut und was böse und was richtig und was falsch ist
(vgl. Jer 23,29; Joh 17,17; Röm 10,17).
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Nur Gottes Wort ist in der Lage, dem Menschen seinen verlorenen Zustand und die Notwendigkeit der Errettung aufzuzeigen.
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Die wechselhaften Meinungen von Menschen können niemals die Grundlage für Fragen sein, die über das kurze Leben auf dieser Erde hinausgehen. - Antworten auf diese Fragen
kann uns nur derjenige geben, der selbst ewig und unveränderlich ist.
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Gott allein, der uns Menschen und das ganze Weltall ins Dasein rief, ist kompetent, die Fragen nach dem
Woher, Wozu und Wohin des Menschen zu beantworten. Und Er hat Antworten gegeben:
- In Seinem Wort findet der Mensch Antworten auf diese entscheidenden Fragen.
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Deshalb ist es heute wichtiger denn je, aufrichtig und ehrlich zu fragen:
➡️ Was sagt die Schrift?

Daniel Melui








31)  Lasst mich erzählen ...


~ Lasst mich erzählen! ~
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🍃  "Ich will erzählen, was ER an meiner Seele getan hat!"
Psalm 66,16 b
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Beim Lesen der Bibel lernte ich Gott kennen.
Ich verstand, dass Er ewig lebt und sich nicht verändert,
dass Er alles weiss und sieht.
Er hält seine Versprechen.
Er ist gerecht, mächtig und weise.
Er ist gut und hat Geduld mit den Menschen.
.
Aber ich verstand auch etwas, das mir Angst machte:
Ich hatte Gott nicht gehorcht und war sogar sein Feind, ohne es zu wissen.
Ich hatte das Leben nach meinen eigenen Wünschen geführt,
- ohne nach dem Willen meines Schöpfers zu fragen.
Ich war schuldig vor Ihm, zur ewigen Strafe verdammt.
.
Doch dann durfte ich lernen, dass Gott mir Vergebung und Frieden anbietet.
Ich muss nichts tun, nichts zahlen, denn Gott hat alles getan.
Er bezahlte den Preis zu meiner Erlösung, als Er seinen Sohn Jesus Christus opferte.
Dieser kam auf die Erde, um uns Gottes Liebe zu zeigen.
Dann starb Er am Kreuz,
🍃  «damit jeder, der an ihn glaubt nicht verloren gehe,
sondern ewiges Leben habe»
Johannes 3, 16
.
Ich merkte, dass mein Leben ein kompletter Fehlschlag war.
Gegenüber Gott und Menschen hatte ich mich falsch verhalten, anders gesagt, gesündigt.
Ich bekannte Gott meine Sünden und erfuhr, dass Er niemand abweist, der aufrichtig zu Ihm kommt.
Er vergab mir alles.
.
Heute weiss ich, dass ich ein Kind Gottes bin.
Es ist unglaublich, aber wahr!
Mein Leben ist nun von der Freude über meinen Erlöser erfüllt!
Wenn ich sterbe, gehe ich zu Ihm ins Paradies. Welch ein Glück!!
.
Quelle: beroea.ch




30) Musik und Instrumente im Gottesdienst?


Die Gnadenzeit: Anbetung im Geist und in Wahrheit – ohne Instrumente

Mit dem Kommen des Herrn Jesus und der Vollendung seines Werkes am Kreuz wird der alte Kult abgeschlossen:

Der Tempel verliert seine Bedeutung (Hebr 8–10).

Das alttestamentliche Priestertum wird abgelöst.

Es gibt keine Opfer mehr zur Sühnung der Sünden.

Der Herr Jesus sagt in Johannes 4,23–24:

Die wahren Anbeter werden den Vater in Geist und Wahrheit anbeten.

Im Neuen Testament wird die Anbetung der Gemeinde gekennzeichnet durch:

Wort (Lesung, Lehre, Ermahnung)

Gebet

Gesang, aber: „in euren Herzen“ (Eph 5,19; Kol 3,16)

das „Opfer des Lobes, die Frucht der Lippen“ (Hebr 13,15)

Instrumente tauchen nirgends auf.

Die Gemeinde ist ein geistlicher Tempel (1Petr 2,5), kein sichtbarer Kultstaat.

Ihr Gottesdienst findet nicht in einem geweihten Haus statt, sondern da, wo Gläubige im Namen des Herrn versammelt sind.

Deshalb ist es nur folgerichtig, dass die neutestamentliche Gemeinde – und mit ihr die Gemeinde der Heiligen der Gnadenzeit – keine Instrumente im Gottesdienst verwendet, sondern den Vater durch den Geist und mit der Frucht der Lippen anbetet.

6. Schlussgedanke

Die Frage der Instrumente ist keine Geschmacksfrage, sondern eine heilsgeschichtliche und geistliche.

Im Alten Testament und im kommenden Reich: Instrumente im Rahmen eines irdischen Tempelkults und einer sichtbaren Königsherrschaft.

In der Gnadenzeit: Anbetung im Geist, getragen vom Wort, vom Heiligen Geist und von der inneren Bewegung des Herzens – ohne kultische oder musikalische Hilfsmittel.

Gerade darin liegt die Würde und Schönheit des Gottesdienstes in der Gnadenzeit:

Gott wird nicht durch äußere Mittel, sondern durch die von Ihm selbst gewirkte geistliche Harmonie der Erlösten geehrt.



Schritte durch die Bibel _ Bibelgruppe









29a) Tätowieren und Piercen _ eine harmlose Jugendmode? / Alexander Seibel

Tätowieren und Piercen - eine harmlose Jugendmode?
Man schätzt, daß bereits mehr als drei Millionen Deutsche tätowiert sind. Tendenz steigend. Die Symbole variieren tausendfach, von Schlangen, Elfen, Totenköpfen bis Rosen. Diese Tattoos (moderne Bezeichnung für Tätowierungen) sind besonders bei jungen Leuten sehr gefragt. So schreibt eine Tageszeitung schon 1996 unter der Überschrift "Bilder, die unter die Haut gehen": "Die Fans des Körperkults sind in den 2000 Tattoo-Studios auf der Suche nach der neuen Herausforderungen, nach dem ultimativen Kick. Erlaubt ist, was gefällt: Body-Painting, Nasenringe, Piercing-Metall an allen Körperteilen."
Gleichzeitig werden immer bizarrere Formen angeboten, die zum Teil auch schmerzhaft sind. Neu im Trend liegt "Branding", wo die "Opfer" einiges aushalten müssen, wenn sich ein auf 1000 Grad er-hitzter Stempel auf ihre Haut preßt. Für noch härtere Typen gibt es das "Tuckering", bei dem Metallklammern in die Haut geknipst werden. Fazit: Was früher als Strafe, Demütigung, Entstellung oder Kennzeichnung von Sklaven empfunden bzw. praktiziert wurde, gilt heute als „cool“ und findet wachsende Anhängerschaft. So schreibt wiederum ein weltliches Blatt zum Thema Piercing: Ein Ring durch die Nase, den Bauchnabel oder im Intimbereich ist "in".
Ringe im Ohr von jungen Männern sind auch immer mehr gefragt. Inzwischen ist es bald eine Teenagermode geworden. Fraglich wird es, wenn auch Fromme sich derartig "outen"; vor allem von dem Hintergrund her, daß die ersten Männer, die mit solchem „Schmuck“ im Ohr auftraten, in den 60er Jahren die Homosexuellen waren. Es war damals ihr Erkennungszeichen. Natürlich denken die gläubigen Teenager nicht daran und es hat heute längst nicht mehr diese Bedeutung. Doch kann man die Wurzel einer Entwicklung völlig ignorieren?
Ringe im Ohr und auch in der Nase der israelitischen Frau galten dagegen gemäß der Bibel als Schmuck (Hes. 16,12) und besonders der Nasenring als Symbol der Unterwerfung der Frau unter die Autorität des Mannes bzw. eines anderen (1. Mose 24,47). Dieses Bild gebraucht die Bibel dann auch an anderer Stelle als Symbol für das Gericht, in diesem Fall über das Heer Assyriens. „Weil du denn gegen mich tobst und dein Übermut vor meine Ohren gekommen ist, so will ich dir meinen Ring in deine Nase legen...“ (2. Kön. 19,28; Jes. 37,29).
Zur Zeit des Alten Testaments wurde einem Sklaven, der bei seinem Herrn bleiben wollte, als Kennzeichen seiner freiwilligen Unterwerfung ein Pfriem durch sein Ohr gestoßen, "und er sei ein Sklave für immer" (2. Mose 21,6 und 5. Mose 15,17).
Darf hier eine Parallele, keine dogmatische Aussage, angedacht werden? Ist dies womöglich ein Kenn-zeichen dafür, daß man sich jemand anderem bewußt oder unbewußt als Sklave zur Verfügung gestellt hat? Die Bibel spricht davon, daß es einen unsichtbaren Sklavenhalter gibt, der die Menschen durch die Sünde an sich fesselt und sie nennt ihn auch den Gott dieses Zeitalters (Joh. 8,34 und 2. Kor. 4,4).
Insider nennen die 90er Jahre das Jahrzehnt der Homosexuellen. Vielleicht werden nachkommende Kirchenhistoriker unser Jahrzehnt das nennen, in dem sich die (westliche) Christenheit am rasantesten dem Zeitgeist angeglichen hat.
Tätowieren war früher das Markenzeichen der Halb- und Unterwelt, und wurde bevorzugt von Strafgefangenen praktiziert. Diese Praktiken entstammten den Naturvölkern, die sich vor allem aus religiösen und kultischen Gründen solche Hautveränderungen beibrachten.
In Gottes Wort werden Einritzen oder Schnitte in die Haut, in gewisser Hinsicht Vorläufer der heutigen ausgefeilten Techniken und Praktiken, ausdrücklich verboten (3. Mose 19,28; 21,5). "Ihr seid Kinder des Herrn, eures Gottes. Ihr sollt euch um eines Toten willen nicht wund ritzen noch kahl scheren über den Augen" (5 Mose 14,1).
Solche Handlungen wurden in der heidnischen Welt gewöhnlich in Verbindung mit Trauer um einen Verstorbenen praktiziert. Die Warnungen der Schrift sind nicht ohne Grund, obwohl die Bibel eine tiefere Erklärung für jenes Verbot nicht gibt. Die Kommentatoren zu diesen mosaischen Stellen sind jedoch ziemlich einmütig in ihrer Interpretation. Der Wycliff Bible Commentary meint zu dem Gebot von 3. Mose 19,28: "Es verbat irgendeine willentliche Entstellung der Person. Sowohl Einschnitte wie Tätowierung des Leibes wurden von den Heiden praktiziert" (Wycliff Bible Commentary, S. 101).
Ein anderer Kommentator schreibt zu der gleichen Bibelstelle: "Die Praxis, sich Einschnitte in Gesicht, an Armen und Beinen zuzufügen als Ausdruck der Trauer, war universell unter den Heiden verbreitet. Es wurde als Kennzeichen des Respekts vor den Toten gewertet, wie auch als Versöhnungsopfer für die Götter gedacht, die über den Tod herrschen. Die Juden hatten diese Sitten in Ägypten gelernt, und standen in der Gefahr, darin wieder zurückzufallen (Jer. 16,6; 47,5). Tattoos waren auch mit dem Namen von Dämonen verbunden und waren ein bleibendes Zeichen des Abfalls bzw. der Rebellion."
Ob man solche Aussagen in dieser Schärfe treffen kann, vermag ich nicht zu beurteilen. Doch sollte nachdenklich stimmen, daß der Tätowierungsboom einhergeht mit dem Aufblühen heidnischer, esoterischer Strömungen. Von daher ist es bemerkenswert, daß die Bibel von dieser Praxis im Zusammenhang mit dem Gericht Gottes über die Völker redet (Jer. 41,5; 48,37). Deshalb sollten Christen von jeglicher Form der Tätowierung Abstand nehmen. So schreibt ein Informationsblatt zum gleichen Thema: „Seelsorger wissen zu berichten, daß Menschen mit Tätowierungen, die zu Christus finden, immer wieder ‘instinktiv’ spüren, daß ihre Hautbilder nicht zu ihrem neuen Stand als Gotteskinder passen.“
In Verbindung mit 5. Mose 14,1 schreibt derselbe Kommentator: "Obwohl diese Handlungen in sich selbst unschuldig erscheinen mögen, waren sie verbunden mit Praktiken und Glaubensvorstellungen, die Gott zuwider waren.“
Schnitte in die Haut zur Steigerung der religiösen Verzückung schildert 1. Kön. 18,28. Dieser Vers berichtet davon, wie die Baalspriester um ihren Altar tanzten und sich dabei in das Fleisch ritzten, bis sie bluteten und in Ekstase geraten waren. Der Wycliff Bible Commentary bemerkt zu der Technik, durch Tanz eine geistliche "Verklärung" zu erreichen: „Solche Praktiken sind auch heute nicht unbekannt bei gewissen tanzenden Derwischen“ (ibid, S. 333).
Manches christliche Festival bzw. Jugendtreffen erinnert in verblüffender Weise, was jedenfalls die Körperbewegungen anbelangt, solche einem Auftritt von Baalspriestern, wo man nach uralten heidnischen Methoden versucht, einen veränderten Bewußtseinszustand herzustellen. Die damit verbundene rauschartige Beglückung wird als Wirkung des heiligen Geistes angesehen, denn, so wird argumentiert, es war ja ein christliches Konzert, das man besuchte. Bei der Warnung des Paulus in 1. Kor. 10,7 erwähnt die Bibel u.a., wie das Volk "spielte". Das im Griechischen gebrauchte Verb "paizo" heißt wörtlich, sich wie ein Kind benehmen, und kann mit springen, hüpfen, tanzen übersetzt werden.
Noch ein erschreckender Gedanke drängt sich auf. Im Buch der Offenbarung gibt es ja die berühmte Prophetie, wie am Ende der Tage jeder die Zahl des widergöttlichen Tieres annehmen muß. Es kommt also zu einer Art "globalen Tätowierung" bzw. einem "Massenpiercing" oder wie auch immer die Kennzeichnung der Menschen durchgeführt wird. Nach dem gegenwärtigen Stand der Entwicklung hat man den Eindruck, daß bei dieser Generation gegenüber solch einer "Brandmarkung" immer weniger Berührungsängste bestehen.
Alexander Seibel









29) Tatoos & Piercings aus biblischer Sicht / Nachrichtenagentur IDEA

Es erschüttert einen immer wieder, was auch Christen an ihrem Körper, der von Gott geschaffen wurde, alles machen lassen. Sie verunstalten nicht nur ihren Körper (von Schönheit ist da keine Spur), sondern fügen ihm auch immensen Schaden zu – wie es beim Piercing oder Tattoostechen geschieht, wo das menschliche Körpergewebe zerstört wird.
Wie die Nachrichtenagentur idea am 25. November in einem Beitrag berichtet, haben sich am 22. November in Essen, im Rahmen einer „ökumenischen Aktion“ und unter der Überschrift „Gott hautnah“, wie es heißt, „30 Christen ein kostenloses Glaubenstattoo“ stechen lassen. Da der Andrang mit mehr als 125 Personen sehr groß war, mußten Stechtermine sogar verlost werden. Alle Stechfreudigen konnten unter „30 Motiven“ wählen, darunter verschiedene Kreuze, Fische, Engel und andere Symbole.
Essens „Citykirchenpfarrer Jani Vicari“ sagte gegenüber idea: „Diese Tattoos stehen für ihre Träger für erfahrenen Trost und Kraft in Krisenzeiten, für prägende Beziehungen, immer wieder auch für Erinnerung an Verstorbene, oder für Bibelworte, die sie seit langem begleiten.“ Kritische Stimmen habe es kaum gegeben, schreibt idea. Pfarrer Vicari beobachte ein wachsendes Tattoo-Bedürfnis und meint: „Wer den Glauben bewußt zum Teil seiner Lebensgestaltung macht, möchte das oft als Teil von sich ‚für immer‘ festhalten.“
idea hat zu diesem Thema einen eigenen Podcast mit dem Titel „Als Christ Tattoos und Piersings tragen?“ veröffentlicht. Darin kommt Simon Laufer, Pastor der hannoverschen Landeskirche zu Wort, der in seinem Plädoyer hin- und herschwimmt und seiner Ansicht nach „Tattoos oder Piercings nicht grundsätzlich verboten oder schlecht sind“. Abschließend gibt Laufer dann den Hörern einen, wie er ankündigt, „kleinen Denkanstoß“ aus 1. Korinther 6, 19-20 mit auf den Weg: „Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt, und daß ihr nicht euch selbst gehört?Denn ihr seid teuer erkauft; darum preist Gott mit eurem Leibe.“ Dann hebelt der Pastor dieses mahnende Gotteswort gleich wieder aus und sagt: „Ich würde es einfach mal so stehen lassen. Ich denke, es kann ja Unterschiedliches heißen, kann von verschiedenen Richtungen aus gelesen werden, zeigt aber, daß auch der Körper von Gott geschenkt und gegeben ist …“
Oh Pastor! Was soll man dazu sagen? Tattoos sind eine von der Welt geprägte Modeerscheinung – so, wie sie auch beispielsweise in der Musik zu finden ist. Ist es biblisch, näher zur Welt zu rücken und deren Kult mitzumachen, um Menschen für Jesus zu gewinnen? Natürlich nicht! „Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf daß ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.“ (Römer 12,2) Das Weltliche kann niemals „das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene“ sein.
Gottes Gebot in 3. Mose 19,28 mag für viele Christen keine Warnung sein, weil dieses Gebot zu den alttestamentlichen kultischen Geboten zählt. Dort steht: „Ihr sollt um eines Toten willen an eurem Leibe keine Einschnitte machen noch euch Zeichen einritzen; ich bin der HERR.“ Doch genau diese Warnung, sich von den Ungläubigen (der Welt) und ihrem Treiben abzugrenzen, wird heute von vielen Kirchen und Gemeinden nicht mehr ernst genommen – im Gegenteil, es wird möglichst alles mitgemacht.
Wenn Gott in Seinem Gebot zum Ritzen hinzufügt „… ich bin der HERR, dann begründet ER damit Seine absolute Autorität über den menschlichen Körper. Tätowierungen sind in fast allen Kulturen ein Zeichen der Selbstinszenierung, körperlicher Selbstbestimmung, Mode, Identitätssuche oder Rebellion. Das Wort Gottes warnt ausdrücklich davor, sich den Mustern der Welt gleichzumachen.
Der Christ schmückt sich nicht mit Tätowierungen am Körper, sondern in seinem Herzen. Wer die Botschaft des HERRN Jesus Christus im Herzen trägt, wird auch sein Leben danach ausrichten und alle ringsum werden merken, zu welchem HERRN er gehört. Für den Glauben und für das Evangelisieren braucht es weder Piercing noch Tattoos, sondern allein Gottes Geist und Wort. Wem beides nicht reicht, hat das Evangelium (noch) nicht verstanden.

Thomas Schneider






28) Zum Buß- und Bettag

Wie ist das mit der Buße?
Ungläubige Menschen kommen nicht auf die Idee, etwas zu "büßen", sie freuen sich einfach, auf Grund des freien Tages (Sachsen), nicht arbeiten zu müssen (außer natürlich im Krankenwesen usw.).
Und Christen ___ sollten sie diesen Tag irgendwie begehen?
Es gibt dazu keinen dringlichen Bezug.
Was sollte man büßen?
"Buße" ist kein Werk, dass heiliger macht.
"Buße", wenn schon, fand bei einer Bekehrung statt, bei einer Sündener- und Bekenntnis und einer Traurigkeit darüber.
Die Liebe des Herrn (durch seinen Tod) hat den Menschen, der seine Sündhaftigkeit erkennt und dem Herrn bekennt, reingewaschen ohne Werke, sondern durch Umkehr des Herzens.
Und das geschah einmal _ und damit ist es festgemacht.
Wenn "ich" jetzt ständig "büße" macht man Jesu Tat am Kreuz zunichte, indem man glaubt, dass eine einmalige totale Vergebung nicht genügt _ und man noch etwas "dazu tun muss" ..., dass Jesus ständig "am Kreuz sterben muss", um "mir" immer wieder zu vergeben _ das ist katholische Art,
das ist unbiblisch.
Nein, einmal für allemal _ nach Hebräer 10, 10 _ ist genug und gilt für immer.
Hebräer 10
10 Durch welchen Willen wir geheiligt sind durch das ein für allemal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi.

Römer 6

8 Wenn wir aber mit Christo gestorben sind, so glauben wir, daß wir auch mit ihm leben werden, da wir wissen,

9 daß Christus, aus den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod herrscht nicht mehr über ihn.

10 Denn was er gestorben ist, ist er ein für allemal der Sünde gestorben; was er aber lebt, lebt er Gott.







27) Die Mehr-Verführung

Die Mehr-Verführung (von Ulrich Skambraks!)
@Highlight
Nicht nur unter Charismatikern ist seit geraumer Zeit der
Trend zu verzeichnen, dass man das Reden Gottes an allenOrten sucht, offensichtlich aber immer weniger in der Bibel.
Impulse, Eindrücke oder sogar innere Bilder sind der neue Ersatz für die Heilige Schrift.
Schon 2010 wurde diesem Trend durch das „Jahr der Stille“ Vorschub geleistet. Vertreter des Maleachi-Kreises erkannten damals die Gefahr, die von dem Projekt „Jahr der Stille“ ausging, und veröffentlichten das erste Maleachi-Buch unter dem Titel „Gefährliche Stille! - Wie Mystik die Evangelikalen erobern will".
Etwa seit 2010 ist ein Trend in der westlichen evangelikalen Welt zu beobachten, dass Christen mehr von Gott erfahren wollen, als das Lesen in der Bibel und die daraus erwachsende geistliche Erkenntnis ergibt.
Man sucht einen direkten Kontakt zu Gott, man will Gott „live und in Action" erleben, z. B. dadurch, dass Gott zu einem spricht. Seit Jahren wird dieser Trend des direkten Redens Gottes systematisch gepuscht.
Ende Oktober 2018 erschien die Programm-Zeitschrift „Antenne" von ERF Medien mit dem Titelthema:
„Ist das alles hier? Auf der Suche nach dem Übernatürlichen". Die ERF-Redakteurin Susanne Hohmeyer-Lichtblau machte in ihrem Leitartikel Mut, dem ganzen charismatischen Spektrum, wie prophetischem Reden oder der Sprachenrede, Raum zu geben, um Gott zu erfahren - auch wenn diese Form des Übernatürlichen einem fremd sein sollte.
Diese Erfahrung des Übernatürlichen durch Eindrücke und Bilder wurde mittels eines Verfahrens stark gefördert, das von Ursula und Manfred Schmidt stammt. Sie entwickelten das „Hörende Gebet", das sich seit 2010 auf Kongressen, in Seminaren und in vielen Gemeinden großer Beliebtheit erfreut. Wie funktioniert das „Hörende Gebet"? Mehrere Christen setzen sich zusammen, um für einen wildfremden Gast, der in ihrem Kreis sitzt, Gebetseindrücke zu erhaschen.
Die „Betenden" müssen dafür in völliger Demut und mit Respekt vor der Privatsphäre des Gastes handeln!
Nur positive Botschaften, die dem Gast im Leben weiterhelfen, sollen übermittelt werden.
Negative Botschaften sollen zurückgehalten oder in positive visualisiert werden. Denn negative Bilder und Botschaften stammten angeblich nicht von Gott, heißt es im Fachbuch„Hörendes Gebet"
Lange Zeit hatte sich die Ev. Allianz in Deutschland zurückhaltend zur Zunahme von übernatürlichen Phänomenen im Sinne des direkten Redens Gottes geäußert - zumindest offiziell. Doch nun wurde in der neuesten Ausgabe des „Magazins der Ev. Allianz in Deutschland" (September 2025) „EINS" die Tür dafür aufgestoßen. Das Heft widmet sich u. a. dem Thema „Orientierung durch sein Reden"', in dem man „Eindrücke" oder „Impulse" als angeblichen Verständigungsweg Gottes anerkennt.
Auf dieses Verstehen Gottes an der Bibel vorbei hat sich auch ein Ehepaar spezialisiert, das einer breiten evangelikalen Offentlichkeit noch unbekannt ist, aber immer mehr unter der Bezeichnung „Adler-Dienst" von sich reden macht. Der Adler-Dienst wurde im Jahr 2015 von Daniela und Marcello Corciulo gemeinsam mit Urs Stricker gegründet. Auf der Webseite adler-dienst.org stellt sich das Ehepaar Corciulo mit folgenden Worten vor: „Seit dem Erscheinen des Buches, Gottes Stimme hören lernen', werden Daniela und Marcello Corciulo auch als Referenten zu diesem Thema eingeladen. Sie helfen Menschen, die Stimme des liebenden Vaters noch besser zu erkennen."
Marcello Corciulo arbeitete in den 1990er Jahre für das Idea-Magazin (Schweiz) und war später auch im ERF (Schweiz) aktiv. Er absolvierte die „Schule tür Heilung" im Schweizerischen Thun, einem charismatisch ausgerichteten Heilungsdienst, der auch Healing Rooms für alle Menschen, gleich welcher Konfession, anbietet. Neben Revival Meetings stehen auch Kurse auf dem Programm der „Schule für Heilung", die „das Königreich in Kraft und Autorität freisetzen" sollen.
Daniela Corciulo weist ebenfalls einen charismatischen Werdegang auf. Auch sie besuchte die „Schule für Heilung" und war später Mitglied der Vineyard Bern.
Die in den 1970er Jahren von John Wimber gegründete Vineyard-Bewegung zählt zu der Neocharismatik und legte besonderen Wert auf Zeichen und Wunder.
Auch der Adler-Dienst kommt dem gegenwärtigen Trend nach direkten „geistlichen" Erfahrungen entgegen und bietet Prophetie, Heilung, Vollmacht und direktes Hören von Gottesbotschaften an. Viele Christen hungern nach diesen geistlichen Erfahrungen, was bedeutet, sie wollen mehr „Gott live und in Action". Doch was offenbart sich unter diesem Etikett?
Im Moment ist wohl die sogenannte „Neue Apostolische Reformation" (NAR, s. TOPIC 6/2025) die Bewegung, die die Bibel in den Hintergrund setzt und voll auf „Gott live und in Action" abfährt. Sie kommt aus den USA, mit ihrem Hauptsitz in der Bethel Church, und ist auch in Deutschland auf dem Vormarsch.
Das einzige Buch auf Deutsch, das im Moment die Hintergründe der Bethel Church und Neuen Apostolischen Reformation umfassend darstellt, ist in der Christlichen Verlagsgesellschaft mbH Dillenburg er-schienen. Es heißt: „Das gefälschte Gottesreich - Die Gefahren neuer Offenbarungen, neuer Propheten und Apostel und esoterischer Praktiken für die Gemeinde".
Darin beschreiben die US-Autoren Holly Pivec und R.
Douglas Geivett, was damit gemeint ist, wenn in der Bethel Church himmlische Wirksamkeit entfaltet wird.
In einem Bethel-Buch mit dem Titel „Die Physik des Himmels", an dem der Bethel-Chefpastor Bill Johnson sowie der Hauptprophet der US-Kirche, Kris Vallotton, mitgearbeitet haben, wird behauptet, „dass in der Esoterik wertvolle Wahrheiten verborgen sind", die „eigentlich der Kirche gehören, aber die gestohlen und geschickt neu verpackt wurden". Darunter seien „Geistführer, Trance, Meditation, Auren, Kraftobjekte, Hellsehen, Hellhören und mehr". In einem weiteren von der Bethel-Church empfohlenen Buch mit dem Titel „Dimensionen der Herrlichkeit - Entdecke die geistlichen Ebenen der Gegenwart Gottes" wird Christen Mut gemacht, mit toten Christen „Begegnungen" zu suchen und „Geistreisen" zu unternehmen. Chefpastor Bill Johnson schreibt zu dieser spiritistischen Betätigung begeistert:
„Das ist ein Buch, das ich sehr empfehlen kann."
Im Neuen Testament gibt es nur eine einzige Stelle, in der sich das Wort „mehr" auf einen rein geistlichen Hintergrund bezieht. Es drückt aus, dass etwas über ein bestimmtes Maß hinausgeht. Und genau darum bitten die Apostel Jesus: „Und die Apostel sprachen zum Herrn: Mehre uns den Glauben" (Luk. 17,5).
Was umfasst nun den Glauben und was umfasst ihn nicht: „Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht" (Hebräer 11,1). Der biblische Glaube ist deshalb exakt das Gegenteil zu dem, was derzeit unter dem Motto „mehr Gott" angeboten wird.
Wer mehr von Gott verlangt, als Gott einem nach seinem Wort geben kann und will, läuft Gefahr - und dafür gibt es in der Kirchengeschichte etliche Beispiele - etwas zu bekommen, was mit Jesus Christus nichts zu tun hat, Und somit wird das kleine Wörtchen „mehr" zum aktuellen Schlüsselwort für die Verführung im geistlichen Bereich vieler Christen unserer Tage.
TOPIC November 2025



26) Was zeichnet im Neuen Testament einen Überwinder aus?


Was zeichnet im Neuen Testament einen Überwinder aus?
Im Neuen Testament beschreibt der Begriff „Überwinder“ (griechisch: νικάω – nikaō, „siegen, überwinden, den Sieg davontragen“)
eine geistliche Haltung und Stellung von Gläubigen, die im Glauben und Gehorsam gegenüber Christus standhaft bleiben, besonders unter Druck, Versuchung und Verführung.
🔹 Grundlegende Kennzeichen eines Überwinders
  1. Glaubenstreue trotz sichtbarer Niederlage
    • „Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und dies ist der Sieg, der die Welt überwunden hat: unser Glaube.“ (1. Joh 5,4)
    • Nicht Kraft, nicht Werke, sondern Glaube an den Sohn macht zum Überwinder.
  2. Festhalten am Wort Christi
    • Überwinder lassen sich nicht von Menschenmeinungen, Tradition oder Druck abbringen.
    • In der Sendschreibenformel: „Wer überwindet…“ (Offb 2–3) steht immer im Zusammenhang mit Treue zum Wort inmitten einer abgefallenen Christenheit.
  3. Nicht mit der Welt gehen
    1. Joh 2,15–17: Die Welt vergeht, wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit.
    • Ein Überwinder ist nicht angepasst, sondern unabhängig von Weltgeist, religiöser Mode und menschlicher Anerkennung.
  4. Überwindung des Bösen durch das Gute
    • Röm 12,21: „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit dem Guten.“
    • Kein Kampf mit fleischlichen Mitteln, sondern geistliche Gesinnung.
  5. Siegen durch das Blut des Lammes und persönliches Zeugnis
    • Offb 12,11: „Sie haben ihn überwunden wegen des Blutes des Lammes und wegen des Wortes ihres Zeugnisses und sie haben ihr Leben nicht geliebt bis zum Tod.“
    • Ein Überwinder gründet nicht auf eigene Gerechtigkeit, sondern steht im Bewusstsein der Erlösung durch das Blut Christi.
    • Überwinder bekennen Christus, auch wenn es etwas kostet.
  6. Innere Absonderung und persönliche Gemeinschaft mit Christus
    • Offb 3,20–21: Der Überwinder sitzt mit Christus auf seinem Thron – das spricht von enger persönlicher Gemeinschaft mit dem Herrn jetzt, und Herrschaft mit Ihm in Zukunft.
    • Überwinden beginnt im Verborgenen, nicht auf der Bühne.
🔹 Zusammenfassung in fünf Schlagworten
Glauben – Treue – Absonderung – Zeugnis – Gemeinschaft mit Christus
🔹 Übergangsformel der Sendschreiben (Offb 2–3)
In jeder Botschaft an die Versammlung am Ende der Christenheit heißt es:
„Wer überwindet…“
Nicht: "Alle Gläubigen", sondern Einzelüberwinder im Verfall.
Diese Überwinder werden gekennzeichnet durch:
  • Ohren haben, die hören, was der Geist sagt (geistliche Sensibilität)
  • Individuelle Treue, selbst wenn das Allgemeine versagt
  • Warten auf die himmlische Belohnung, nicht auf Anerkennung hier



                                    



25) An der Schwelle der Ewigkeit 

Neue Himmel und eine neue Erde | Eine neue Ordnung

~ An der Schwelle zur Ewigkeit ~
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🍃Offenbarung 20, 11-15
11 Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß, vor dessen Angesicht die Erde entfloh und der Himmel, und keine Stätte wurde für sie gefunden.
12 Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Thron stehen, und Bücher wurden geöffnet; und ein anderes Buch wurde geöffnet, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken.
13 Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten, die in ihnen waren, und sie wurden gerichtet, jeder nach seinen Werken.
14 Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee.
15 Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen.
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Wir sind hier im Überblick über die prophetischen Ereignisse an der Schwelle zur Ewigkeit angekommen. Gott hat sein letztes Wort über den Teufel gesprochen. Nachdem er sich am Ende der tausend Jahre noch einmal als der unverbesserliche Verführer der Menschen erwiesen hat, wirft Gott ihn in den Feuersee, der für ihn und seine Engel bereitet ist. Dort wird er „Tag und Nacht gepeinigt werden von Ewigkeit zu Ewigkeit“
(Off 20,10).
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Doch auch der Mensch ist von Natur unverbesserlich und böse. Er hat sich von jeher gegen Gott aufgelehnt, zuletzt unter den günstigsten Umständen der Herrschaft Christi. Deshalb zeigt uns Gott in Offenbarung 20,11-15 den Schlusspunkt seines Handelns mit dem Menschen: das Gericht der Toten am großen weißen Thron.
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🔹Das Ende der ersten Schöpfung
Der „Tag des Gerichts“ bricht an, wenn die erste Schöpfung vergeht. Dieses Gericht bildet den Übergang zum „Tag Gottes“, zum ewigen Zustand (2. Pet 3,7-13). An diesem Tag vergehen die jetzige Erde und der jetzige Himmel und mit ihnen alle Werke, die der Stolz und der Hochmut des Menschen hervorgebracht haben. Der Gedanke daran sollte eine reinigende Wirkung auf unseren Wandel haben (vgl. 2. Pet 3,11)!
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🔹Das Gericht der Toten
Doch bevor der Herr Jesus eine neue Erde und neue Himmel einführt, müssen alle Toten, alle, die ohne Buße und Glauben an Gott gestorben sind, ihr endgültiges Gericht am großen weißen Thron empfangen. Auf dem Thron sitzt Jesus, der Sohn Gottes und zugleich der Sohn des Menschen (Joh 5,22-27; 2. Tim 4,1). Niemand anderes ist würdig und berechtigt, diesen endgültigen Urteilsspruch über alle Unbußfertigen zu sprechen.
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🍃Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß, vor dessen Angesicht die Erde entfloh und der Himmel, und keine Stätte wurde für sie gefunden.
Offenbarung 20,11
Auf sein Gebot müssen das Meer, der Tod und der Hades die Toten herausgeben (Off 20,13). Die „Auferstehung zum Gericht“ (Joh 5,29) hat stattgefunden. Alle ohne Gott Gestorbenen, Große und Geringe, Fürsten und Bettler, im Meer oder in der Erde Bestattete und solche, die sich verbrennen ließen, alle stehen sie dort. Kein einziger Heiliger ist dabei. Die einen sind bereits im Haus des Vaters, die anderen werden von Christus bewahrt und auf die neue Erde gebracht. Hier stehen nur solche, die ohne Vergebung ihrer Sünden gestorben sind. Sie stehen allesamt dort – auch diejenigen, die nur den Namen hatten, dass sie lebten und doch tot waren.
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🔹Gottes Bücher
Bücher werden geöffnet, die lückenlosen göttlichen Aufzeichnungen über das Leben der Menschen. Jeder Einzelne wird nach seinen Werken gerichtet werden. Das hat eine dreifache Bedeutung:
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- Es wird keine Pauschalabrechnung für alle Sünder geben.
- Jeder empfängt, „was er in dem Leib getan hat, nach dem er gehandelt hat“ (2. Kor 5,10).
- Jeder Fall wird einzeln besehen.
Keiner wird allein deshalb gerichtet, weil er von Natur ein Sünder ist, sondern aufgrund der sündigen Taten, wodurch er vor Gott schuldig geworden ist.
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Obwohl ein Urteil gesprochen wird, was eine ewige Gültigkeit und Auswirkung hat (vgl. Off 21,8), wird die Schwere der Strafe von Fall zu Fall unterschiedlich sein (vgl. Lk 12,47.48; Mt 10,15).
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Als zusätzlicher Beweis wird das Buch des Lebens geöffnet, in dem alle verzeichnet sind, die das Blut des Lammes reingewaschen hat. Nicht ein Name derer, die vor dem großen weißen Thron stehen, wird darin gefunden werden. Sie alle hören das Urteil aus dem Mund des Richters: „Weicht von mir, ihr Übeltäter!“ (Mt 7,23). Sie gehen in die ewige Pein. Sie werden dem zweiten Tod überliefert, der ewigen Trennung des ganzen Menschen (Geist, Seele und Leib) von Gott. Wie froh und dankbar darf jedes Kind Gottes sein, dass sein Name „in den Himmeln angeschrieben“ ist (Lk 10,20)!
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🔹Völliger Sieg
Tod und Hades hatten Körper und Seele dieser ungläubigen Menschen gefangen gehalten. Doch Christus wird ihre Macht brechen, wenn die Toten zum ewigen Gericht auferstehen. Dann werden auch Tod und Hades gemeinsam mit ihnen in den Feuersee geworfen, denn in der neuen Schöpfung ist für sie kein Platz mehr. Dann hat Christus auch den „letzten Feind“, den Tod, besiegt und sich als der erwiesen, der die Kraft hat, „alle Dinge sich zu unterwerfen“ (1. Kor 15,26; Phil 3,21).
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🔹Neue Himmel und eine neue Erde
Nun sind also der erste Himmel und die erste Erde vergangen. Derselbe, der sie ins Dasein rief, hat ihr Dasein beendet. Und der, durch den Gott die Welten (der ersten Schöpfung) gemacht hat, sitzt jetzt auf dem Thron und spricht: „Siehe, ich mache alles neu“ (Off 21,5). „Neue Himmel und eine neue Erde“ gehen aus seiner Hand hervor, „in denen Gerechtigkeit“ wohnt (2. Pet 3,13). Der Tod ist vernichtet, die Sünde ist endgültig abgeschafft. Eine neue Ordnung wird eingeführt, in der alles in Übereinstimmung ist mit Gott. Ein vollkommener Zustand, der sich in Ewigkeit nicht mehr verändern wird¹.
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„Das Meer ist nicht mehr“
– das ist das Erste, was über diesen Zustand gesagt wird.
Leben ohne Meer, ohne den Wasserkreislauf, ist heute undenkbar. Es muss ein anderes Leben auf der neuen Erde geben, Menschen, die so verwandelt sind, dass sie unter diesen neuen Umständen leben können. Sie haben Unverweslichkeit und Unsterblichkeit angezogen (1. Kor 15,53). Das Meer trennt heute die Kontinente und damit die Menschen voneinander. Aber die Bewohner der neuen Erde wird nichts mehr trennen. Außerdem redet das Meer in der Bibel oft von Zügellosigkeit, von Instabilität und Aufruhr gegen Gott (vgl. Jes 57,20). All das kennzeichnet die Welt heute. Dann wird es nichts Instabiles mehr geben, nichts, was nicht der vollkommenen Kontrolle Gottes unterworfen ist. Mehr wissen wir über die Beschaffenheit der neuen Erde nicht. Sie bildet den passenden Schauplatz für das, was dann in Offenbarung 21,2-4 beschrieben wird.
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🍃Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr.
Offenbarung 21,1
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🔹Die Hütte Gottes bei den Menschen
Die heilige Stadt Jerusalem – die Versammlung (Off 21,9.10) – kommt aus dem Himmel herab von Gott. Sie ist göttlichen Ursprungs und trägt, wie schon heute, himmlischen Charakter. An ihrer Stellung der besonderen Nähe zu Gott hat sich im Verlauf der vergangenen tausend Jahre nichts geändert. Auch ihre Schönheit und Frische ist geblieben. Ohne Flecken und Runzeln, heilig und untadelig, hat Christus sie sich selbst verherrlicht dargestellt. „Bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut“ (Off 21,2), kommt sie dann vom Himmel herab. Obwohl schon 1000 Jahre „Frau des Lammes“, ist sie immer noch Braut, ewig der Gegenstand seiner unveränderlichen Liebe und ungetrübt in ihrer Liebe zu Ihm.
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Mit den Worten: „Siehe, die Hütte Gottes bei den Menschen!“ (Off 21,3), wird sie gleichsam angekündigt. Von jeher hat Gott den Wunsch gehabt, eine Wohnung zu haben und ein Volk, bei dem Er wohnen kann. Viele Stellen im Alten Testament zeigen diesen Wunsch Gottes (2. Mo 25,8; 3. Mo 26,11.12; Hes 37,26-28). Das Zelt der Zusammenkunft ist der erste sichtbare Ausdruck dieser beiden Tatsachen: Gott hatte eine Wohnung, die Stiftshütte, und sein Volk wohnte ringsum. Doch erst im ewigen Zustand wird das Ziel Gottes vollkommen erreicht sein. Gott wird in der Versammlung, in seiner „Hütte“, wohnen, wie Er es jetzt schon tut (Eph 2,20-22). Und mittels seiner „Hütte“ wird Er bei den Menschen (das sind alle Gläubigen aller Zeiten mit Ausnahme der Versammlung) auf der neuen Erde wohnen. Glückliches Teil der Menschen auf der neuen Erde! „Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott“ (Off 21,3) – das ist ewiger, vertrauter Umgang mit Gott. Ein noch innigeres Teil haben die Gläubigen, die die Versammlung bilden. Sie ist ewig das Instrument zur Verherrlichung Gottes (Eph 3,21).
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🔹Was nicht mehr sein wird
Neben diesen positiv ausgedrückten Segnungen gibt es auch noch Dinge, die „nicht mehr sein“ werden. Es sind Dinge, die zu der ersten, durch die Sünde verderbten Schöpfung gehören. Tod, Trauer und Schmerzen wird es nicht mehr geben. Gott wird die Seinen mit ewigem Trost trösten. Er selbst wird jede Träne, das heißt, jede Erinnerung an Kummer und Leid, wegwischen – ein Ausdruck größter Zartheit. Sind die hier genannten Dinge (Off 21,4) nicht genau das, was uns heute so oft hindert, die Gemeinschaft mit Gott völlig zu genießen?
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🔹Und der Herr Jesus?
Der Herr hat alles wohlgemacht. Am Kreuz hat Er ausgerufen: „Es ist vollbracht“. Dort hat er die Grundlage für jeden Segen für uns Menschen gelegt. Nirgends wird das so deutlich wie im ewigen Zustand zu sehen sein. Ewig wird Er dafür angebetet werden. Er wird sagen: „Es ist geschehen“ (Off 21,6), wenn Er alles in Harmonie mit Gott gebracht haben wird, wenn „Gott alles in allem“ sein wird. Gott als solcher – Vater, Sohn und Heiliger Geist – wird Himmel und Erde erfüllen.
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🍃Und der, der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er spricht zu mir: Schreibe, denn diese Worte sind gewiss und wahrhaftig.
Offenbarung 21,5
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Aber der Herr Jesus bleibt ewig Mensch.
Er wird für immer „dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat“ (1. Kor 15,28). Er ist und bleibt das Bild des unsichtbaren Gottes, in dessen Angesicht wir die Herrlichkeit Gottes erkennen werden. „Allezeit bei dem Herrn“ und „ihn sehen, wie er ist“ – das wird unser höchstes Glück ausmachen. Er ist die große Person, die alles zum Ziel führt, was die Liebe Gottes für uns Menschen wollte.
Gepriesen sei sein heiliger Name!
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FN 1: Auch Jesaja 65 und 66 reden von einem neuen Himmel und einer neuen Erde, aber der Zusammenhang macht deutlich, dass dort noch nicht der ewige Zustand gemeint sein kann. Es ist die durch Gerichte sittlich gereinigte Schöpfung im Tausendjährigen Reich.
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Marco Leßmann
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24) Die Positionierung eines wiedergeborenen Christen zu Israel
Wie positioniert sich ein bekehrter Christ RICHTIG und bibelkonform gegenüber Israel und den momentanen kriegerischen Auseinandersetzungen mit dem Iran?Auch gerne Bibelverse aus dem Schlachter 2000
Eine bibelkonforme und geistlich gesunde Haltung eines wiedergeborenen (bekehrten) Christen gegenüber Israel und den aktuellen kriegerischen Spannungen – wie z. B. zwischen Israel und dem Iran – muss sich an der gesamten Heiligen Schrift orientieren, nicht an politischen Meinungen oder nationalen Loyalitäten. Hier sind wesentliche biblische Leitlinien und Verse (Schlachter 2000), die eine geistgewirkte, neutestamentliche Sicht widerspiegeln:
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📌 1. Israel bleibt Gottes erwähltes Volk
Auch wenn viele Juden Jesus noch nicht als Messias erkennen, hat Gott Israel nicht verworfen.
> Römer 11,1-2a
„Ich sage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit … Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor erkannt hat.“
> Römer 11,28-29
„… im Hinblick auf die Auserwählung sind sie Geliebte um der Väter willen. Denn die Gnadengaben und die Berufung Gottes sind unbereubar.“
🔹 Ein Christ soll daher Israel nicht verachten oder „ersetzen“, sondern in Liebe und mit geistlicher Einsicht auf sie blicken.
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📌 2. Der Auftrag: Für Israel beten, nicht richten
Der wiedergeborene Christ ist nicht berufen, politische Urteile zu fällen, sondern im Geist Jesu zu handeln – in Fürbitte und Liebe.
> Psalm 122,6
„Bittet für den Frieden Jerusalems! Es soll wohlgehen denen, die dich lieben!“
> 1. Timotheus 2,1-2
„So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen darbringe für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind …“
🔹 Das Gebet für Israel, aber auch für den Iran und seine Bevölkerung, ist Ausdruck der Feindesliebe und des Friedensauftrags.
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📌 3. Erkenntnis der geistlichen Kämpfe hinter den politischen
Die Bibel macht deutlich, dass hinter politischen Konflikten geistliche Mächte wirken.
> Epheser 6,12
„Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewalten, mit den Weltbeherrschern der Finsternis …“
🔹 Ein Christ sieht durch den Heiligen Geist, dass Kriege oft Ausdruck eines unsichtbaren Kampfes sind – dies ruft zur Wachsamkeit, nicht zur Weltzugehörigkeit.
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📌 4. Jesu Reich ist nicht von dieser Welt
Jesus selbst zeigte, dass das Reich Gottes nicht durch irdische Kriege errichtet wird.
> Johannes 18,36
„Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt; wäre mein Reich von dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft …“
🔹 Ein Christ beteiligt sich nicht an irdischem Hass, Nationalismus oder Kriegstreiberei – sein Herz gehört dem kommenden Reich Christi.
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📌 5. Erwartung der prophetischen Erfüllung
Die Bibel zeigt, dass Israel in der Endzeit im Zentrum der Ereignisse stehen wird – auch im Kampf gegen Völker wie Persien (Iran).
> Hesekiel 38,5-6
„Persien [= Iran], Kusch und Put sind mit ihnen … Gomer und alle seine Scharen, das Haus Togarma …“
🔹 Ein geistlicher Christ erkennt die Zeichen der Zeit, ohne in Panik oder Aktionismus zu verfallen. Er bleibt wachsam und bereit.
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📌 Fazit: Die richtige Haltung in Kürze
Ein bekehrter Christ:
✅ Segnet Israel und betet für seine Errettung (Römer 10,1)
✅ Segnet auch seine Feinde – sogar den Iran (Matthäus 5,44)
✅ Mischt sich nicht in politische Parteinahme, sondern steht geistlich und demütig
✅ Bleibt fest in Christus und hofft auf sein Wiederkommen, nicht auf irdischen Frieden
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Hier ist ein bibelbasiertes Gebet für Israel, den Iran und die Haltung eines wiedergeborenen Christen in diesen Zeiten – geprägt von Gottes Wort und dem Geist Christi:
🙏 Gebet für Israel, den Iran und den Frieden Gottes
Himmlischer Vater,
Du bist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs – Du bist treu in all Deinen Verheißungen.
Du hast Israel als Dein Volk erwählt, und Deine Gnade ruht weiterhin auf ihnen.
So wie geschrieben steht:
„Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor erkannt hat“ (Römer 11,2).
📖 Herr, wir bitten Dich:
🕊️ Schenke Frieden über Jerusalem!
„Bittet für den Frieden Jerusalems!“ (Psalm 122,6)
Bewahre Israel inmitten aller Bedrohungen und Umzingelungen.
Lass sie erkennen, dass Jesus, der Messias, ihr Retter ist.
„Mein Herzenswunsch und mein Flehen zu Gott für Israel ist, dass sie gerettet werden.“ (Römer 10,1)
⚔️ Wir bitten auch für den Iran und alle Völker, die sich gegen Dein Volk stellen:
Vergib ihnen, wenn sie in Blindheit und Hass handeln.
Rühre die Herzen der Menschen dort an, dass sie zum lebendigen Gott umkehren.
„Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen.“ (Matthäus 5,44)
🛡️ Herr, schenke Schutz den Unschuldigen auf beiden Seiten.
Bewahre vor Eskalation, vor Zerstörung und Tod.
Lass das Licht des Evangeliums inmitten der Dunkelheit leuchten!
🕯️ Erfülle uns als Gemeinde Jesu mit dem Geist der Unterscheidung:
Hilf uns, nicht politisch, sondern geistlich zu urteilen.
Lass uns erkennen, was Dein Geist der Gemeinde sagt – und dass wir wachsam bleiben.
„Wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen …“ (Epheser 6,12)
„Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ (Matthäus 5,9)
📯 Und wir rufen:
Komm, Herr Jesus!
Baue Dein Reich – nicht durch Kriege, sondern durch Deinen Heiligen Geist!
Führe Israel, Iran, und alle Nationen zu Deiner Wahrheit.
In Jesu Namen beten wir –
Amen.
Ich hoffe ich konnte manchen eine etwas deutlichere Sichtweise jenen vermitteln,die unschlüssig sind /war,wie ein Wiedergeborener Christ sich gegenüber Israel und jetzt besonders im Krieg gegen dem Iran sich positionieren soll/te...Nun letztlich muss jede Christin jeder Christ sich mit seinem Reden und Handeln eigenverantwortlich umgehen und mit seinem Herzen dafür auch ganz einstehen.Ich wünsche Euch allen,liebe Schwestern und Brüder die rechte Weisheit im Gebet und in der Erkenntnis im Herrn zu Wachsen und Wachsam zu bleiben. Euch allen ein gesegnetes Wochenende. Bruder Ludger Rünker ♥️📖🙏🏻💐

                                   

                                    


23) Mann und Frau im Wort Gottes


Mann und Frau im Wort Gottes1. Allgemeine Vorbemerkungen
+ Wir leben heute in einer nachchristlichen, vom Geist der Rebellion gegen Gott und gegen alle christlich-biblischen Werte gekennzeichneten Kultur. Diese Kultur lässt auch uns nicht unberührt. Sowohl unser Handeln als auch unser Denken, ja selbst die Art und Weise, wie wir die Bibel lesen und auslegen, wird davon beeinflusst.

Es gilt darum, den heutigen Zeitgeist anhand des Wortes Gottes zu entlarven und ihm die göttliche Wahrheit entgegenzuhalten. Damit stehen wir aber bereits mitten im geistlichen Glaubenskampf. Es muss deshalb unser ständiges Gebet sein, die Bibel auch zu diesem Thema
vorurteilslos und textgebunden zu studieren, zu verwirklichen und zu lehren. Joh 7:17/2Kor 10:4-6/Eph 6:10-18 u.a.
+ Es sollte auch stets darauf geachtet werden, jedes Thema in Beziehung zur ganzen heiligen Schrift und zu unserer Glaubenspraxis zu bringen.
Dies bewahrt uns vor Einseitigkeit und Heuchelei. Mat 23:23.
+ Die Akzeptierung der wörtlichen Inspiration der ganzen Bibel (AT und NT) muss eine unabdingbare Voraussetzung sein.
2Tim 3:16/Mat 5:18/2Pet 1:19-21/1Kor 2:12-13.
+ Das AT ist ebenso wie das NT zu unserer Belehrung und Ermahnung geschrieben. Röm 15:4/1Kor 10:6.11.
+ Das Wort Gottes muss jedoch richtig geteilt werden (2Tim 2:15; FN: "in gerader Richtung schneiden"), d.h. es müssen
Unterschiede im Handeln Gottes mit den Menschen beachtet werden. Im AT steht der Mensch in einer anderen Beziehung
zu Gott als im NT, d.h. wir leben heute in einem anderen Zeitalter (Haushaltung), das die Fülle der Zeiten (Eph 1:10/Gal 4:4) und das Ende der Zeitalter (1Kor 10:11) genannt wird. In diesem Zeitalter hat die Offenbarung Gottes ihren Höhepunkt und Abschluss gefunden.
Die Schattenbilder früherer Zeitalter sind nun der Wirklichkeit gewichen. Das "Bessere",
"Vollkommene", "Bleibende", "Vortrefflichere" und "Ewige" ist gekommen. Dies hat zur Folge, dass alle Belehrungen des
AT`s im Lichte der vollständigen Offenbarung des NT`s betrachtet werden müssen. Gal 4:8-11/Kol 2:16-17/Hebräerbrief.
+ Das AT ist grösstenteils geschichtlich und nicht lehrmässig abgefasst. Viele Ereignisse werden deshalb nicht direkt von Gott "kommentiert" und müssen wie die geschichtlichen Bücher des NT`s (Evang./Apg.) im Lichte deutlicher Lehraussagen ausgelegt werden.
So werden wir bewahrt, zeit-, kultur- und situationsspezifische Handlungen zu ewiggültigen Prinzipien Gottes zu erheben.

Vergleiche dazu Sara in 1Mo 16:2 und 1Mo 21:12.

2. Stellenwert des AT`s zum Thema "Mann und Frau"
Der Herr Jesus und die NT-Schreiber gründeten ihre Aussagen zum Thema "Mann und Frau" auf:
+ den Schöpfungsbericht in 1Mo 1-2 -> Mat 19:4-6/1Kor 11:8-9.12/1Tim 2:13.
+ den Sündenfall in 1Mo 3 -> 1Tim 2:14.
+ das Vorbild der heiligen Frauen im AT, besonders Sara -> 1Pet 3:5.6/1Mo 18:12.
+ das Gesetz -> 1Kor 14:34 (Luk 24:44 Mosebücher, Joh 10:34 Psalmen und 1Kor 14:21 Propheten).
+ die Natur -> 1Kor 11:14 (vgl. Röm 1:26-27/2:14-15).
+ die Beziehung von Christus zu seiner Gemeinde -> Eph 5:22-33.
Dies verdeutlicht den hohen Stellenwert des AT`s (besonders des 1. Buch Moses) zum Thema "Mann und Frau".

3. Der Schöpfungsbericht (1Mo 1 und 2)
+ Mann und Frau sind gleichwertig, weil beide als einzige Wesen "eigenhändig" von Gott erschaffen worden sind.
Beide sind im Bilde Gottes und nach dem Gleichnis Gottes erschaffen.
Beide zusammen werden in 1Mo 5:2 "Mensch" (Adam)
genannt → 1Mo 1:26-27/2:7.22/1Kor 11:11-12/Gal 3:28.
+ Mann und Frau haben gemeinsam einen Auftrag von Gott: "...Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan; und herrschet über die Fische des Meeres und über das Gevögel des Himmels und über alles Getier, das sich auf der Erde regt!” -> 1Mo 1:28/1Kor 7:3-5/1Pet 3:7.
+ Mann und Frau sind zu unterschiedlichen Zeitpunkten und auf unterschiedliche Art erschaffen worden:
a) Der Mann wurde zuerst erschaffen und er wurde aus dem Staub der Erde erschaffen -> 1Mo 2:7/1Tim 2:12-13.
b) Die Frau wurde nach dem Mann und aus einer Rippe des Mannes erschaffen -> 1Mo 2:22/1Kor 11:7-9.
+ Mann und Frau sind mit unterschiedlichen Absichten erschaffen worden:
a) Mann: Gott richtet den Auftrag den Garten zu bebauen und zu bewahren an den Mann, was auch seine Verantwortung
für die Tiere und seine Frau miteinschliesst -> 1Mo 2:15-17. Der Mann benannte alle Lebewesen, die Gott zu ihm brachte (auch die Frau), womit er seine Einsicht und Autorität ihnen gegenüber ausdrückt -> 1Mo 2:19.23/3:20/vgl. 1Pet 3:7/
Eph 3:15/Dan 1:7/2:37-38. Das Verlassen der Eltern, das Anhangen und Ein-Fleisch-werden mit seiner Frau zeigen die Einzigartigkeit, Ausschliesslichkeit und Innigkeit der Beziehung des Mannes zu seiner Frau -> 1Mo 2:24/Eph 5:22-33.
b) FrauHilfe/Ergänzung für Adam → 1Mo 2:20 ("Hilfe" siehe 2Mo 18:4/5Mo 33:26.29/Ps 121:1-2 u.a.). Die beiden Namen, die der Frau gegeben werden, drücken etwas vom göttlichen Plan für die Frau aus. Männin, weil sie vom Manne genommen wurde und Gott sie ihm zuführte, bildet sie, die ihm entsprechende, passende Ergänzung als Ehefrau -> 1Mo 2:23/1Kor 11:9. Eva, weil sie die Mutter aller Lebendigen genannt wird, besteht ihr besonderer Auftrag in der Mutterschaft -> 1Mo 3:20/4:1-2/1Tim 2:15/5:9-10.14/Tit 2:3-5.

4. Der Sündenfall (1Mo 3)
+ Die Frau wurde durch die Schlange verführt und betrogen (nicht der Mann) -> 2Kor 11:3/1Tim 2:14. Dadurch, dass sie
von der verbotenen Frucht ass, hat sie den Führungsanspruch Gottes abgelehnt und indem sie ihrem Mann davon gab, hat
sie auch die Leitungsrolle des Mannes übernommen -> 1Mo 3:6. Dies ist der Grund, weshalb im NT den Frauen verboten
wird, zu lehren und über den Mann zu herrschen.
+ Nach dem Sündenfall spricht Gott jedoch zuerst den Mann an, weil er die Hauptverantwortung trägt -> 1Mo 3:9/Röm 5:
12ff./1Kor 15:21-22.
+ Die Folgen des Sündenfalls für die Frau stehen in direkter Beziehung zu ihren Hauptaufgaben als Frau:
a) Mutterschaft: Ich werde sehr mehren die Mühsal deiner Schwangerschaft, mit Schmerzen sollst du Kinder gebären ->
1Mo 3:16a (Schmerzen, Tod 1Mo 35:17-19, Enttäuschung über Kinder Spr 10:1, Unfruchtbarkeit 1Mo 16:1/25:21/30:1).
b) Ehefrau: und nach deinem Manne wird dein Verlangen sein (um ihn zu kontrollieren/beherrschen, vgl. denselben Aus-
druck in 1Mo 4:7/Hohl 7:10), er aber wird über dich herrschen -> 1Mo 3:16b (Egoismus des Mannes 1Mo 12:12, Poly-
gamie 1Mo 4:19, Scheidung Mat 19:7, Misshandlung der Frau 1Mo 34:2/2Sam 13).
+ Die Folgen des Sündenfalls für den Mann stehen ebenso in direkter Beziehung zu seinen Hauptaufgaben als Mann:
a) Die Ernährung der Familie wird zur Mühsal -> 1Mo 3:17-19. Nicht die Arbeit ist der Fluch, sondern die Schmerzen
die jetzt mit der Arbeit in Verbindung stehen (Dornen, Disteln, Schweiss und Tod).
b) Durch den Sündenfall erfährt der Mann die Frau vermehrt als Konkurrentin ("nach deinem Manne wird dein Verlangen
sein"), die es ihm schwer macht seine Führungsrolle auszuüben (vgl. 1Tim 3:5.12).

5. Das Gesetz, resp. die alttestamentlichen Schriften
Das Gesetz als Bezeichnung des gesamten AT`s gibt uns eine Fülle von Beispielen zum Thema "Mann und Frau", die in
diesem Rahmen unmöglich alle behandelt werden können. Grundsätzliche Unterschiede zwischen Mann und Frau kommen
deutlich in folgenden Bereichen zum Ausdruck:
Königtum (älteste, Richter, Vorsteher, Führer, Könige)
1. Die Führung im Volk Gottes ist nach Gottes Wille Aufgabe der Männer -> 5Mo 17:15/4Mo 11:16/5Mo 1:15/1Chr
26:29/Jes 3:12. Dazu gehören Aufgaben wie: Rechtsprechung 5Mo 16:18/1Kö 3:9; einsichtsvolle Leitung und Führung
nach Gottes Gedanken 1Chr 12:32/22:12; Fürsorge 2Sam 5:2; Befreiung aus und Beschützung vor feindlichen Mächten
Rich 2:18; Verantwortung vor Gott 5Mo 1:15 (Heb 13:17); 5Mo 29:10/31:28.
2. Obwohl Frauen nicht zu öffentlichen Führungsaufgaben berufen sind, haben sie dennoch Aufgaben und Möglichkeiten,
die einen grossen Einfluss auf die Führungsaufgabe der Männer haben
.
a) Als Mütter in der Erziehung und Unterweisung ihrer Kinder -> Jokebed 2Mo 2; Erwähnung der Königsmütter in Kö-
nige/Chronika 2Kö 3:2 u.a.; Mutter Lemuels Spr 31:1ff.; Mutter Simsons Rich 13; Hanna 1Sam 1-2 u.a.
b) Als Ehefrauen in der Beratung ihrer Männer -> Sara 1Mo 21:12; Frau Manoahs Rich 13; Abigail 2Sam 25; Esther
Esth 5 u.a.
c) In Ausnahmesituationen (Versagen der Männer) hat Gott auch Frauen zu Aufgaben gebraucht, die Männer hätten tun
sollen -> Richterin Deborah Rich 4-5. Beachte: Deborah sass nicht "im Tore" (Ort öffentlicher Rechtsprechung), sondern
zu Hause und das Volk kam zu ihr. Sie zog mit Barak in den Kampf, weil dieser zu feige war, allein zu gehen und in ih-
rem Lied sieht sie sich als Mutter (Rich 5:2.7) und nicht als Führerin des Volkes.


Priestertum (Priesterdienst, Levitendienst, Gottesdienst im Tempel Gottes)
1. Der öffentliche Dienst im Haus Gottes ist Aufgabe der Männer. Priester und Leviten sind immer Männer -> 2Mo 28:1/
4Mo 3:12.39. Konkrete Aufgaben: Opferdienst 3Mo 1-7; Unterhalt des Hauses Gottes 4Mo 3:5-9; Rechtsprechung 5Mo
21:5/24:8/3Mo 13-14 (Beurteilung von Aussatz); Segnung des Volkes 4Mo 6:23/5Mo 20:2f./21:5; Belehrung des Volkes
Mal 2:7/Neh 8; Vertretung des Volkes vor Gott 3Mo 6:18-23/10:7/4Mo 18:1-7; Tempelgesang 1Chr 6:32ff./15:21-22.
2. Frauen haben jedoch auch religiöse/gottesdienstliche Aufgaben. Das ganze Volk ist grundsätzlich dazu berufen, ein Kö-
nigreich von Priestern und eine heilige Nation zu sein -> 2Mo 19:6/4Mo 5:1-4/5Mo 29:18/31:12. Konkrete Aufgaben:
Bau der Stiftshütte 2Mo 35:22-29/38:8; Opfer bringen 3Mo 1:2/2:1 (FN)/12:1ff.; Gebet/Anbetung 1Sam 1 Hanna/Sach
12:10-14 (zukünftig)/Luk 2:36-38 Anna; Nasiräertum 4Mo 6:2ff.; Gesang Ps 87:7/149:1-3/2Mo 15:20-21/Hos 2:15/
Rich 5:1/1Sam 18:6-7/Ps 68:11.
Prophetendienst (Zeugendienst)
1. Der öffentliche Prophetendienst ist Aufgabe der Männer -> Am 2:1/3:7/Jer 7:25/2Chr 24:19/4Mo 11:25 (Apg 2). Die
Bibel wurde- soweit wir wissen - ausschliesslich von Männern geschrieben. Die einzige Erwähnung von der Salbung eines
Propheten betrifft Elisa (1Kö 19:16). Göttliche Zeichen und Wunder haben nur Männer getan. Der grosse Prophet nach
dem Vorbild des Mose in 5Mo 18:15+18 wird als ein Mann beschrieben ("aus deinen Brüdern, gleich mir"). Propheten
waren Gesandte Gottes und redeten sein Wort mit göttlicher Vollmacht. Sie waren der Mund Gottes (2Mo 4:15-16/7:1
FN/Jer 1:5) und handelten im Auftrag Gottes (1Mo 20:7).
2. Doch auch Frauen finden wir im prophetischen Dienst aktiv -> 2Mo 15:20 Mirjam; Rich 4:4 Debora; 1Sam 2 Hanna;
2Kö 22:14 Hulda; Joel 2:28 Töchter allgemein (zukünftig); Jes 8:3 Frau Jesajas; Luk 1 Elisabeth und Maria; Luk 2:36
Anna. Von keiner der erwähnten Prophetinnen wird jedoch ausdrücklich erwähnt, dass sie persönlich in der Öffentlichkeit
vor versammelter Volksmenge prophezeiten. (Negative Beispiele: Neh 6:14 Noadja; Hes 13:17; Off 2:20 Isabel).
Militärdienst (Landeinnahme/Landesverteidigung)
1. Es entspricht Gottes Absicht, dass lediglich Männer zum Kriegsdienst ausgehoben werden -> 4Mo 1:1-3. Die Eroberung des Landes Kanaan und die Verteidigung des göttlichen Erbes vor feindlichen Mächten gehört ausschliesslich in den
Verantwortungsbereich der Männer -> 2Mo 17:9/4Mo 13:1/31:3/5Mo 3:18/Jos 8:3/10:7.24 u.a.
2. Obwohl es Sache der Männer war, aktiv am Kriegsgeschehen teilzunehmen, wird doch zum ganzen Volke gesagt:
"Jeden Ort, auf den eure Fusssohle treten wird, euch habe ich ihn gegeben, so wie ich zu Mose geredet habe" (Jos 1:3).
Beispiele von Frauen, die mit ihren von Gott gegebenen Möglichkeiten aktiv an diesem Kampf teilnahmen sind: Die
Töchter Zelophchads 4Mo 27:1-7; Aksa Rich 1:13-15; Jael Rich 4:17-22; Frau von Tebez Rich 9:50-54; Frau von Abel-
Beth-Maaka 2Sam 20:16ff.; Töchter Schallums Neh 3:12.
Familienleben
Neben den grundsätzlichen Belehrungen über das Ehe- und Familienleben in 1Mo 1-3 (siehe oben), gibt es zusätzlich eine
Fülle von positiven, wie auch negativen Beispielen im AT.
1. Für die Männer findet sich kein typisches Vorbild eines idealen Ehemannes und Vaters. Trotzdem enthalten die AT-
Berichte über die Glaubensmänner viele Belehrungen für Männer. Zudem kann auch das Handeln Gottes in mancher Hin-
sicht für Männer vorbildhaft sein.
Positiv: Abraham 1Mo 18:1-8.19/22:1ff.; Isaak 1Mo25:21; Jakob 1Mo 33:13; 2Mo 10:2/12:26; 5Mo 1:31/4:10/8:5/
11:19/24:5; Jos 4:6.21; Boas Ru 1-4; Salomo im Hohelied; Sprüche u.a.
Negativ: Abraham 1Mo 12:9f./16/20; Lot 1Mo 19; Isaak 1Mo 25:28/26:7f.; Eli 1Sam 2-4; David 1Kö 1:6 u.a.
2. Für Frauen existiert neben vielen Vorbildern zusätzlich noch Spr 31:10-31, wo die ideale Ehefrau und Mutter beschrie-
ben wird. Dieser Abschnitt zeigt deutlich, dass sämtliche Tätigkeiten der Frau nach dem Herzen Gottes in Beziehung zu
ihrer Aufgabe als Ehefrau und Mutter stehen. Weitere Belehrungen für Frauen finden sich im Leben von: Sara 1Mo 18
(1Pet 3:1-6); Rebekka 1Mo 24; Schiphra und Pua 2Mo 1:15-22; Jokebed 2Mo 2 (Apg 7:20/Heb 11:23); Frau Manoahs
Rich 13; Ruth Ru 1-4; Hanna 1Sam 1-2; Abigail 1Sam 25; Frau von Sunem 2Kö 4:8ff.; Esther; Braut im Hohelied;
Frau und Mutter im Buch der Sprüche 1:8/5:18/6:20/14:1/29:15/31:1; Jer 31:22; Neh 8:2.9 (1Tim 2:11).
Spezielle Gesetze
Verschiedene Gesetze aus den Mosebüchern (2-4Mo) weisen ebenfalls auf die Verschiedenartigkeit von Mann und Frau
hin. Viele Gesetze haben den Zweck, die Frau vor Missbrauch durch den Mann zu schützen. Bei diesen konkreten Vor-
Schriften gilt es ganz besonders zwischen den ewiggültigen Prinzipien einerseits und den spezifischen - zum Zeitalter des
Gesetzes gehörenden - Verwirklichungen solcher Prinzipien andererseits, zu unterscheiden. Dies kann jeweils nur aus dem
Zusammenhang und anhand anderer Schriftstellen abgeleitet werden. Beispiele:
3Mo 27:1-8 (unterschiedliche Schätzung von Mann und Frau bei Gelübden) -> Je nach Alter, Geschlecht oder Reichtum
mussten bei einem Gelübde unterschiedliche Beträge bezahlt werden. Dies sagt jedoch nichts über den Wert einer Person
aus, sondern weist auf unterschiedliche geistliche Zustände hin (wie Väter, Jünglinge, Kindlein in 1Joh 2:13ff.). Dabei
symbolisiert das männliche in der Schrift oft die "Kraft" im öffentlichen Dienst für Gott (1Kor 16:13) und das weibliche
die menschliche "Schwachheit" (1Pet 3:7).
4Mo 30 (Gelübde einer Tochter/Ehefrau muss vom Vater/Ehemann bestätigt werden) -> Damit wird die Führungsverantwortung des Mannes in der Familie zum Ausdruck gebracht (1Mo 2).
5Mo 22:5 (unterschiedliche Kleidung von Mann und Frau) -> Da in diesem Kapitel ebenfalls von anderen Unterschieden
die Rede ist (V. 9-11), die wir automatisch geistlich übertragen, ist es angebracht, auch in V. 5 die geistliche Bedeutung
in den Vordergrund zu stellen. Gott verbot den Israeliten Kleider mit verschiedenartigem Stoff und vom anderen Geschlecht
zu tragen, d.h. in der übertragung auf uns, dass unser Verhalten - das was die Mitmenschen an uns sehen (davon spricht
die Kleidung) - unzweideutig und geschlechterspezifisch sein sollte. Das sich dies auch auf die Kleidung eines Christen
auswirken sollte, wird im NT mit Ausdrücken wie "Bescheidenheit", "Schamhaftigkeit" und "Sittsamkeit" bestätigt (1Tim
2:9). Die praktische Darstellung dieser Tugenden in Verhalten und Kleidung kann bis zu einem gewissen Grad sicherlich
zeit- und kulturspezifisch sein, sollte aber dennoch deutlich gesehen werden.


                                     

                                      




Wahrheit contra Fakenews - Zwischenfall auf der Israelreise mit Roger Liebi, 29.4.-8.5.25

Montag, 5.5.25
Besuch auf dem Tempelberg und anschliessend im Tempelinstitut. Zum Mittagessen teilte sich die Gruppe auf. Es gibt zahlreiche verschiedene Angebote im Jüdischen Quartier der Altstadt von Jerusalem. Roger Liebi und seine Frau assen mit 9 weiteren Teilnehmern auf dem grossen Platz vor der Churva-Synagoge, neben der goldenen Menorah für den Dritten Tempel. Einer der Teilnehmer filmte eine grosse Kinderschar dort. Das hatte zur Folge, dass sie zur Gruppe kamen, sodass schliesslich ein fröhlicher Kontakt entstand. Einige kleine Teenager-Mädchen wünschten noch mehr Bilder aus der Nähe. Bei dieser Gelegenheit nahmen sie gerne ein paar Flyer zum Thema "Liebe Gottes". Eine Lehrerin knüpfte ihnen diese Flyer ab. Darauf kam sie zornig zu den Tischen und machte aus unmittelbarer Nähe ein Bild von dem Gesicht von Roger Liebi und einer weiteren Person aus der Gruppe. Darauf versuchte Roger ihr klar zu machen, dass sie die Bilder löschen und die Flyer zurückgeben soll. Sie weigerte sich. Da rief sie die Polizei und verleumdete ihn, er habe ihr Handy entreissen wollen. Darauf führten ihn etwa 5 Polizisten zum Posten am Jaffa- Tor (unmittelbar neben den Ruinen des einstigen Palastes von Pontius Pilatus). Ein Polizist verhielt sich nicht korrekt, sondern verletzte Roger Liebi leicht am Oberarm. Auf dem Posten musste er etwa 2h warten. In der Zwischenzeit wurde ein Anwalt eingeschaltet. Schliesslich wurde beschlossen, dass es am Mittwoch eine Befragung geben solle. Am nächsten Tag reiste RL nach Kirjath-Ono, um mit dem Anwalt die Angelegenheit zu besprechen. Am Mittwoch kam die schöne Überraschung: Es soll keine Akte eröffnet werden, sondern nur eine Zeugenbefragung geben. Die führte zu einer vollen Rehabilitierung. Dem Polizeichef tat die ganze Sache leid. Er dankte Roger Liebi für seine ganze Arbeit, die er zum Guten von Israel tut. Roger Liebi sagte ihm, er solle dem Polizisten, der von dem Chef gerügt werden wird sagen, dass Roger ihm vergebe, und auch der Anklägerin. Die Angelegenheit wird hiermit erledigt. Die Klägerin hat keine Möglichkeit, weiter gegen Roger Liebi vorzugehen. 

Vielen herzlichen Dank allen Geschwistern, die im Gebet eingestanden sind! Der HERR hat wunderbar eingegriffen!

Ps 126:3: "Der HERR hat Großes an uns getan: wir waren fröhlich!"

Roger & Myriam Liebi



                                      


21) 3 Tage und 3 Nächte?

Wann war wirklich die Kreuzigung des Herrn Jesu?


"Sechs Tage vor dem Passah" (Johannes 12: 1)

Joh 12,1 Jesus nun kam sechs Tage vor dem Passah nach Bethanien, wo Lazarus,[der Gestorbene]war,
den Jesus aus den Toten auferweckt hatte.


Wir werden durch die Schrift mit bestimmten Tatsachen und Fixpunkten belehrt, die, zusammengenommen→

1) die Ereignisse zu bestimmen, die die Tage der "letzten Woche" unseres Herrn

am Ende Seines Leben auf der Erde

ausfüllten ;
2) und den Tag Seiner Kreuzigung aufzeigen- und:
3) die Dauer der Zeit, wie lange ER im Grabe lag offenbaren..

Die Schwierigkeiten, die mit diesen drei Punkten verbunden sind:

sind entstanden,
1) weil diese Tatsachen und Fixpunkte nicht festgehalten oder übersehen wurden
und man sich auf religiöse Literatur stützt, statt das Wort Gottes ehrfurchtsvoll und genau zu lesen.
und
(2) aufgrund der Tatsache, dass Nichtjuden nicht mit dem Gesetz über die drei große Feste des HERRN vertraut sind
und -
(3) die Tage nicht von Sonnenuntergang zu Sonnenuntergang gerechnet wurden, (ungefähr sechs Stunden vor unsere Tag / Nacht Bestimmung)
also fälschlicherweise von "Mitternacht zu Mitternacht".

Um diese Schwierigkeiten zu beseitigen, müssen wir folgendes beachten: →

I. 
Der erste Tag eines jeden der drei Feste:
Passah,
Pfingsten
und
Laubhütten,

war → 
"eine heilige Versammlung" ,

ein " Sabbat ", an dem keine unheilige Arbeit verrichtet werden sollte 3. Mose 23: 7, 24, 35 .
Vergleiche 2. Mose 12: 16 (Eine Berufung = eine Zusammenberufung) .
„ Der Sabbath 
“ und der „ hohe Tag “ von John 19: 31 war die „ heilige Versammlung “ ,

der erste Tag des Festes, der den gewöhnlichen wöchentlichen Sabbat überschattete.

Er wurde von den Juden "Yom Tov" = "Guten Tag" genannt,
und dies ist der Gruss [BRD Gruß..] an diesem Tag und im ganzen Judentum bis heute.

Dieser grosse Sabbat, der von Anfang an für die Woche gehalten wurde- und das Durcheinander begann! _

weil manche den gesamten Schriftkontext nicht im Glauben erfassen,
sondern "RKK"lich orientiert sind.


II. Dies hat natürlich die weitere Schwierigkeit in Bezug auf die Aussage des Herrn verursacht,
"sogar: Jona war drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches,
so wird der Menschensohn im Herzen der Erde drei Tage und drei Nächte" (Matthäus 12: 40 ).
Nun, während es ganz richtig ist, nach hebräischer Redewendung von
"drei Tagen" oder "drei Jahren" zu sprechen, während sie nur Teile von drei Tagen oder drei Jahren sind,
gilt diese Redewendung in nicht im Fall wie diesem,
wo „ drei Nächte“ zusätzlich zu „3 Tage
 
genannt werden.


"Es wird sein" (Mt 12:40) stellte fest, dass der Herr dies nicht nur definitiv feststellt,
sondern auch die vollständige Formulierung wiederholt, das wir dürfen nicht verwechseln!

III. Wir haben daher folgende Fakten für unsere sichere Orientierung eingerichtet:
1. Der "hohe Tag" von Johannes 19: 31 war der erste Tag des Festes

Joh 19,31 Die Juden nun baten den Pilatus, damit die Leiber nicht am Sabbath am Kreuze blieben, weil es Rüsttag war
(denn der Tag jenes Sabbaths war groß) daß ihre Beine gebrochen und sie abgenommen werden möchten.


2. Der "erste Tag des Festes" war am 15. Tag von Nisan.
3. Der 15. Tag von Nisan begann bei Sonnenuntergang mit dem, was wir den 14. nennen sollten.
4. "Sechs Tage vor dem Passah" (Johannes 12: 1 )
Joh 12,1 Jesus nun kam sechs Tage vor dem Passah nach Bethanien, wo Lazarus, der Gestorbene, war, welchen Jesus aus den Toten auferweckt hatte,
führt uns zurück zum 9. Tag von Nisan.
5. "Nach zwei Tagen ist das Passah" (Matthäus 26: 2. Markus 14: 1) führt uns zum 13.Tag von Nisan.
6. "Der erste Tag der Woche" , der Tag der Auferstehung (Matthäus 28: 1 usw.), war von
unserem Samstag Sonnenuntergang bis zu
unserem `Sonntag Sonnenuntergang.
Dies legt die Wochentage fest, so wie das oben Genannte die Tage des Monats festlegt, für:
7. Rechnen wir "drei Tage und drei Nächte" (Matthäus 12: 40 ) zurück Tag der Beisetzungdie vor Sonnenuntergang gewesen sein muss, am 14.Nisan; das heisst vor unserem Mittwochsonnenuntergang.

8. Dies macht den sechsten Tag vor dem Passah (den neunten Tag von Nisan) zu unserem Donnerstag Sonnenuntergang bis Freitag Sonnenuntergang.

Daher war Mittwoch, der 14. Nisan (beginnend am Dienstag bei Sonnenuntergang),"der Vorbereitungstag",an dem die Kreuzigung stattfand:
für alle vier Evangelien unterschiedlich dass dies der Tag war,
an dem der Herr begraben wurde (vor unserem Mittwochsonnenuntergang),"weil es der Tag der Vorbereitung war",
sollten die Körper nicht am Kreuz bleibender Sabbat, " denn dieser Sabbat war ein hoher Tag " ,
und daher kein gewöhnlicher Siebter Tag oder wöchentlicher Sabbat.

→→ Siehe Johannes 19: 31.Joh 19,31 Die Juden nun baten den Pilatus, damit die Leiber nicht am Sabbath am Kreuze blieben,
weil es Rüsttag war (denn der Tag jenes Sabbaths war groß), daß ihre Beine gebrochen und sie abgenommen werden möchten.




IV. Daraus folgt, dass der Herr am "Tag der Vorbereitungnicht gekreuzigt werden konnte.

Ich habe vom Passalamm gegessen, das erst am Abend des 14. Nisan (das heißt Nachmittag).
An diesem Tag wurde das tägliche Opfer in der 6. Stunde getötet(Mittag) und angeboten um die 7. Stunde (13 Uhr).
Die Tötung der Passahlämmer begann direkt danach.
Somit ist klar, dass die Tötung der Passahlämmer dies nicht tat.

Beginnen Sie bis ungefähr vier Stunden, nachdem unser Herr am Kreuz gehangen hatte,
und wäre nicht zur neunten Stunde (15.00 Uhr) abgeschlossen worden,
als "Er den Geist aufgab"
-kein „ Passah “ könnte wurde am gegessen „ letzten Abendmahl “
auf dem vorherigen Abend.

V. Mit diesen Tatsachen sind wir nun in der Lage, die mehreren Tage:→
"Die letzte Woche des Herrn"
mit den Ereignissen, die in den Evangelien aufgezeichnet wurde nachzuvollziehen.
Wir sind in der Lage, jede Nacht dieser Woche nach Bethanien
(oder zum Ölberg) zurückzukehren zu Bestimmen,
sowohl die mehreren Tage als auch die Ereignisse, die in ihnen stattgefunden haben.



DER SECHSTE TAG VOR DEM PADDAH, DER NEUNTE TAG VON NISAN.
( Unser Donnerstag Sonnenuntergang bis Freitag Sonnenuntergang.)

.................................................. ............................Matthäus.....Markus... ..Lukas.....Johannes
Der Herr nähert sich Jerusalem von Jericho........................................... .................19:1-10

Er verbringt unsere Donnerstagnacht im Haus vonZachäus
(Lukas 19: 5 )und liefert das Gleichnis vom Pfund. .................................................. .19:11-27

Er geht weiter in Richtung Jerusalem......................................... .......... ..............19:28
Er schickt zwei Jünger Apenanti für einen " Esel " und eine"
Fohlen " (zwei Tiere)............................................ .............21:1-7
Und macht seinen ersten Einzug aus Bethphage (nicht Bethanien!)...............21:8,9

Er ist unerwartet und sie fragen: " Wer ist das? "............................21:10,11
Er reinigt den Tempel............................................ ............21:12-16
Zurück nach Bethanien .................................................. ......21.17...............................12.1

DER FÜNFTE TAG VOR DEM PASSOVER, DER 10. TAG VON NISAN.
(Unser Freitag Sonnenuntergang bis Samstag Sonnenuntergang.)

Der Herr gibt den Sabbat in Bethanien; und danach............................................ ...... ..............12:2

Sonnenuntergang (an unserem Samstag), war das erste von drei Abendessen
gemacht, wahrscheinlich im Haus von Lazarus, in Bethanien
Bei diesem Abendessen fand die erste von zwei Salbungen statt .................................................. ..12:3-11

DER VIERTE TAG VOR DEM PASSOVER, DER 11. TAG VON NISAN.
(Unser Samstag Sonnenuntergang bis Sonntag Sonnenuntergang.)
Der nichtjüdische "Palmsonntag"
.


.................................................. ............................Matthäus.....Markus... ..Lukas.....Johannes

Der zweite oder triumphale Einzug in Jerusalem. Er
schickt zwei Jünger katenanti für ein Fohlen (ein Tier).....................11:1-7...19:29-35..12:12
Der Herr geht von Bethanien aus (nicht von Bethphage) und ist es
von Scharen aus Jerusalem getroffen.................. ......................11:8-10....19:36-40......12:12-19
Er weint über der Stadt............................................. ........19:41-44
Er betritt den Tempel und schaut sich um....................................11:11-

Zurück nach Bethanien .................................................. ....11: -11
DER DRITTE TAG VOR DEM PASSOVER, DER 12. TAG VON NISAN.
(Unser Sonntag Sonnenuntergang bis Montag Sonnenuntergang.)
 ....Matthäus.....Markus... ..Lukas.....Johannes





Am Morgen (unserem Montagmorgen) kehrt der Herr zurück nach Jerusalem.........21:18........11:12
Er flucht den Feigenbaum .................................................. ..21:19-22.....11:13,14
Der Tempel. Weitere Reinigung......................................... .......11:15-17...19:45,46
Im Tempel. Weitere Lehre "Bestimmte Griechen".................................19:47-48..12:20-50
Opposition der Herrscher........................................1 1:18......19:47-48
Er verlässt die Stadt (wahrscheinlich nach Bethanien; siehe Lukas)
21: 37, 38 unten). .................................................. ......11:19


DER ZWEITE TAG VOR DEM PASSOVER, DER 13. TAG VON NISAN.
(Unser Montag Sonnenuntergang bis Dienstag Sonnenuntergang.)

............................Matthäus.....Markus... ..Lukas.....Johannes




Am Morgen (unser Dienstag) auf dem Weg
nachJerusalem, die Frage der Jünger nach der Feigen-
baum.............................................. .........................................11:20-26
Wieder in Jerusalem: und im Tempel............................................ 21:23-27.....11:27......20: 1 -

In Jerusalem wird in Gleichnissen gelehrt; und Fragen.........................21:28-
.................................................. ............................23:39........12:1-44....20:9
.................................................. .................................................. .-21:4
Die erste große Prophezeiung im Tempel .................................................. .............21:5-
.................................................. .................................................. .....36
(Äußerung in Klammern über den Brauch des Herrn währen
die letzte Woche)............................................ ....... ............................................21:37, 38
Die zweite große Prophezeiung auf dem Ölberg..................................24:1...... ...13:1-37
Die zweite große Prophezeiung ging weiter ....................................25.1-46
"Nach zwei Tagen ist das Passah " ............................................26:1-5.......14:1

Zurück nach Bethanien, und liegt
an der zweiten Abendessen im Haus von Simon dem Aussätzigen.
Der Zweite Salbung. .................................................. .....................14:3-9



DER TAG VOR DEM PASSAH, DER 14. TAG VON NISAN -"DER VORBEREITUNGSTAG" - DER TAG DER KREUZIGUNG.
(Unser Dienstag Sonnenuntergang bis Mittwoch Sonnenuntergang.)

.................................................. ............................Matthäus.....Markus... ..Lukas.....Johannes







Die Verschwörung von Judas Iskariot, den Herrn zu verraten....................26:14-16.....14:10,11...22:1-6
Die "Vorbereitung" auf das letzte Abendmahl............... ...................26:17-19.....14:12-16...22:7-13
Der Abend war gekommen "
(unser Dienstag nach Sonnenuntergang)
als die Verschwörung des Verrats reif für die Hinrichtung war.... ............26:20........14:17
Das letzte Abendmahl, beginnend mit dem Waschen der
Füße.............................................. .................................................. ............13:1-20

Die Ankündigung des Verrats usw ..............................................26:2 1-25.....14:18-21.............13:21-30

Das Abendessen gegessen,der „ Neue Bund “ gemacht
(Jeremia 31: 31 ).
Das Lamm wurde abgeschafft, Brot und Wein ersetzt. ...........................26:26-29.....14:22-25....22:14-23
Die erste Prophezeiung von Peters Leugnung .................................................. ...................13:31-38
Der Streit; Wer sollte der Größte sein, etc .................................................. .........22:24-30
Die zweite Prophezeiung von Peters Leugnung .................................................. .........22:31-34
Der letzte Aufruf an Seine erste Kommission (Lukas 9: 3 )..............................................22: 35-38
Der letzte Diskurs zu den Elf, gefolgt von Seinem
Gebet............................................. .................................................. ............14:1 -
.................................................. .................................................. ..........17:26
Sie gehen nach Getsemani......................................... .............26:30-35....14:26-29.....22:39....18:1
Die dritte Prophezeiung von Peters Leugnung. .............................................14.31
Die Qual im Garten............................................ ................26:36-46....14:32-42.....22:40-46
Die Festnahme des Herrn .................................................. ....26:47-56....14:43-50.....22:47-54.18: 2-11

.................................................. ............................Matthäus.....Markus... ..Lukas.....Johannes






Besitze deinen König.
"Weggeführt, um gekreuzigt zu werden..........................................27 :31.......15:20 ......23:26-31..19:16,17
Und " führte mit ihm " zwei " Übeltäter " (kakourgoi) ................................................23 :32,33..19:18
Diskussion mit Pilatus über die Inschriften .................................................. .................19:19-22
Das Teilen der Kleidungsstücke................................... ...........27:35-37.....15:24.......23:34.....19:23,24
"Es war die dritte Stunde, und sie kreuzigten ihn "
(unser 9.am Mittwoch).
.................................................. ..................15:25,26
Dann gab es zwei Räuber " (Lestai) gekreuzigt mitIhn ".......................27:38........15:27,28
Die Beschimpfungen der Machthaber,
beide " Räuber " und einer" Übeltäter " .....................................27:39-44.....15:29-32....23:35-43
Die Mutter des Herrn und Johannes.......................................... .....................................19:25-27
" Die sechste Stunde " (unser Mittwochmittag) und der Dunkelheit ............27:45-49.... 15:33.......23:44,45
Die neunte Stunde " (unser Mittwoch 15 Uhr) und derauslaufender Schrei ......27:50........15:34-37....23:46.....19:28-30
Nachfolgende Ereignisse........................................ .............27:51-56.....15:38-41....23:47-49..19:31-37
Beerdigt in Eile vor Sonnenuntergang (unser Mittwoch um 18:00
vor dem " hohen Tag " (dem ersten Tag des Festes)
begann), unser Mittwoch Sonnenuntergang......................................27:57-66.....15:42-47....23:50-56..19:38-42



"DER ERSTE TAG DES FESTES" - "DER HÖCHSTE TAG" (Yom tov)

- DER 15. TAGVON NISAN.
(Unser Mittwoch Sonnenuntergang bis Donnerstag Sonnenuntergang.
)

DIE ERSTE NACHTUNDDER ERSTE TAG IM GRAB.

DER ZWEITE TAG DES FESTES - DER 16. TAG VON NISAN.
(Unser Donnerstag Sonnenuntergang bis Freitag Sonnenuntergang.
)

DIE ZWEITE NACHTUNDDER ZWEITE TAG IM GRAB.

DER DRITTE TAG DES FESTES - "DER (WÖCHENTLICHE) SABBAT" - DER 17. TAGVON NISAN.

(Unser Freitag beginnt mit dem Sonnenuntergang am Samstag.)

DIE DRITTE NACHTUNDDER DRITTE TAG IM GRAB.

"DER ERSTE TAG DER WOCHE" - DER 18. TAG VON NISAN.

(Unser Samstag Sonnenuntergang:"der dritte Tag"
von Matthäus 16:
21usw .;nicht der dritte Tag des Festes.

.................................................. ............................Matthäus.....Markus... ..Lukas.....Johannes


So fand die Auferstehung des Herrn bei uns statt
Samstag Sonnenuntergang oder so ungefähr am " dritten Tag " ;
vergleiche " nach drei Tagen "
(Matthäus 27:63. Markus 8:31 )................................................2 8:10.........16:1-18...24:1-49...20:1-23

Aus den obigen Ausführungen geht hervor,

dass wir keien Befugnis haben,
irgendwelche Tage oder Datum;
oder um die Reihenfolge oder Position
eines der in Wort Gottes aufgezeichneten Ereignisse zu ändern.


Jeder Tag ist durch eine Rückkehr nach Bethanien in der letzten Woche
(bis zum Vorbereitungstag)
gekennzeichnet und jeder Tag
ist mit den aufgezeichneten Ereignissen gefüllt.

Daraus folgt, dass der Herr an unserem Mittwoch gekreuzigt wurde.
wurde an diesem Tag begrabenvor dem Sonnenuntergang;und blieben
"drei Tage und drei Nächte " im Grab, wie von Ihm vorausgesagt


Matthäus 12:40 ;
Auferstehen von den Toten am " dritten Tag " , " dem ersten Tag der Woche " .
Die festen Tage und Daten an beiden Enden halten die gesamte Periode wie in einem Zug und platzieren das ganzes Thema auf einem sicheren
Fundament.

HINWEIS
Die Worte in Markus 14:12 und Lukas 22:7 beziehen sich auf „ den ersten Tag der ungesäuerten Brote “ , dies war der 14. Tag von Nisan und damit "der Vorbereitungstag" .
Deshalb geht der Herr weiterum den beiden Jüngern zu sagen,
dass sie gehen und sich auf das Passah vorbereiten sollen


Quelle: Schritte durch die Bibel / bibelkreis.ch


                                     


20) ABENDMAHL - BROTBRECHEN

Q.:
Warum feierten die Christen in der Bibel das "Abendmahl" nie?

A.:

Genau!  und das 
Abendmahl hat der Herr Jesus mit seinen Jüngern vor Seinem Kreuzestod gefeiert.
Christen feiern das Brotbrechen!
Wer das Abendmahl feiert, leugnet dass ER gestorben und auferstanden ist.
 [....!]

A2

1 Korinther 11,23-26 Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, daß der Herr Jesus in der Nacht, in welcher er überliefert wurde,
24 Brot nahm, und als er gedankt hatte, es brach und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch ist; dies tut zu meinem Gedächtnis.
25 Desgleichen auch den Kelch nach dem Mahle und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blute; dies tut, so oft ihr trinket, zu meinem Gedächtnis.
26 Denn so oft ihr dieses Brot esset und den Kelch trinket, verkündiget ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.

===

In der Apostelgeschichte gibt es kein:
"Abendmahl"
und kein:
"Tisch des Herrn"
===
das ist das Christliche "Brotbrechen"

nicht aber, unter keinen Umständen das "Abendmahl!"
===
auch, aber es geht darum dass beim Abendmahl der HERR
mit Seinen Jüngern noch vor dem Kreuz war.

Wenn wir das nachmachen würden
wäre das so schrecklich wie die RKK mit dem Messopfer!!!

Wir gedenken in Erinnerung seines Todes und nicht mit ein Passahmahlfeier
Unser Passah "ist" geschlachtet!
======
ein einmaliges Abendmahl und kann nicht mehr wiederholt werden.
Wie es der HebräerBrief sagt.
=====

Das Brechen des Brotes imn Apg 2 war nicht das Selbe wie in 1. Korinther 10.

===

Ja, das Abendmahl war das Fest während dem Passah.
>>
Lk 22.1-30
Das "Passa" musste zwischen den "2 Abenden" gefeiert werden
( 2. Mose 12 & 3. Mose 23)
uns es war v o r Dem Kreuz.
Wir Christen feiern n i e das Abendmahl,
wir Christen  "brechen das Brot".
> 1. Korinther 10

Unser Passa ist geschlachtet 1. Korinther 5
Wie feiern es auch nicht und nie nach Apg 2.42 ,
da kannten sie das Christliche Brotbrechen noch nicht,
da war es einzig ein gemeinsames Essen ein: → Liebesmahl


                                             


19) HARTL UND CAMPUS FÜR CHRISTUS WOLLEN DIE WELT VERÄNDERN MIT           ZIMZUM

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„4 Tage Tiefgang, 5 packende Sessions, 20 Stunden Musik & Worship, 50 Workshops, Seminare & Aktivitäten."
Mit diesem Programm wollen Dr. Johannes Hartl und die Missionsbewegung Campus für Christus versuchen, in der Augsburger Messe „die Welt zu verändern“.
Eingeladen zu diesem Event mit dem Namen
„ZIMZUM Festival“ sind vom 3. bis 6. Januar 2025 junge Leute zwischen 14 und 25 Jahren. Mitte Oktober hatten sich schon über 1.000 Personen angemeldet.
Die Initiatoren führen als Motivation zu diesem Treffen an, „dass Gott unglaublich viel Potenzial in unsere junge Generation gelegt hat“. Diese junge Generation soll, so heißt es weiter, „radikal Hoffnung verbreiten und Gottes Reich sichtbar machen“
Doch wie könnte das gelingen? Wenn ein solches Anliegen geistlich Erfolg haben soll, dann ist der biblische Weg dahin eindeutig: sich vor Gott demütigen, aufrichtig Buße tun, nach der Bibel leben und um Gelingen des Vorhabens beten. Von daher stellt sich die Frage, warum Hartl und seine Mitstreiter ihr Anliegen einem völlig unbiblischen Prinzip unterordnen, das aus der jüdischen Mystik stammt: der Zimzum.
Im Pressetext des ZIMZUM Festivals schreibt Hartls Gebetshaus: „ZIMZUM' bezeichnet den Prozess, durch den Gott Platz für die Schöpfung schafft, indem er sich selbst zurücknimmt.“ Die Veranstalter des ZIMZUM Festivals folgern daraus, dass, wenn sich die jungen Christen zurücknehmen und sich einem ZIMZUM-Lifestyle hingeben, Gott die Welt verändern könne.
Hartl und seine Mitstreiter schreiben diesem ZIM-ZUM eine Wirkkraft zu, die keine Verankerung in der Bibel hat, aber im Esoterischen, in der Mystik sehr wohl.
Zimzum kommt aus dem Hebräischen und bezeichnet ein Konzept einer vorweltlichen Selbstzusammenziehung Gottes. Was ist damit gemeint? Besonders der jüdische Mystiker und Kabbalist Isaak Luria, der im späten 16. Jahrhundert in Galiläa lebte, machte sich darüber Gedanken, was wohl vor der Schöpfung war und wieso sie überhaupt zustande kommen konnte.
Lurias Idee, die aus der Kabbala, also aus dem Wissen um übersinnliche Zusammenhänge, stammt: Gott habe sich in seiner Allmacht selbst zusammengezogen bzw. beschränkt, um Platz für seine Weltschöpfung zu schaffen. Abgesehen davon, dass es für diese Deutung keinen biblischen Hinweis gibt, existiert auch kein schriftlicher Beleg, in dem Luria seine Lehre fixiert hätte.
Seine esoterischen Erkenntnisse gab Luria an seine Schüler nur mündlich weiter. Erst später wurden sie von Anhängern Lurias aufgeschrieben. Viele Intellektuelle der späteren Jahrhunderte beschäftigte diese Idee von Luria. Somit machte das Thema „Zimzum“ seinen Weg durch die jüdische und christliche Religionsgeschichte.
Eines der wenigen Standardwerke in Deutsch zum ZimZum hat der Professor für Philosophie und Jüdische Studien, Christoph Schulte, geschrieben. Schon in seiner Einteitung betont er: Da es keine verlässliche Quelle zu Zimzum gibt, könne seine Studie nur Zimzum-Interpretationen beschreiben. Eine dieser Deutungen, die Schulte anführt, stammt von dem Historiker jüdischer Abstammung Heinrich Graetz. Er bezeichnete Zimzum schlicht als „irrationale frühneuzeitliche Phantastereien“
- also schlicht als Quatsch.
Professor Schulte verweist in seinem 500-Seiten-Werk immer wieder auf die enge Verbindung des Begriffes Zimzum zur Kabbala und den Kabbalisten.
Das Lexikon der Esoterik führt aus, dass die Kabbala des Isaak Luria von der Gnosis beeinflusst war. Dabei handelt es sich um eine Lehre, die aus dem Kontakt zur übersinnlichen Welt Erkenntnisse generieren will.
Eine „Erkenntnis“ ist die, dass der Mensch göttlich sei.
Genau deshalb wird im 1. Timotheus-Brief vor der sogenannten „Erkenntnis“, also vor der Gnosis, gewarnt.
Bohrt man zum Thema „Zimzum" noch tiefer, findet nan Aussagen, dass nur die Kabbalisten die Welt erlösen könnten, die um Zimzum und um kosmologische Zusammenhänge wüssten.
Angesichts dieses Hintergrundes stellt sich die Frage, warum haben Hartl und seine Mitstreiter ihr Festival ausgerechnet ZIMZUM genannt und sich zu diesem Zimzum-Konzept völlig unkritisch bekannt? Was wird den jungen Leuten in den vielen Workshops und Seminaren im Januar vermittelt werden? Der Anspruch, das ZIMZUM Festival „könnte die Welt verändern“, deutet
in Bezug auf den eigentlichen Ursprung und die Bedeutung von Zimzum eher in Richtung eines kabbalistischen Experimentes, es mal mit jüdischer Mystik zu versuchen, einen göttlichen Prozess auf Erden anzustoßen.
Anm. von RolDi:
1. Foto = Jesus.de = FeG
2. Foto = Marylin = Okkultistin
3. Foto = Chrischona Gemeinde
4. Foto = Champus für Christus








18) AWAKENING CHURCH:

Irrlehrer wollten deutsche Gemeinden kapern! (Bethel, Gospel Forum,  ICF, C3 Churches usw.)


Topic Nr. 10/2024
Ulrich Skambraks!
Awakening Church:
Irrlehrer wollen deutsche Gemeinden kapern!
Wer von Bill Johnson und seiner US-amerikanischen Bethel-Gemeinde namentlich noch nie etwas gehört hat, könnte dennoch von ihnen etwas gehört haben: beispielsweise durch Gemeindelieder wie Bethel-Songs mit Titeln wie „Raise a halleluja" oder „King of my heart". Denn diese sind sehr beliebt und werden in vielen vor allem charismatischen Gemeinden gesungen.
Allein über Lieder verbreitet sich ein Stück weit auch die Theologie der Bethel-Gemeinde in alle Länder. Doch welche Schwerpunkte setzten die Theologen der Bethel-Gemeinde wie Bill Johnson, Paul Manwaring oder Ben Fitzgerald - letzterer für Deutschland zuständig?
Ein sehr kritikwürdiger Punkt in der Theologie der Bethel-Gemeinde ist die Christologie, die der kenotischen Theologie ähnelt. Die kenotische Theologie fußt hauptsächlich auf einer Aussage des Apostels Paulus in Philipper 2 Vers 7. Dort spricht der Völkerapostel davon, dass sich Christus ganz „entleerte" bzw. „entäußerte" (altgriechisch kenosis) und Knechtsgestalt annahm und einem Menschen gleich wurde. Ausgehend von dieser Stelle behauptet Bethel-„Chef"Bill Johnson, Jesus habe auf der Erde seine Göttlichkeit komplett abgelegt. Diese Aussage steht allerdings in völligem Widerspruch zum biblischen Grundglauben, dass Jesus auf der Erde wahrer Gott und wahrer Mensch war. Ausgehend von dem kenotischen Ansatz fordert Johnson, dass sich Christen selbst als Jesus Christus identifizieren sollten, um dann auch Wunder tun zu können. Vor diesem Hintergrund ist nicht verwunderlich, dass der Bethel-Prophet Kris Vallotton immer wieder verkündet, dass Christen „kleine Götter" seien, weil sie göttliches Wesen besäßen.
Das Muster ist in der Kirchengeschichte immer wieder aufgetaucht - bis heute: Wenn Christen meinen, sie seien vor Gott etwas Besonderes - quasi kleine Götter -, entwickeln sie Ideen, sich „göttlich" zu legitimieren. Dabei zeigt sich immer dasselbe Schema:
Die kleinen „Götter" versuchen sich als Dirigenten des Ubersinnlichen. Schwerpunkte:
Heilungswunder, Prophetie und die angebliche Macht über Dämonen und über die gesamte übernatürliche Welt.
So verwundert es nicht, dass die Bethel Church die Bethel School of Supernatural Ministry (BSSM/Schule für den übersinnlichen Dienst) unterhält.
Dort sollen Studenten zu Erweckungspredigern ausgebildet werden, die auch lernen, mit Zeichen und Wundern für Gott zu werben. Auf der Internetseite der BSSM heißt es, das Ziel der Schule bestehe darin, „dass jeder Student weiß, wie man Dämonen austreibt, Kranke heilt und das Königreich predigt".
Laut Bill Johnson stellen Deutsche die größte Nationalität innerhalb der BSSM-Schüler dar. Jungen Leuten wird von Bethel-Verantwortlichen auch abgeraten, klassische Bibelschulen zu besuchen. Stattdessen sollen sie an „Kraftdienst"-Schulen okkulte Kraftwirkungen „studieren", um Zeichen und Wunder tun zu können. Wer gerne nach Bethel-Manier prophetisch reden möchte, dem bietet der Online-Shop Bethels eine ganz bequeme Lösung an. Ein spezielles Kissen soll prophetische Träume fördern. Besonders krass, um übersinnliche Kräfte zu erlangen, ist das sogenannte „Grabsaugen", bei dem sich Gläubige auf die Gräber von berühmten Gottesmännern legen, um deren Geist praktisch einzusaugen. Wie der Leiter von Awakening Europe, der für Deutschland zuständige Bethel-Mann Ben Fitzgerald, berichtete, habe er etliche Gräber von Erweckungspredigern aufgesucht, um dort „eine Salbung" zu erhalten.
Laut dem Bericht über die Bethel Church im Vier-teljahres-Heft von Bibel und Gemeinde (3/2024) ist die Bethel Church mit verschiedenen Arbeitszweigen in Deutschland bereits sehr aktiv: z. B. an 47 SOZO Standorten mit Seelsorgeprogrammen; oder auch mit dem „Awakening Europe-Programm", das Gemeinden auf Bethel-Linie bringen will, was bei einer Freien ev.
Gemeinde (FeG) in Süddeutschland schon gelungen ist. (Diese Gemeinde kenne ich persönlich)
Dazu gibt es nicht wenige „Bethel-Agenten“, die eine Ausbildung in der BSSM durchlauten haben und jetzt versuchen werden, weitere deutsche Gemeinden zu Awakening Churches zu machen. Gemeinden, die geführt werden sollen von neuen Aposteln und Propheten.
Laut einem Bericht der amerikanischen Zeitschrift Christianity Today (CT) soll in der Bethel-Muttergemeinde in Redding (USA) ,niemals ein Aufruf zur Reue oder zum Glauben an Christus vorkommen - niemals. Es geht nur um Erfahrung und Zeichen und Wunder." Dies erfuhr jedenfalls der Reporter Martyn Wendell Jones von einem einheimischen Evangelikalen in Redding, der die Bethel-Gemeinde gut kennen will. Phil Johnson, ein Mitarbeiter des bekannten US-Theologen John MacArthur und Geschäftsführer des US-Glaubenswerkes Grace to You, sagte dem CT-Reporter: Bethel „vertritt eine völlig andere Botschaft als das biblische Christentum"
Die vollen „Leistungen" von Bethel - man spricht sogar vom Erhalt von Goldzähnen - bekommt allerdings nur der, der „geistgetauft" ist. Jeder neue Besucher erhält zu Anfang ein Formular u. a. mit der Frage, ob der Gast geistgetauft sei. Wer das verneint, bekommt das Angebot, eine Geistestaufe von Bethel-Leuten per Handauflegung nachholen zu lassen. Angeboten wird für Zögerliche eine Geistestaufe auch nach Maß. Der CT-Reporter wählte die Variante „Geistestaufe bis ein Wohlfühleffekt" eintritt. Der trat auch ein, nachdem ihm Frauen ihre „warmen" Hände aufgelegt hatten.
Warum ist die „Geistestaufe" in der Bethel-Gemein-de aus biblischer Sicht mehr als fragwürdig?
In den Lehrbriefen des Neuen Testamentes wird nirgendwo eine Geistestaute als zweite Erfahrung nach dem Gläubigwerden eines Heiden angeordnet.
Weshalb ist das so? Weil jeder (!), der ernstlich zum Glauben an Jesus Christus findet, mit dem Heiligen Geist automatisch versiegelt wird: „In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils, gehört habt und nachdem ihr zum Glauben gekommen seid, mit dem verheißenen Heiligen Geist versiegelt worden" (Eph. 1,13). Die Grammatik des griechischen Grundtextes ist hier eindeutig: Die Versiegelung mit dem Heiligen Geistes ist eine abgeschlossene Handlung „nachdem ihr zum Glauben gekommen seid". Auch gibt es für uns Heutige keinen wahren Christus-Gläubigen mit und einen ohne Heiligen Geist: „Denn wir sind durch einen Geist alle (!) zu einem Leib getauft, ob Jude oder Grieche, Knecht oder Freie, und sind alle in einem Geist getränkt" (1. Kor 12,13).
Der Heilige Geist ist eine Person. Sein Wesen besitzt personalen Charakter, und er handelt wie eine Person.
Er denkt (1. Kor 2,10-11); er hört und redet und hat einen Willen (Joh 16,13); er lehrt und erinnert (Joh 14,
26). Der Heilige Geist ist also keine unpersönliche Kraft oder eine heilige Energie. Es kann also nicht mehr oder weniger vom Heiligen Geist geben, wie es nicht mehr oder weniger von einer Person geben kann.
Da für einen Christus-Gläubigen heutiger Tage eine Geistestaufe überflüssig ist, drängt sich die Frage auf, was wird einem Christus-Gläubigen bei dem, was heute Geistestaufe genannt wird, verpasst? Und dann noch, wie bei dem CT-Reporter von Frauen. Es gibt nicht einen Beleg in der Bibel, wo Frauen Hände aufgelegt haben.
Eine lebenslange Aufgabe ist und bleibt jedoch, sich mit dem Heiligen Geist füllen bzw. das Leben von ihm bestimmen zu lassen (Eph 5, ab Vers 17). Und das hängt wiederum zusammen mit der Hingabe an Christus. Wer Christus liebt, hält seine Gebote, die jeder Mensch in der Heiligen Schrift findet: „Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist's, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren" (Joh 14,21). Offenbaren wodurch? Natürlich durch den Heiligen Geist, denn Gott, Christus und der Heilige Geist sind eins (s. dazu auch Apg 5,3 und 4).
2. Kor.11, 13-15
13 Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die sich als Apostel des Christus verkleiden.
14 Und das ist nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts.
15 Es ist also nichts Besonderes, wenn auch seine Diener sich verkleiden als Diener der Gerechtigkeit; aber ihr Ende wird ihren Werken entsprechend sein.





                                    


17) FASLCHE GEMEINSCHAFT?



Liebe Geschwister, ich höre immer wieder von anderen "Geschwistern", dass wir doch Gemeinschaft brauchen. Das sehe ich auch so, aber eben nicht um jeden Preis, wir müssen falsche Lehre benennen, auch wenn wir damit anderen auf die Füße treten. Denn eines ist mal klar, die Spalter sind nicht die, die auf eine falsche Lehre aufmerksam machen, sondern die mit der Bibel um die Ecke kommen und behaupten, dass was sie sagen, stände genauso in der Schrift, auch wenn man ihnen 100x mal beweist, dass es nicht stimmt.
Ist euch noch nie aufgefallen, dass wenn die Menschen wirklich bibeltreu wären es keinen einzigen Katholiken mehr geben dürfte? Denn wer die falschen Lehren der RKK nicht im Wort Gottes erkennt, der liest entweder die Schrift nicht, oder aber es ist ihm/ihr einfach egal. Und für alle die mir wieder Lieblosigkeit unterstellen und ich hätte keine Nächstenliebe, hier ein Vers aus dem Wort Gottes: Sprüche 27,5 Besser Zurechtweisung, die aufdeckt, als Liebe, die verheimlicht.
Hier meine Top 6 der falschen Lehren. 1. Gott wählt Menschen zum Himmel oder zur Hölle aus. 2. Jospeh war queer, weil er einen bunten Leibrock trug. 3.Lydia war Gemeindeleiterin, weil sie die Apostel aufnahm. 4. Junias aus Römer 16 war eine Frau und hieß Junia und war Apostelin. 5. Eva hatte Sex mit dem Teufel. 6. Jesus hat sich von Johannes dem Täufer ins Christentum hineintaufen lassen. Wir sollten alle wieder mehr wie Paulus und die anderen Gläubigen jener Zeit sein.
2. Timotheus 1,13 Halte dich an das Muster der gesunden Worte, die du von mir gehört hast, im Glauben und in der Liebe, die in Christus Jesus ist!
Titus 1, 10 Denn es gibt viele widerspenstige und leere Schwätzer und Verführer, besonders die aus der Beschneidung.
Römer 16,17 Ich ermahne euch aber, ihr Brüder: Gebt acht auf die, welche Trennungen und Ärgernisse bewirken im Widerspruch zu der Lehre, die ihr gelernt habt, und meidet sie!
Epheser 4,14 damit wir nicht mehr Unmündige seien, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch das betrügerische Spiel der Menschen, durch die Schlauheit, mit der sie zum Irrtum verführen,
1. Timotheus 4,16 Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre; bleibe beständig dabei! Denn wenn du dies tust, wirst du sowohl dich selbst retten als auch die, welche auf dich hören.
1. Tim 6,3 Wenn jemand fremde Lehren verbreitet und nicht die gesunden Worte unseres Herrn Jesus Christus annimmt und die Lehre, die der Gottesfurcht[2] entspricht, 4 so ist er aufgeblasen und versteht doch nichts, sondern krankt an Streitfragen und Wortgefechten, woraus Neid, Zwietracht, Lästerung, böse Verdächtigungen entstehen, 5 unnütze Streitgespräche von Menschen, die eine verdorbene Gesinnung haben und der Wahrheit beraubt sind und meinen, die Gottesfurcht sei ein Mittel zur Bereicherung – von solchen halte dich fern!
2. Timotheus 4,3 Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben;
Titus 2,1 Du aber rede, was der gesunden Lehre entspricht:
2. Johannes 1,9 Jeder, der abweicht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, der hat Gott nicht; wer in der Lehre des Christus bleibt, der hat den Vater und den Sohn.
2. Johannes 1,10 Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, den nehmt nicht auf ins Haus und grüßt ihn nicht!
Judas 1,3 Geliebte, da es mir ein großes Anliegen ist, euch von dem gemeinsamen Heil zu schreiben, hielt ich es für notwendig, euch mit der Ermahnung zu schreiben, daß ihr für den Glauben kämpft, der den Heiligen ein für allemal überliefert worden ist.
Im Herrn...

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16) DAS EVANGELIUM DES MATTHÄUS

Verfasser: Gott

Schreiber Matthäus

Thema: Christus, der König

Datum der Niederschrift: ca. 5O n. Chr.

MATTHÄUS, auch Levi genannt, ist der Schreiber des ersten Evangeliums.

Sein Name erscheint an siebenter oder achter Stelle in den Aufzählungen der Namen der Apostel im N.T. (Mt. 10, 3; Mk. 3, 18: Lk. 6, IS). Matthäus war ein Zöllner, ein Jude, der Steuern für die römische Regierung einnahm. Er wurde als solcher von den treugesinnten Juden verachtet.

Das Evangelium des Matthäus, das ursprünglich für Juden geschrieben wurde, stellt Christus als den Sohn Davids und den Sohn Abrahams dar.

Weil Er als König gezeigt wird, ist Seine Abstammung bis auf den König David zurückgeführt; auch wird der Ort Seiner Geburt, Bethlehem, die Heimat Davids, betont.

Siebenmal in diesem Evangelium wird Christus «der Sohn Davids» genannt (1, 1: 9, 27: 12,23: 15, 22: 20, 30: 21,9: 22,42).

Nur in Matthäus spricht Christus von dem «Thron seiner Herrlichkeit» (19, 28: 25, 31).

Zudem wird nur hier in den Evangelien Jerusalem als «die heilige Stadt» bezeichnet (4, 5) und als «die Stadt des grossen Königs» (5, 35). Weil Matthäus das Evangelium des Königs ist, ist es auch das Evangelium des Königreiches: das Wort «Königreich» kommt mehr als fünfzigmal darin vor, und der Ausdruck «das Königreich des Himmels», der nirgends anders im N.T. vorkommt, er scheint hier ungefähr dreissig Mal.

Matthäus verbindet, mehr als ein anderer Schreiber der Evangelien, Ereignisse und Äusserungen in dem Leben unseres Herrn mit Voraussagen des

A.T., z. B. 1, 22: 2, 15. 17. 23: 4, 14: 12, 17: 13, 14: 21, 4: 26, 54. 56: 27, 9. 35.

Matthäus kann folgendermassen eingeteilt werden:

I. Die Einführung des Königs: Geschlechtsregister, Geburt und frühes Leben, 1-4.

II. Die Grundsätze der Regierung des Königs: die Bergpredigt, 5-7.

III. Die Autorität des Königs geoffenbart und verworfen, 8-12.

IV. Die Geheimnisse des Königreiches: der Zeitabschnitt zwischen dem ersten und zweiten Kommen des Königs, 13.

V. Der Dienst des verworfenen Königs, 14-23.

VI. Die Voraussage des Wiederkommens des Königs: die Rede auf dem Ölberg, 24-25.

VII. Der Tod und die Auferstehung des Königs, 26-28

Quelle: Hans Peter Wepf | bibelkreis.ch


                                   


15) VERKÜNDIGUNGSZEITEN des EVANGELIUMS

►►►► 4 Verkündigungszeiten des Evangeliums:
► 1. Die Verkündigung des Evangeliums des Reiches (Lk 16,16).
Sie stand unter der direkten Regie des Sohnes Gottes als
Sohn des Menschen auf Erden.
Das Eindringen in das Reich stand unter dem Zeichen von Macht: „jeder dringt mit Gewalt (Macht) hinein" (Lukas 16,16).
Deshalb stand auch die Verkündigung unter den begleitenden Machtzeichen und der Gewalt dieses Reiches.
Sowohl die Macht, die Jesus seinen Jüngern übertrug,
als ER sie je zwei und zwei aussandte, als die Offenbarung der Gewalt durch den Herrn selbst
geschah unter diesen Zeichen:
→ Kranke wurden geheilt.
→ Tote auferweckt
→ und Dämonen ausgetrieben.
↓↓↓↓↓↓
Das waren Zeichen von Gewalt und Macht, die an Menschen im Fleisch sichtbar wurden.
Wer nun mit dieser Macht in das Reich eindrang, riss es als Gewalttuender an sich (Matthäus 11,12).
Unter diesen Zeichen der Reichsherrschaft begann die Verkündigung gemäss Markus 1. 15 durch den Herrn mit seinen Jüngern imd wurde unterbrochen infolge
der Verwerfung des Herrn.
Der Auftrag Jesu: dieses Evangelium des Reiches, galt Israel
(siehe Matthäus 15, 24 und 10, 6).
► 2. Weil Israel seinen Messias und König verworfen hat, kam die Gnade zu den Heiden.
Das Evangelium der Gnade Gottes nach Apostelgeschichte 20, 24 wird nun allen Menschen zuteil.
Gleichzeitig beginnt die Verheissung Gottes an Abraham sich zu erfüllen: „sollen doch in ihm gesegnet werden alle Nationen" (1. Mose 18, 18).
Dieses Evangelium ist bestimmt für die Zeit von der Verwerfung des Herrn bis vor Beginn des Gerichts.
► 3. Unmittelbar nach der Entrückung __ Wegreissung) der Gemeinde von der Erde wird das Evangelium des Reiches, das durch die Verwerfung des Herrn unterbrochen war,
in der Trübsals- und Gerichtszeit fortgesetzt.
Ziel Ist die Aufrichtung der Königsherrschaft Jesu auf Erden gemäss Matthäus 24,14.
4. Auch im 1000Jahre Herrschaft Jesu als König) wird das Evangelium des Reiches verkündigt werden.
In Offenbarung 14, 6 ruft ein Engel das Ewige Evangelium aus. Es heisst ewig, weil es eben auch im Tausendjahrreich verkündigt werden soll.
Leitwort und Inhalt dieser Botschaft: „Fürchtet Gott und gebet ihm Ehre" (Offb. 14, 7).
Dieses Evangelium des Reiches wird verkündigt, bis der Herr „das Reich dem Gott und Vater übergibt" (1. Kor. 15, 24). 
___  von HPWepf



14) 4. MOSE 12 | MOSE_AARON_MIRIAM | Das kuschitische Weib (Bedeutung/Nationen)

Das kuschitische Weib ist ein Typus auf die Braut Christ aus den Nationen, die (GdHdG = Gemeinde der Heiligen der Gnadenzeit)


4. Mose 12 Ausleger YT: Charles Andrew Coates


In Kapitel 11 sahen wir etwas davon, wie Gott uns erforscht.
Und dieser ernste Gegenstand der Betrachtung
wird im vorliegenden Kapitel fortgesetzt. Keiner von uns
entgeht dieser Erforschung, auch nicht der Hervorragendste
oder Geistlichste. Mose war in Kapitel 11 erforscht, nun
kommen Aaron Miriam in den göttlichen Schmelz-
tiegel. Miriam hatte einen hervorragenden Platz als
Prophetin. Sie hatte den Antwortgesang auf das Lied
Mose angestimmt, als alle die für Israel eintretende sieg-
reichen Macht Jehovas am roten Meere feierten. Aaron
war der gesalbte Priester Jehovas; es waren also ganz
bedeutende Persönlichkeiten, so dass sie von ihnen in
Micha 6.4 sagen konnte: « ich habe Mose Aaron und
Mirjam von dir hergesandt».
Einem jedem aber widerfährt das, was seinen Herzens-
zustand ausfindig macht. Und als Gott Miriam und
Aaron erforschte, kam eine ungerichtete Wurzel des Bösen
ans Licht. Sie kam eine ungerichtete Wurzel des Bösen

ans Licht. Sie redeten wieder Mose wegen des kuschit-
ischen Weibes, dass er genommen hatte, denn er hatte ein

[[Das kuschitische Weib ist ein Typus auf die Braut Christ aus den Nationen, die (GdHdG)
​]]


kuschitischen Weib genommen»,, (V.1.) Ein geachteter
Diener sagte einmal, wenn wir meinen andere zu richten,
richten Gott in Wahrheit oft unseren eigenen Zustand. So
war es in diesem Falle. Der Umstand, dass Mose ein
kuschitische Weib nahm, stellte Mirjam und Aaron oft
auf die Probe und diese brachte ans Licht, dass sie trotz all
der ihnen zugeteilt gewordenen Vorrechte und Gelegenheiten,
Mose nicht den Platz eingeräumt haben, den Gott ihm
gegeben hatte. Sie meinten, das Recht zu haben, sich ganz
mit ihm auf eine Stufe zu stellen, und sprachen. Hat
Jehova nur mit Mose allein geredet? hat er nicht auch
mit uns geredet? (V. 2.)
Sie beide waren von Gott geehrt worden, doch das
hatte offenbar ihren Eigendünkel genährt, und die Vor-
stellung von dem, was sie zu sein wänten, verblendete
sie in einer in Gottes Wegen ganz klar zutage liegenden
Tatsache. Er hatte ein überwältigendes Zeugnis davon
gegeben, dass der Platz, den er den Mose ausersehen
hatte, einzig war; doch ein ungerichtetes Wirken des
Bösen im Fleisch Miriams und Aarons verhinderte sie,
das zu erfassen oder sich danach zu richten.
Dass sie Mose nicht den ihm gebührenden Platz gaben,
rührte von einem inneren Zustand, der oben Unterwürfig-
keit gegen Gott her. Dasselbe Fleisch, das gegen Gottes
Ordnung murrte, das Manna verachtete und nach Fleisch
gelüstete, begehrte einen geistlichen Platz, Doch in Ununter-
würfigkeit gegen Gott, das bringt ans Licht, was das
Fleisch sogar in solchen ist wie «Mirjam, der Prophetin,
und Aaron, dem Heiligen Jehovas». (2. Mose 15.20;
4. Mose 16. 7 Psalm 106 ,16.O) Ihr reden wider Mose
brachte sie im Widerstreit mit den unumschränkten Rechten
Gottes. Man könnte es für unglaublich halten, dass wahre

Heilige, dem Fleisch einen derartigen Platz einräumen,
doch hier sehen wir das. Es ist keine Unterordnung da
vorhanden, wo wir es am wenigsten zu finden erwarten.
Der Vorfall zeigt, dass sogar hervorragende und reich-
begabte Persönlichkeiten in der Gemeinde Gottes oft erst
dort peinliche Blossstellung und Zucht lernen müssen, sich
Gottes unumschränkt im Walten zu fügen.
Der Platz Mose war offenbar ein Vorbild des Platzes,
den Christus als Sohn über Gottes Haus und König in
Jeschurun einnahmen (5. Mose, 33.5), und nichts kann Gott
annehmbar sein, was Christus nicht den Platz gibt,
der Ihm gebührt. In Mirjam und Aaron kamen durch persön-
liche Empfindungen und Neid ein Auflehnen dawider zu-
stande. Auf uns angewandt, offenbart sich dasselbe beim
Reden über solche, die Gott in besonderer Weise gebraucht.
Die Rechte Gottes und Christi sollte nun in dem, was
göttlich angeordnet worden war, anerkannt werden, und
gerade darin kommt die Prüfung. Miriam und Aaron
redete nicht wider Gott, sie hätten sich gefürchtet, das zu
tun, sondern wider einen der ihr Bruder war und von
dem sie daher meinten, ihn auf etwa derselben Stufe
stehend betrachten zu können. Sie fürchteten sich nicht
wider ihn zu reden oder den Anspruch zu erheben, von
Gott ebenso begünstigte zu sein wie er.

Diese besondere Seite fleischlicher Tätigkeit ist nicht
gerade dazu gegen den Herrn, sondern wider Dessen Diener
gerichtet. Dieselbe Sünde haben wir in Korinth; etliche
waren «aufgeblasen», (1. Kor 4.18 +19) und erachteten
Paulus «als nach dem Fleische wandelnd»», ( 2. Kor 10.2).
sie fürchteten sich nicht, zu sagen, seine Gegenwart im Leibe
sei schwach und seine Sprache verächtlich 2. Kor 10.21).
und klagten ihn sogar der Ausnutzung der Heiligen an.

(2. Kor 12.17 +18.) Paulus aber hatte den Herrn
gesehen. Er war im dritten Himmel gewesen und war
Christi Gesandter, der ihn persönlich darstellte. Seine
Rede war Christi Rede; was er schrieb, stellte den, der
geistlich sein wollte, auf die Probe, und es war also ein
Gebot des Herrn anzuerkennen. (1.Kor. 14. 37). Den
besonderen Platz, den ihm der Herr gegeben, zu verachten,
hiess, den verachten, der ihm diesen Platz gegeben hatte.
Wider Mose zu reden, hieß in Wahrheit wider Jehova
reden, denn Mose füllten nur den Platz aus, den ihm
Jehova gegeben hatte und handelte darin, als Dessen
treuer Diener.
Das steht in Hebr. 3.5 mit «Diener» übersetzte Wort kommt
nur in dieser Stelle des Neuen Testamentes vor; es lenkt
daher das Augenmerk auf die außergewöhnliche Würde
und Ehre, die Gott Mose verlieren hatte. Jehova nennt ihn
in unserem Kapitel zweimal «mein Knecht» (V. 7 + 8);
er hatte getreulich das getan, was Jehova bestimmt hatte.
Wenn Paulus im 1.Korinther 4.1 sagt; «Dafür halte man
uns als Diener Christi», so gebrauchte ein Wort, was
das Amtliche seines Dienstes zum Ausdruck bringt. Er
war mehr als ein Knecht, der war ein amtlich verordneter
Diener, der einen bestimmten Auftrag hatte. (Ap 26.16)
Aus der Schrift ersehen wir, das ist Gott gefiel, zu
verschiedenen Zeiten Männer zu haben, die in besonders
auffallender Weise Seine Diener waren, wie zum Beispiel
Mose, Josua, Samuel, David, Kores, Esra Nehemias,
Serubbabel, Petrus, Paulus, Johannes, Timotheus; es
waren diese Männer, die besonders für ihn handelten und
Seine Unterstützung hatten. Das ist ein nicht zu über-
sehender Zug, in den Wegen Gottes, der sein Werk und
Zeugnis zu allen Zeiten gekennzeichnet hat. Den Grund-

gedanken davon sehen wir in den Worten des Herrn:
«Wer ist nun der Treue und kluge Verwalter, den der
Herr über sein Gesinde setzen wird, um ihm die zugemessene
Speise zugeben zur rechten Zeit? ( Lukas 12. 42.) Solche
sind fähig, ausgesprochenermassen für Gott zu handeln.
Und das mit Klugheit und weiser Umsicht; ihre Wesens-
züge rechtfertigen ihre Erwählung, Sanftmut und Treue
sind immer bei ihnen zu finden, ------ das sind kostbare
Wesenszüge Christi, welche fleischliche Anmaßungen auf
die Probe stellen können.
Wenn es nun einen gibt, den der Herr in besonderer
Weise seinen Knechten nennen kann, und der einen
besonderen Auftrag vom Himmel hat, so können wir sicher
sein, dass Satan das tun wird, was er in Mirjam und
Aaron tat: er wird sogar in wahren Heiligen das Fleisch
anstacheln, wider ihn zu reden, und die Anmaßung in
ihnen hervorbringen, Gottes Gedanken genau so zu kennen
wie er. Damit sucht sich Satan, ohne Umschweife dem zu
widersetzen, was der Herr gerade tut, und je hervor-
ragend und scheinbar geistlicher die sind, die sich dazu
hergeben, desto besser entspricht da seinen Zielen. Das
ist auch in unseren Tagen eine der wirksamsten Formen
des Widerstandes gegen das Zeugnis Gottes gewesen.
Die Unterweisung von 4. Mose 12 bedürfen wir heute
ebenso sehr wie ehedem gegen einen zu reden, den Gott
insonderheit Sein «Knecht» nennt (V 7+ 8) heißt in
Wahrheit, die rechte Gottes herauszufordern und auch die
Christi, des Sohnes über Gottes Haus; Das ist weit
ernster, als die meisten denken. Wie vielsagend sind die
Worte; «Und Jehova hörte es», (V.2)
«Der Mann Mose, aber war, sie aber sanftmütig, mehr als
alle Menschen, die auf dem Erdboden waren», (V.3)


Er vergalt es ihnen nicht, er war ein hervorragendes
Gefäss des Geistes Christi. Vielleicht machten sie seine
Sanftmut die zunutze, die sich selbst durchzusetzen suchten;
doch das hielt ihn nicht ab, weiterhin sanftmütig zu sein,
Ein derartiger Knecht wird, wenn man wider ihn redet,
alles den Händen Gottes überlassen; es handelt es sich um
Jehovas Belange, nicht um die seinen. Wenn es Gott
gefällt, so wird er sicherlich sein Recht auf seinen Knecht
und dessen besonderen Platz geltend machen. Er kann nicht
zugeben, dass seine Rechte in Seinem Reiche oder in
seinem Hause angetastet werden. Miriam und Aaron
hatten zu lernen, dass ihr Reden wider Mose sie in Wahr-
heit in Widerstreit mit Gott brachte. Wie ernst ist eine
solche Stellung!
Jehova nahm haben die Sache selbst in die Hand, Er rief
die 3 hinaus zum Zelt der Zusammenkunft und wandte
sich unmittelbar an Aaron und Miriam und Sprach:
Höret nun meine Worte! Wenn ein Prophet und euch
ist, den will ich, Jehova, mich in einem Gesicht, kundtun,
in einem Traum will ich mit ihm reden. Nicht also mein
Knecht Mose --- er ist treu in meinem ganzen Hause --,
mit ihm rede ich von Mund zu Mund, und deutlich und
nicht in Rätseln und die Gestalt Jehovas schaut er. Und
warum habt ihr euch nicht gefürchtet? wider meinen
Knecht, wider Mose zu reden. Jehova hatte Mose einen
ausserordentlich und einzigartigen Platz gegeben. Er
wollte ihn nicht auf eine Stufe mit einem «Propheten»
gestellt wissen; seine unmittelbare Nähe zu Jehova und
der vertrauten Umgang Jehovas mit ihm machten ganz
klar, dass wider ihn reden nur der Ausbruch des aus
sätzigen Willens des Fleisches war, wenn dieser sich auch
in die Anmassung geistlichen Ansehens kleidete und vor-



gab, göttliche Gründe für seine Anklage zu haben. Gottes
Erforschung brachte dessen wahre Eigenart ans Licht: «und
siehe, Mirjam war aussätzig wie Schnee. (Vers 10.)
Dass das Weib allein mit Aussatz geschlagen wurde,
zeigt, dass Gott den Zustand blossstellte, denn in den
Vorbildern ist das Weib dessen Sinnbild.
 Jehova brachte
die ungerichtete Wurzel ans Licht, die dazu geführt hatte,
dass etwas wider Mose gesagt worden war. Sie ward
ihnen völlig blossgestellt, so dass Aaron göttlich überführt,
sofort ihre beider Sünde bekannte; «Ach mein Herr!, lege
doch nicht die Sünde auf uns, worin wir töricht gehandelt
und uns versündigt haben». (V. 11) Wenn auch das
göttliche Erforschen wahrer Gläubiger die Wirksamkeit des
Fleisches völlig blossstellt, so bringt es doch immer das ans
Licht, was sogar tiefer als das Fleisch geht, und das ist
das Werk Gottes in seinem Volke. Das wird hierbei
offenbar in der Fähigkeit, sich selbst zu richten und nach
Erbarmen auszuschauen. Da muss Aaron wie nie zuvor
den Sündopferfarren geschätzt haben, von dem es in
3. Mose 4,3 heisst: «wenn der gesalbte Priester nach
einem der vergehen des Volk sündigt.» Er und Mirjam
waren in der Tat von ihrer hohen Würde nicht nur auf
die Stufe des Volkes, sondern sogar auf die eines armen,
unreinen Aussätzigen herabgesunken, der sich nur auss-
erhalb des Lagers aufhalten durfte. Doch da er 3. Mose 4
und 14 kannte, fühlt er sich ermutig auf Mose zu blicken,
damit diese Sünde nicht auf sie gelegt wäre. Er blickte
auf Mose und erkannte damit den Platz völlig an, den
Gott ihm gegeben hatte. Er war sich bewusst, wie schreck-
lich ihre Sünde war, aber auch, dass durch Christi Sünd-
pfer derart gegen ihre Sünde vorgegangen werden
konnte, dass sie weder auf Miriam noch auf ihn gelegt werden


würde. Oh. Diese kostbare Tod Christi, was wird er nicht
alles hinweg tun. Die Sünden des Schlimmsten unter den
Gottlosen können ihn vergeben werden, so dass er
ein gereinigtes Gewissen haben kann. Der von der ent-
setzlichen Wirksamkeit des Fleisches in sich selbst überführte
Gläubige finde in ihm den göttlichen Weg, gegen das
sündige Fleisch vorzugehen, sodass diesen vollen Verdamm-
nis von einem Anderen getragen wird und indem er es
gerichtet sieht, lernt er verabscheuen wie nie zuvor. Es
scheint, dass Aaron, als er in die Worte aussprach; Möge
sie doch nicht sein wie ein Totgeborenes, dessen Fleisch,
wenn es auch seiner Mutter Leibe hervorkommen, zur Hälfte
verwest ist!» etwas von der Herzensübung von Psalm
51, 5 durchgemacht hatte. Die Wurzel selbst war erreicht;
Gottes Erforschen, hatte sein Werk getan.
«Und Mose schrie zu Jehova und sprach, O Gott, bitte,
heile sie doch» ( V13.) Sowie der wahre Zustand an-
erkannt wird, ist es möglich und sittlich angebracht, gött-
liche Heilung zu erwarten. Der Geist Christi, greift für-
bittend ein, und Gott hört. Doch er bereitet die, in denen
das Fleisch in so trauriger Weise wirkte, nicht sofort von der
Zucht. Denn das würde nur auf eine unvollständige
Wiederherstellung hinauslaufen. Sein Gedanke aber ist
auch da völlig Reife. Mirjam sollte es sich 7 Tage lang
schämen. Sie sollte 7 Tage lang ausserhalb des Lagers ein-
geschlossen werden und danach mag sie wieder aufge-
nommen werden», ( V.14). Die Wirksamkeit des Bösen
mag wahrhaft gerichtet und im Bekenntnis anerkannt
worden sein, und dennoch kann es notwendig werden, das
sittliche Werk in der Seele doch zum Abschluss zu bringen;
das besagen die sieben Tage. Es ist Zeit erforderlich,
nicht für Gott, um zu vergeben, sondern für den Heiligen,

der dem Fleische Raum gegeben hatte, damit er durch sitt-
liche Übungen gehe, die unerlässlich sind, wenn er als
einer wieder aufgenommen werden soll, der in dem
Nutzen der Befreiung befestigt ist, die Gottes Gnade
gewirkt hat. Die «sieben Tage» , vertiefen die Überführung
von dem, was man schon vor Gott eingestanden hat.
«Und Mirjam wurde sieben Tage ausserhalb des
Lagers eingeschlossen und das Volk brach nicht auf, bis
Mirjam wieder aufgenommen war. (V.15.) Die ganze
Versammlung wurde zurückgehalten, damit sie Gewinn
aus diesem Falle der Zucht ziehe. Die Wirksamkeit des
Fleisches war in zwei hervorragenden Gliedern der Ge-
meinde blossgestellt und gerichtet, doch alle hatten da-
durch zu lernen. Dasselbe Fleisch war in einem jeden von
ihnen und es in Miriam gerichtet zu sehen, bot Ihnen die
Gelegenheit, es in sich selbst zu richten. Es waren dies
ernsten «sieben Tage» für ganz Israel. Hätten sie wirklich
nutzen daraus gezogen, so wäre ihnen später vieles er-
spart worden. Was in einem oder zweien ans Licht
kommt, mag in vielen im Verborgenen wirken, und des-
halb ist jeder Fall der Zucht eine Prüfung für die Ver-
sammlung. Sind wir wirklich rein von dem, was in
anderen zu richten war? Der «alte Sauerteig» ist aus-
zufegen, damit ist aber nicht nur gegen den Übeltäter vor-
zugehen, sondern der Sauerteig ist derart auszufegen, dass
die ganze Versammlung ungesäuert, also eine neue Masse
wird. Wenn die ganze Versammlung nicht durch einen
Fall der Zucht an Heiligkeit gewinnt, so hat Gott Sein
Ziel nicht erreicht.
Unser Gegenstand ist hauptsächlich, zu sehen, dass diese
Dinge «zur Ermahnung für uns» geschrieben worden sind
(1.Kor 10.11) dennoch ist es auch wahr, dass Mirjam

und Aaron ein Bild von davon sind, wie die bevorrechtigten
Juden das unumschränkte Handeln Gottes in Christo übel
aufnahmen und verwarfen, wenn es arme Sünder, ja
sogar solche aus den Nationen segnen wollte. Infolge-
dessen ist der Zorn völlig über sie gekommen(1. Thess.
2.16). und sie sind gegenwärtig «allesamt in den Un-
glauben eingeschlossen. (Römer 11.32.) Die herzerfor-
schende Hand Gottes aber wird sie durch unendliche Gnade
dahin bringen, dass sie sehen, wie sündig sie waren, und
sie werden den Hochmut ihres Herzens richten, indem sie
wider Christum geredet hatten und nach schwerer Zucht
und tiefen Herzensübungen werden sie geheilt und «wieder
aufgenommen» werden.
Das kuschitische Weib ist ein Typus auf die Braut Christ aus den Nationen, die (GdHdg)





13) IN DER APOSTELGESCHICHTE GIBT ES KEINE CHRISTLICHE LEHRE


Die Apostelgeschichte - Abriss und Gliederung zur Bibel von R.L.

26.02.2022, 08:15
Prüfet Alles und das Gute behaltet:
Die Apostelgeschichte - Abriss und Gliederung zur Bibel von Robert Lee.
Schlüssel zur Auslegung: Kap. 1,8;
Botschaft: Kap. 1,1.
_______________________________
Botschaft:
Das Werk, das Jesus «anfing zu tun» — so wie es in den Evangelien aufgezeichnet ist — wurde und wird von Ihm durch den Heiligen Geist fortgesetzt.
Taten Jesu Christi:
1. In der bilderreichen Sprache der Bantu lautet die Bezeichnung für die Apostelgeschichte «Worte über Taten».
2. Aber über wessen Taten? Die jetzige Überschrift ist kaum richtig, da das Buch eigentlich nur mit zwei Aposteln, Petrus und Paulus, zu tun hat. In früheren Zeiten war es bekannt als «Evangelium des Heiligen Geistes» und «Evangelium der Auferstehung». Es ist auch «die Taten des Heiligen Geistes» genannt worden, mit Recht; aber der richtige Titel ist: «Die Taten des auferstandenen und verherrlichten Herrn». Kap. 1,1 gibt den Schlüssel zu seinem Inhalt. Die Evangelien berichten über Leben und Wirken Jesu auf Erden, die Apostelgeschichte über das Wirken Jesu von droben her durch den Heiligen Geist. Wir sehen hier, dass der auferstandene und aufge fahrene Herr lebt und mittelst des Heiligen Geistes durch Seine Jünger weiter wirkt.
Gliederumg:
1. Es ist scheinbar ein unvollendetes Buch. Beachte, wie unvermittelt es abbrichtI Wie könnte es anders aufhören? Wie könnte es einen abgeschlossenen Bericht über das Wirken und Leben eines Menschen geben, solange er noch lebt! Denn der Herr Jesus lebt und wirkt immer noch!
2. Doch ist in diesem unvollständigen Buch Plan und Ordnung. Kap.1,8 ist der Schlüssel der Auslegung. Das ganze Buch spricht von der Erfüllung jener Prophezeiung, die uns zeigt, wie das Werk in Jerusalem anfing, sich dann über Judäa und Samaria ausbreitete, und sogar «die Enden der Erde» erreichte.
3. Das Buch beginnt mit der Predigt des Evangeliums in Jerusalem, dem grossen geistlichen Mittelpunkt der jüdischen Nation, und schliesst mit der Predigt in Rom, dem grossen Zentrum der weltlichen Macht.
A. Von Pfingsten bis zum Tode des Stephanus: Der Herr wirkt in Jerusalem (Kap. 1—7)
Das Werk beginnt mit der Ausgiessung des Heiligen Geistes und mit züchtigendem Gericht (Kap. 2,1 und Kap. 5,1—16).
a) Himmelfahrt des Herrn (Kap. 1,1—11). Aus den Augen, nicht aber aus dem Sinn und nicht aus der Gemeinschaft, Gott sei gepriesen,
b) Zehn Tage Warten auf den Geist (Kap. 1,12—14)
c) Ernennung eines Apostels (Kap. 1,15—26)
d) Pfingsten und Gründung der Kirche (Kap. 2)
e) Heilung des Lahmen und ihre Folge (Kap. 3)
f) Erste Verfolgungen (Kap.4 und Kap.5,17—42)
g) Zucht-Gericht (Kap. 5,1—16)
h) Diakonen; Stephanus (Kap. 6 und 7)
B. Verfolgung durch Saulus bis zu Pauli Berufung in den Dienst.
Der Herr wirkt in Judäa und Samaria (Kap.8—12)
1. Verfolgung durch Saulus (Kap. 8,1—4)
2. Dienst des Diakons Philippus (Kap. 8,5—40)
3. Bekehrung des Saulus von Tarsus (Kap. 9,1—30)
4. Weiterer Dienst des Apostels Petrus (Kap. 9,32—43)
5. Bekehrung des Kornelius und deren Folge (Kap. 10 und 11,1—18)
6. Petri Gefangennahme und Befreiung (Kap. 12,1—23)
Beachtenswert sind die drei Bekehrungen je eines Vertreters der drei Menschenrassen:
Kap. 8 der Kämmerer aus Äthiopien = Ham,
Kap. 9 Saulus von Tarsus, der Jude = Sem,
Kap. 10 Kornelius, der Römer = Japhet.
Dabei kommt Ham, der Knecht, vor den beiden bevorzugten Stämmen. (Vergl. Noahs Prophezeiung; 1. Mose 9,26—27.)
C. Der Dienst des Apostels Panlns bis zu seiner Gefangennahme und Geberffihrung nach Rom. Der Herr wirkt unter den Nationen bis an «die Enden der Erde» (Kap. 11,19—30; 12,24 bis Schluss)
1. Die Kirche zu Antiochien (Kap. 11,19—30 und Kap. 12,24—25)
2. Pauli erste Missionsreise (Kap. 13—14,28)
3. Das wichtige Konzil in Jerusalem, wegen der Frage der Stellung der Nationen zum Gesetz Mose, dem sie nicht unterworfen werden dürfen (Kap. 15,1—35).
4. Pauli zweite Missionsreise (Kap. 15,36 bis Kap. 18,22;
5. Pauli dritte Missionsreise (Kap. 18,23 bis Kap. 21,1?)
6. Pauli Gefangennahme und Ueberführung nach Rom (Kap. 21,18 bis Schluss).
Zu beachten: Das Buch schliesst mit der gänzlichen Beiseitesetzung Israels.
Rückblick:
Wir haben festgestellt, dass die Apostelgeschichte dem Herrn die Ehre gibt. Er ist der Wirkende. Wir finden diese Tatsache in folgenden Stellen:
1. Der Herr Jesus als Gebieter und Lehrer Seines Volkes (Kap. 1,2—9)
2. Der Herr Jesus als die grosse Hoffnung der Kirche (Kap. 1,10—11)
3. Der Herr Jesus als der Führer Seines Volkes in kirchlichen Ange legenheiten in Zeiten der Verwirrung (Kap. 1,24; 10,13—16;16,10; 22,18—21).
4. Der Herr Jesus als der Geber des Heiligen Geistes (Kap. 2,33)
5. Der Herr Jesus als der Gegenstand aller Predigten und Ansprachen (Kap. 2, 22—36; 3, 13—15; 4, 10—33; 5, 30; 6, 14; 8, 5. 35; 10, 36 usw.).
6. Der Herr Jesus als der Eine, der zur Kirche (Gemeinde) hinzu fügt (Kap.2,47).
7. Der Herr Jesus als die einzige Hoffnung für eine verlorene Welt (Kap. 4,12).
8. Der Herr Jesus als der tätige Teilnehmer an unserm Dienst (Kap.3,16—26; 18,9—10).
9. Der Herr Jesus als der persönlich Mitwirkende an der Bekehrung des Saulus (Kap.9,3—6).
10. Der Herr Jesus als Der, der die Seinigen in ihren vielen Prüfungen ermutigt (Kap. 7,55—56;23,11).





12) MOSE | ÄGYPTEN

Exodus = Auszug
Schlüsselwort: Errettung aus Ägypten.
Leitgedanke: Erlösung durch das Blut.

2. Erlösung (Kap. 3—15, 21)
a) Hier sehen wir Gott in Gnaden herabkommen, um Israel zu be­freien, und die Vollendung der Erlösung durch das Blut.

b) Ereignisse:
1. Moses Berufung.
2. Moses Rückkehr nach Ägypten.
3. Moses Unterhandlung mit Pharao.
4. Moses führt Israel aus Ägypten heraus.

c) Moses Leben zusammengefasst:
1. 40 Jahre lang wähnte Moses, er sei etwas.
2. 40 Jahre lang lernte Moses, dass er nichts sei.
3. 40 Jahre lang erlebte Moses, wozu Gott ein «Nichts» gebrauchen kann.
________________________
Allgemeines:

Zwischen dem Ende des ersten und dem Anfang des zweiten Buches Mose liegen dreieinhalb Jahrhunderte. Es ist gesagt worden, dass die­ses Schweigen von dreieinhalb Jahrhunderten fast so erschreckend ist in seiner Grösse, wie die Einsamkeit des Sinai, des Berges Gottes.
Das zweite Buch Mose ist die notwendige Ergänzung zum ersten.
Das erste spricht von dem Versagen des Menschen in jeder Prüfung und unter jeder Bedingung, aber das zweite Buch Mose zeigt uns, wie Gott zur Rettung des Menschen eilt, zu dessen Erlösung, wie Er hervortritt, um zu befreien und zu helfen. Kap. 3,8 zeigt uns als Schlüsselvers Gottes Gnadenabsichten und Kap. 12,23 die Art ihrer Erfüllung.
Das zweite Buch Mose ist das Buch der Erlösung. Es beginnt mit Dunkel und Be­drängnis, aber es schliesst mit der Herrlichkeit Jehovas. Wir sehen im Anfang des Buches, wie Gott sich in Gnaden herabneigt, um ein versklavtes Volk zu befreien, und am Schluss, wie Gott in Herrlich­keit herabkommt, um in der Mitte eines erlösten Volkes zu wohnen.

Das Vorbild unserer Erlösung:

Vor dem Bau einer Maschine oder eines Schiffes muss ein Plan angefertigt und ein Modell erstellt werden. Unsere Errettung war der Plan, der Gnadenratschluss Gottes, gefasst vor Grundlegung der Welt; das Modell finden wir im zweiten Buch Mose. Dieses ist das geschichtliche Gemälde von der Auswirkung göttlicher Gnade in der Erlösung und Wiederherstellung des Menschen durch den Mittler Jesus Christus, der gleichzeitig unser grosser Apostel (Moses) und Hoherpriester (Aaron) ist.
Die Geschichte des zweiten Buches Mose wiederholt sich in jeder Seele, die von dem umgarnenden und schwächenden Einfluss der Welt Befreiung sucht. Von diesem Gesichtspunkt aus ist das Buch vom ersten bis zum letzten Vers durchaus den Be­ Bedürfnissen des Menschen angepasst.
Alle Dinge, die sich ereigneten, sind vorbildlich und wurden zu unserer Belehrung aufgezeichnet. Wir finden also beim Erforschen des zweiten Buches Mose Gottes herr­lichen Vorsatz zur Befreiung und Seinen gnädigen Weg zur Rettung des sündigen Menschen.


DAS 2. BUCH MOSE
 Hebr.: Schemot, (Namen) Lat.: EXODUS
Verfasser: Gott
Schreiber Mose
Thema: Befreiung
Datum der Niederschrift: ca. 1450-1410 v. Chr.
EXODUS, wie Genesis, ist ein Titel, der nicht hebräischen, sondern griechischen Ursprungs ist. Die Septuaginta, eine griechische Übersetzung des A. T., nennt das Buch Exodos, ein Wort, das bedeutet Ausgang, Auszug, ein bezeichnender Titel für das Buch, das den Auszug des erwählten Volkes aus dem Lande bezeichnet, in dem es seit Generationen in hilfloser Weise als Sklavenvolk gelitten hatte. Das Wort exodos findet sich in der griechischen Fassung von 2. Mose 19, 1 und in bezeichnender Weise in dem griechischen N. T. in Lk. 9, 31; Hebr. 11. 22; und 2. Petr. 1,15.

Diese Erlösung aus Ägypten geschah durch göttliches, wunderbares Eingreifen und verlangte auf der Seite der Israeliten nur den Glauben an die Wirkung des vergossenen Blutes (12, 1-13). Ebenso heisst es im
N. T., daß Befreiung notwendig ist, um die Gemeinschaft eines erlösten Volkes mit Gott möglich zu machen. Nach der Vollendung der Errettung aus Ägypten wurde das Gesetz gegeben: darauf folgte eine Offenbarung der grossen Wahrheiten einer Anbetung, die Gott gefällt, wie sie in der Stiftshütte in den Opfern und in dem Priestertum gezeigt wird.

In dem 2. Buch Mose bringt Gott, der bis jetzt mit dem Volke Israel allein durch Seinen Bund mit Abraham verbunden war (siehe 1. Mose 12, 2, Fussnote), das Volk als Nation durch die Errettung aus Ägypten zu sich selbst, gibt sie unter den Bund mit Mose (19, 5, Fussnote), und wohnt unter ihnen in der Wolke der Herrlichkeit. Der Galaterbrief erklärt die Beziehung des Gesetzes zu dem Bund mit Abraham. In den Geboten lehrt Gott Israel Seine gerechten Forderungen. Die Erfahrung unter den Geboten überführte Israel von Sünde: und die Vorsorge durch Priestertum und Opfer (voll von kost baren Typen auf Christus) zeigt einem schuldigen Volk den Weg zu der Vergebung, der Reinigung, der Wiederherstellung der Gemeinschaft, und der Anbetung.

Das 2. Buch Mose gibt viele Typen von reicher Bedeutung. Siehe Fussnoten über die folgenden Stellen; die Bedeutung des Mose (2, 2): das Passahfest (12. 11): Manna (16, 35): der Felsen (17, 6): das Zelt (25, 9): auch Fussnoten über Öl (27, 20): und Priestertum (29,
4-5).

Das 2. Buch Mose kann man in drei Hauptteile einteilen:
I. Israel in Ägypten: Unterdrückung und Kampf mit Pharao, 1,1-12,36.
II. Der Auszug aus Ägypten und der Zug bis zum Sinai, 12,37-18,27.
III. Am Sinai: Die Gesetzgebung und der Bau der Stiftshütte, 19, 1-40, 38.





11) NACHFOLGE
Der Christ und die Politik

„Unser Bürgertum ist in den Himmeln, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus als Heiland erwarten“ (Phil 3,20).
Man sagt, dass ein christlicher Bürger sich für die Regierung des Landes, zu dem er gehört, interessieren und wählen gehen sollte, um dazu beizutragen, dass gute Menschen an die Macht kommen. Gott denkt anders darüber. An vielen Stellen und auf vielerlei Weise erklärt Er mir, dass ich als sein Kind im Grunde kein Bürger irgendeines Landes oder Mitglied irgendeiner Gesellschaft bin. Mein Bürgerrecht ist im Himmel, und ich habe es von nun an mit himmlischen Dingen zu tun. Das Kreuz Christi hat mich der Welt gekreuzigt und die Welt mir (Gal 6,14). Wenn ich meine Gedanken und mein Herz den irdischen Dingen widme, werde ich ein Feind des Kreuzes Christi sein (Phil 3,18).
Wie sollen wir dann mit den Regierungen umgehen? Nun, wir sollen uns ihnen unterordnen, denn Gott befiehlt es. Und wenn sie Steuern auferlegen, wollen wir sie zahlen. Und für Könige und alle, die Macht haben, flehen wir zu Gott. Alles, was ein Christ mit der Politik zu tun hat, ist, sich den über ihn gesetzten Mächten unterzuordnen. Es stimmt, dass er in Christus Erbe aller Dinge ist, und dazu gehört die Erde, wo jetzt das System dieser Welt herrscht. Aber – wie bei Abraham in Kanaan – Gott gibt ihm nicht so viel, dass er jetzt seinen Fuß darauf setzen kann und das Erbe schon in der Gegenwart erhält.
Wenn also ein wahres Kind Gottes sich weigert zu wählen, so liegt das nicht so sehr daran, dass es das Wählen an sich für falsch hält, sondern daran, dass es seine Stimme und sein Interesse dem Menschen im Himmel gegeben hat, den Gott zum König der Könige und zum Herrn der Herren erhöht hat. Ein Christ hat das Interesse für diese Dinge verloren, weil er etwas viel Anziehenderes gefunden hat. Er erkennt, dass die Welt im Grunde gottlos ist und dass ihre angepriesenen Reformen und Verbesserungen alle darauf hinauslaufen, Gott aus dem Herzen des Menschen auszuschließen. Er wünscht sich, von der Wahrheit und von Gott zu zeugen und auch vom kommenden Gericht beim Erscheinen Christi, wenn die Menschen sich für den Frieden und die Sicherheit loben (1. Thes 5,3). Er wünscht sich, dass Menschen der Schlinge entkommen, mit der Satan sie fängt.
Was für ein Unterschied ist es auch, ob wir die Welt aufgeben oder ob sie uns aufgibt. … Wenn wir spüren, dass die Welt uns verachtet, wie sie Christus verachtet hat, werden wir entdecken – es sei denn, dass Er unser Herz erfüllt und befriedigt -, wie sehr wir unbewusst die Achtung der Welt schätzen.

John Nelson Darby




10) Ist der jetzige Staat ISRAEL von Gott?


Ist der JETZIGE STAAT ISRAEL von Gott?
Eine biblische Untersuchung

Ob der JETZIGE STAAT ISRAEL von Gott ist, spaltet die jüdische wie auch die christliche Gemeinde – in beiden Lagern gibt es je zwei Meinungen. Irrlehren entstehen immer durch oberflächliches Bibelstudium, darum ist jeder Mensch selbst aufgefordert, in der Schrift zu forschen was Gott über dieses Thema sagt und sich nicht auf Dr. Prof. «ABC» oder Rabbi «DEF» oder den Pfarrer «XYZ» zu verlassen – wenn auch 99% von dem was «GHI» lehrte biblisch korrekt war, auch er ist kein Übermensch. Und da wir Menschen ALLE unter sogenannter «selektiver Wahrnehmung» leiden ist es gut, sich Inputs anzuhören; Kommentare sind immer hilfreich, um einem «Gesamtbild» näher zu kommen, doch sie sind im Lichte der gesamten Bibel zu prüfen, denn die «Summe des Wortes ist Wahrheit» (Psalm 119:160). Leider sind viele Menschen immer dazu geneigt, die «Quelle der Wahrheit» in einem anderen Menschen zu suchen, in einem Menschen der nie irrt, doch das Wort Gottes sagt:

Aus dem Brief des Jakobus 3:1-2
«Werdet nicht in großer Zahl Lehrer, meine Brüder, da ihr wißt, daß wir ein strengeres Urteil empfangen werden! Denn WIR ALLE verfehlen uns vielfach; wenn jemand sich im Wort nicht verfehlt, so ist er ein vollkommener Mann, fähig, auch den ganzen Leib im Zaum zu halten.»

Aus dem Psalm 19:8
«Das Gesetz des HERRN ist vollkommen, es erquickt die Seele; das Zeugnis des HERRN ist zuverlässig, es macht den Unverständigen weise.»

Vollkommen ist nur Einer – der Herr Jesus Christus – Er Selbst ist das Wort Gottes!

Nun mein Kommentar zum Thema:
Da ich auch ein Vertreter bin, dass uns in den 7 Sendschreiben in der Offenbarung Jesus Christi (Kapitel 2 und 3), der chronologische Ablauf der Kirchengeschichte (das christliche Zeugnis) im Bilde gezeigt wird, so bin ich fest davon überzeugt, dass im vorletzten Sendschreiben - jenem zu Philadelphia (Bruderliebe) - uns die «grossen Erweckungsbewegungen» im vorletzten Jahrhundert dargestellt werden, und im letzten - dem zu Laodizea (Volksgerechte) - der Abfall. Der Herr Jesus wird nur in den Schriften von Johannes «das Wort Gottes» genannt und es wird uns gesagt in 3:20: «Siehe, ICH STEHE VOR DER TÜR und klopfe an. Wenn jemand meine STIMME hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen ...». Das Wort Gottes ist in der heutigen Zeit längst verdrängt worden von der Masse der bekennenden Christenheit, nur noch wenige orientieren sich ganz persönlich nach dem was in der Bibel steht; Heilungsseminare, Worship-Gottesdienste, Theaterauftritte, sowie eine Nachäffung der Anfangszeit der Christenheit (Apostelgeschichte) durch «spiritistische Endzeitsekten», die den Namen unseren Herrn Jesus für ihre Veranstaltungen missbrauchen, haben die Christenheit überschwemmt in den letzten Jahrzehnten und so das Wort verdrängt. Darüber soll es aber in den folgenden Zeilen nur am Rande gehen.

Was uns im Sendschreiben zu Laodizea in komprimierter Form dargestellt wird, ist das was der Geist Gottes uns im letzten Brief des Apostel Paulus (2. Brief an Timotheus) mitteilt – der Abfall der Christenheit mit einem «christlichen Bekenntnis» und einer erhaltenen äusserlichen Form. Alles was ab Offenbarung 4 geschrieben steht ist Zukunft; Kapitel 4:1 die Entrückung der Gemeinde – die Gemeinde ist im Himmel, dargestellt in den 24 Ältesten. Ab Kapitel 6 beim ersten Siegelgericht beginnt die 70. Jahrwoche, es geht also wieder um Israel, denn diese letzte Jahrwoche ist ein Bund zwischen dem Antichristen aus Rom (später mehr dazu) und dem Volk Israel (Daniel 9:20-27). Kurz: Wir leben also in einer «Übergangszeit», denn die Christenheit ist ein «Auslaufmodell» und das Volk Israel ist wieder in seinem Land, jedoch fand «die grosse Erweckung» in Israel noch nicht statt, es ist noch geistlich tot – zwei Gruppen von Menschen, die wir klar voneinander zu differenzieren haben, wenn wir es mit der Bibel beurteilen wollen.
Bekehrt sich ein Jude HEUTE zum Herrn Jesus, gehört er zur Gemeinde des lebendigen Gottes, zusammen mit jenen mit heidnischem Hintergrund (Epheser 2 u.a.

_______

) – bekehrt sich ein Jude NACH der Entrückung der Gemeinde, gehört er zum «Überrest aus Israel» und wird vermutlich durch die letzte Jahrwoche gehen müssen – sofern er noch am Leben ist, klar. Heute ist das Volk Israel wieder im Land der Väter (Abraham, Isaak, Jakob usw.), jedoch haben wir für die Entrückung der Gemeinde keine Zeitangabe in der Schrift. Ich gehe davon aus, dass es nicht mehr hunderte Jahre gehen wird bis dieser Bund geschlossenen werden wird (Spekulation).

Ist der jetzige Staat Israel von Gott oder nicht? Wie ist er aus biblischer Sicht zu beurteilen?
Etliche jüdische wie auch christliche Strömungen sagen, dass der jetzige Staat Israel NICHT von Gott ist: Das Hauptargument jener Juden, die diese Meinung vertreten ist, dass wenn er von Gott wäre, müssten sie nicht dafür kämpfen, denn der Messias wäre da und sie würden in Frieden leben (zu diesem Thema finden wir viele Stellen im Alten Testament - hebräisch Tanach), die ich jetzt jedoch nicht auflisten werde. Jeder der sich mit dem sichtbaren Friedensreich (Millennium) beschäftigt, wird ihnen vor allem in den Psalm- und Prophetenbüchern begegnen.

Christen, die die Meinung vertreten, dass der jetzige Staat Israel NICHT von Gott sei (ich rede nicht von Bundestheologen, denn bei ihnen ist das Volk Israel seit der Verwerfung des Messias komplett verworfen und es gibt kein sichtbares Reich mehr, was der Stelle aus Jeremia 31:35-37 klar widerspricht!), argumentieren mit jenem der Juden und dazu noch, dass die jetzigen Juden Ungläubige sind, da die Masse noch immer den Herrn Jesus als ihren Messias ablehnt.

Beide Gruppen – Juden und Christen – die die Ansicht vertreten, dass der jetzige Staat Israel NICHT von Gott sei sind somit der Meinung, dass er zu einer späteren Zeit von Gott wiederhergestellt werden wird - entweder in der letzten Jahrwoche oder eben bei der Wiederkunft des Messias, dem Herrn Jesus. Zu diesem Thema finden wir sehr viele biblische Belege aus der Schrift, dass dies schriftgemäss ist - aber was ist mit JETZIGEN STAAT ISRAEL?

Ein Abschnitt aus der Endzeitrede des Herrn Jesus in Matthäus 24 und 25 betrifft die 70. Jahrwoche, die sogenannte «Drangsal Jakobs» (Jeremia 30:7) und hat NICHTS mit uns Christen zu tun:
«Bald aber nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels erschüttert werden. Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Geschlechter der Erde an die Brust schlagen, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine AUSERWÄHLTEN VERSAMMELN (jüdischer Überrest aus der Drangsal, u.a. jene, die in Vers 15 geflohen sind) von den vier Windrichtungen her, von einem Ende des Himmels bis zum anderen. Von dem FEIGENBAUM (Bild auf Israel, u.a. Matthäus 21:18-22; Lukas 13:6-9) aber LERNT DAS GLEICHNIS: Wenn sein Zweig schon saftig wird und Blätter treibt, so erkennt ihr, daß der Sommer nahe ist. ALSO AUCH IHR, wenn ihr dies alles seht, so erkennt, daß er nahe vor der Türe ist. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht (Israel) wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.» Matthäus 24:29-35

Der Herr Jesus spricht von «saftigen Zweigen» und «Treiben der Blätter» - jedoch NICHTS von «Frucht». Frucht wird Israel erst im Friedensreich bringen können, erst wenn der Geist Gottes über den gläubigen Überrest Israels ausgegossen sein wird - so wie es die Propheten im Alten Testament vorhergesagt haben (Jesaja 32 und 37 und 44; Hesekiel 36 und 37; Joel 3; Sacharja 12).

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Gott nimmt also den «Faden mit Israel» VOR dem Kommen des Herrn Jesus wieder auf – BEVOR es «Frucht bringt», es muss also demzufolge «zwei Sammlungen Israels» geben in der Endzeit! Mir geht es jetzt vor allem um das Thema der Sammlung VOR dieser letzten Jahrwoche, dazu also noch einige Argumente mehr:

1. Das 11. Kapitel im Propheten Jesaja zeigt uns das Kommen des Messias und einige Beschreibungen des Friedensreiches und dass die Bibel klar von «ZWEI SAMMLUNGEN ISRAELS» spricht:
«Und es wird geschehen an jenem Tag, da werden die Heidenvölker fragen nach dem Wurzelsproß Isais (Titel des Messias / Isai war der Vater des Königs Davids – Linie des Messias), der als Banner für die Völker dasteht; und seine Ruhestätte wird Herrlichkeit sein. Und es wird geschehen an jenem Tag, da wird der HERR ZUM ZWEITENMAL (!) SEINE HAND AUSSTRECKEN, UM DEN ÜBERREST SEINES VOLKES, der übriggeblieben ist, loszukaufen aus Assyrien und aus Ägypten, aus Patros und Kusch und Elam und Sinear, aus Hamat und von den Inseln des Meeres. Und er wird für die Heidenvölker ein Banner aufrichten UND DIE VERJAGTEN ISRAELS SAMMELN (10 Stämme des Nordreichs) UND DIE ZERSTREUTEN JUDAS ZUSAMMENBRINGEN (2 Stämme des Südreichs) VON DEN VIER ENDEN DER ERDE. Und die Eifersucht Ephraims (Führungsstamm des Nordreiches) soll weichen, und die Widersacher Judas (Führungsstamm des Südreiches) sollen ausgerottet werden; Ephraim wird Juda nicht mehr beneiden, und Juda wird Ephraim nicht mehr bedrängen; sondern sie werden den Philistern auf die Schulter fliegen nach Westen und gemeinsam die Söhne des Ostens plündern.» Aus dem Buch des Propheten Jesaja 11:10-14

Bundestheologen behaupten, dass alle Stellen, die in der Bibel über das «Wiederkehren des Volkes Israels in ihr Land» sprechen, sich alle damals unter dem Perserreich (Reich nach Babylon) erfüllt hätten. Sie beachten bei dieser Bibelauslegung nicht, dass in Babylon alleine das Südreich Israels war (Stamm Juda, Benjamin und einige Leviten, die am Tempel dienten) - das Nordreich wurde Jahre davor unter den Assyrern verschleppt («10 verlorenen Stämme») und wir lesen in der Bibel, dass sie erst in der Endzeit – d.h. vor dem Aufrichten des Friedensreiches durch den Messias – zurück ins Land der Väter gesammelt werden, nämlich JETZT, seit etwa 1882!

2. Die 70. Jahrwoche ist ein Bund zwischen dem Antichristen aus Rom und den «Vielen», nämlich dem Volk Israel, noch geistlich tot, aber politisch im Land wiederhergestellt (Daniel 9:20-27). Gott sieht somit das JETZIGE ISRAEL als «Volk von Daniel» und Jerusalem als «die heilige Stadt von Daniel» - noch BEVOR der Bund geschlossen werden wird!

3. Das «jüdische Exil» unter dem babylonischen König Nebukadnezar begann im Jahre 605 vor Christus mit der ersten Wegführung und da war der Prophet Daniel dabei (sein Dienst war am Haus des Königs von Babylon). Bei der zweiten Wegführung im Jahre 597 vor Christus war der Prophet Hesekiel dabei (sein Dienst war unter dem Volk Israel, den Weggeführten in Babylon) und im Jahre 586 vor Christus wurde der Tempel, der unter Salomo, dem dritten König Israels im Jahre 960 vor Christus erbaut wurde, und die Stadt Jerusalem zerstört. Im Buch des Propheten Hesekiel finden wir viele Passagen, die jene damalige Situation in Babylon und der Rückführung des Volkes (Stamm Juda und Benjamin) zurück ins Land der Väter verheissen und beschreiben (auch in vielen anderen Büchern wie z.B. Jeremia) – jedoch müssen wir diese Texte sehr genau untersuchen und differenzieren von welcher Zeit sie sprechen – damals oder Zukunft -, denn Gott nimmt diesen «Anlass» damals in Babylon / Medo-Persien und zeigt durch diesen auch eine Zeit, die weit, weit in der Zukunft liegt, wir müssen genau lesen!

Hier aus dem 37. Kapitel des Buches des Propheten Hesekiels einige Verse (man beachte den chronologischen Ablauf!):
«Die Hand des HERRN kam über mich (Hesekiel), und der HERR führte mich im Geist hinaus und ließ mich nieder mitten auf der Ebene, und diese war voller Totengebeine.

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Und er führte mich ringsherum an ihnen vorüber; und siehe, es waren sehr viele auf der Ebene; und siehe, sie waren sehr dürr. Da sprach er zu mir: Menschensohn, können diese Gebeine wieder lebendig werden? Ich antwortete: O Herr, HERR, du weißt es! Da sprach er zu mir: Weissage über diese Gebeine und sprich zu ihnen: Ihr verdorrten Gebeine, hört das Wort des HERRN! So spricht Gott, der HERR, zu diesen Gebeinen: Seht, ich will Odem (Geist) in euch kommen lassen, daß ihr lebendig werdet! Ich will euch Sehnen geben und Fleisch über euch wachsen lassen und euch mit Haut überziehen und ODEM (Geist) IN EUCH GEBEN, daß ihr lebendig werdet; und ihr werdet erkennen, daß ich der HERR bin! Da weissagte ich, wie mir befohlen war, und als ich weissagte, entstand ein Geräusch, und siehe, eine Erschütterung (Erdbeben), und die Gebeine rückten zusammen, ein Knochen zum anderen. Und ich schaute, und siehe, sie bekamen Sehnen, und es wuchs Fleisch an ihnen; und es zog sich Haut darüber; ABER ES WAR NOCH KEIN ODEM (Geist) IN IHNEN (erste Sammlung Israels, Wiederherstellung des Staates!). Da sprach er zu mir: Richte eine Weissagung an den Odem; weissage, Menschensohn, und sprich zum Odem: So spricht Gott, der HERR: Odem, komme von den vier Windrichtungen und hauche diese Getöteten an, daß sie lebendig werden! So weissagte ich, wie er mir befohlen hatte. Da kam der Odem in sie, und sie wurden lebendig und stellten sich auf ihre Füße – ein sehr, sehr großes Heer.
Und er sprach zu mir: Menschensohn, DIESE GEBEINE SIND DAS GANZE HAUS ISRAEL (NICHT ALLEIN Juda und Benjamin!). Siehe, sie sprechen: »Unsere Gebeine sind verdorrt, und unsere Hoffnung ist verloren; es ist aus mit uns!« (Reich unter Adolf Hitler bis 1945) DARUM weissage und sprich zu ihnen: So spricht Gott, der HERR: Siehe, ich will eure Gräber öffnen und euch, MEIN VOLK (!), aus euren Gräbern heraufbringen, und ICH WILL EUCH WIEDER IN DAS LAND ISRAEL BRINGEN (Staatengründung Israels 14. Mai 1948); und ihr sollt erkennen, daß ich der HERR bin, wenn ich eure Gräber öffne und euch, mein Volk, aus euren Gräbern heraufbringen werde. Und ich werde meinen Geist in euch legen (erst bei der Wiederkunft des Messias), und ihr sollt leben; UND ICH WERDE EUCH WIEDER IN EUER LAND BRINGEN (zweite Sammlung, geistliche Wiederherstellung!); und ihr werdet erkennen, daß ich der HERR bin. Ich habe es gesagt und werde es auch tun! spricht der HERR.» Hesekiel 37:1-14

..und wenn wir anschliessend an diese Verse einfach weiter lesen im selben Kapitel:

«Und das Wort des HERRN erging an mich folgendermaßen: Du, Menschensohn (Hesekiel), nimm dir einen Holzstab und schreibe darauf: »Für Juda (Südreich) und die Kinder Israels (Nordreich), seine Mitverbundenen«. Dann nimm einen anderen Holzstab und schreibe darauf: »Für Joseph, den Holzstab Ephraims, und das ganze Haus Israel, seine Mitverbundenen«. Danach füge die BEIDEN ZUSAMMEN, einen zum anderen, DAMIT EIN HOLZSTAB DARAUS WERDE; ja, zu EINEM EINZIGEN sollen sie werden in deiner Hand. Wenn dann die Kinder deines Volkes zu dir sagen: »Willst du uns nicht erklären, was du damit meinst?«, so gib ihnen zur Antwort: So spricht Gott, der HERR: Siehe, ich will den Holzstab Josephs nehmen, der in der Hand Ephraims und der Stämme Israels, seiner Mitverbundenen, ist, und will ihn zu dem Holzstab Judas HINZUFÜGEN und sie zu EINEM EINZIGEN HOLZSTAB machen, und sie sollen EINS werden in meiner Hand! Und die Holzstäbe, auf die du geschrieben hast, sollst du vor ihren Augen in deiner Hand halten. Und sage zu ihnen: So spricht Gott, der HERR: Siehe, ich werde die Kinder Israels aus den Heidenvölkern zurückholen, unter die sie gekommen sind, und sie von ringsumher sammeln und sie in ihr Land führen. Und ich werde sie im Land, auf den Bergen Israels, ZU EINEM EINZIGEN VOLK MACHEN; sie sollen ALLE nur EINEN EINZIGEN KÖNIG HABEN (nicht wie damals in 2 Reiche geteilt!), SIE SOLLEN KÜNFTIG NICHT MEHR ZWEI VÖLKER BILDEN, NOCH IN ZWEI REICHE ZERTEILT WERDEN.

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Und sie sollen sich auch künftig nicht mehr verunreinigen mit ihren Götzen und mit ihren Scheusalen und durch allerlei Übertretungen. Und ich will ihnen aus allen ihren Wohnorten, in denen sie gesündigt haben, heraushelfen und will sie reinigen; und sie werden mein Volk sein, und ich werde ihr Gott sein.» Hesekiel 37:15-23

Es geht also ganz klar um die Endzeit und diese Verse haben sich NICHT damals bei der Rückführung der Juden aus Babylon (später Medo-Persien) zurück ins Land erfüllt, denn die Rede ist ganz klar von BEIDEN REICHEN. Ab Kapitel 40 bis 48 geht es um das Friedensreich unter der Herrschaft des Messias und das «gesalbte Allerheiligste», welches uns schon bei der Vollendung der 70 Jahrwochen in Daniel 9:20-27 gezeigt wird.

Wenn wir die Bibel auslegen wollen, dann dürfen wir uns nicht nur auf einige wenige Stellen beschränken, die nur eine Seite vom ganzen jeweiligen Thema zeigen, sondern MÜSSEN alle Stellen ZUSAMMEN betrachten. Ich denke, dass ich nun klar zeigen konnte, dass der jetzige Staat Israel durch Gottes Hand entstanden ist! Es ist völlig unabhängig davon ob heidnische Könige und Herrscher das für uns «sichtbar» in die Wege geleitet haben – Gott Selbst ist der Herr der Geschichte der Welt, das sehen wir u.a. im Buch Daniel und dass sich die messianische «Bethlehem-Prophetie» aus dem Buch Micha 5:1 (geschrieben etwa 700 Jahre vor Christus) durch den damaligen heidnischen Herrscher Kaiser Augustus erfüllt hat (Lukas 2)! Gott kommt zum Ziel, Er leitet Herzen von Königen wie Wasserbäche (Sprüche 21:1). Der Staat Israel wurde am 14. Mai 1948 gegründet, also rund 3 Jahre nach Kriegsende und fast genau 70 Jahre später bekam Israel durch den damaligen US-Präsidenten Donald Trump Jerusalem als Hauptstadt zurück.

Zum Abschluss dieser Gedanken noch ein wichtiges Wort an alle Christen:

Auch wenn das jetzige Israel noch gottlos ist und ihren «Maschiach Yeshua» (Christus Jesus) noch nicht erkannt hat, sagt der Herr in Seinem Wort:

«Hüte dich davor, mit JAKOB (Stammvater Israels) anders als freundlich zu reden!» 1. Buch Mose 31:24

«Denn ich (Apostel Paulus) will nicht, meine Brüder, daß euch dieses Geheimnis unbekannt bleibt, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Israel ist zum Teil Verstockung widerfahren (Thema Erleuchtung in vergangenen Beiträgen beachten!), BIS die Vollzahl der Heiden eingegangen ist; und so wird GANZ ISRAEL gerettet werden, wie geschrieben steht: »Aus Zion wird der Erlöser kommen und die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden, und das ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde«. Brief an die Römer 11:25-27

Anmerkung: Mit dem Ausdruck «ganz Israel» ist nicht gemeint, dass ein Jude automatisch errettet wird, weil er Jude ist, sondern nur in dem Herrn Jesus ist das Heil. «Ganz Israel» meint das Drittel, der sich zum Herrn in der 70. Jahrwoche bekehren wird (Sacharja 13:8-9).

«Jakob» wurde nach der Begegnung mit Gott «Israel» genannt – Gottes Streiter bzw. Fürst Gottes. (1. Buch Mose 32:29)

Ich wünsche Euch allen den Frieden unseres Herrn Jesus und hoffe mit diesem Text zu weiterem Bibelstudium angeregt zu haben.

In Ihm verbunden,
Juan Jeremias








9) Bleibt wachsam! (Sonnenfinsternis ... ?)


Liebe Geschwister und Freunde
Das Erste was der Herr Jesus sagte über «Endzeit», bzw. die Vollendung des Zeitalters war, dass Er vor Verführung warnte! Ich merke immer mehr, dass in sogenannten «bibeltreuen Kreisen», also von solchen die behaupten, dass alleine die Bibel die Grundlage ihres Glaubens sei, so viel sich als unbiblisch erwiesen hatte was sie lehrten und ausgelegt haben! Bleibt wachsam bitte und vorallem nüchtern!
Was war damals mit dem «Blutmond»? Wieviele Christen haben dazu Stellen aus dem Buch Joel und der Offenbarung herangezogen und gesagt, dass sei nun die Erfüllung dieser Bibelstelle? Was war mit dem Impfzertifikat? Wieviele Christen haben gesagt, dass dies nun «das Malzeichen des Tieres» sei? Wo war eigentlich «das Tier» und sein «Greuelbild an heiliger Stätte», welches ja immer zusammen erwähnt wird mit dem «Malzeichen des Tieres»? Was war damals mit Saddam Hussein, wo ein sehr bekannter Bibellehrer lehrte und sogar ein Buch darüber geschrieben hatte, dass dies nun die Erfüllung von Jesaja 13 / 14 und Jeremia 50 / 51 sei? Was war damals mit dem Islamischen Staat und dem Aufstieg des Kalifats unter Abu Bakr Al Baghdadi? Derselbe bekannte Bibellehrer lehrte, dass sei nun «der König des Nordens» aus dem Buch Joel und Jesaja usw., er wird bald Israel angreifen! Was war damals mit der Sternenkonstellation einer Frau und der Mond sei bei ihren Füssen zu sehen? Das sei nun die Erfüllung von Offenbarung 12.. Was war mit der Aussage eines anderen bekannten Bibellehrers, dass wir nun zur Zeit der Posaunengerichte leben würden, was ja bedeuten würde, dass die Siegelgerichte sehr geschmeidig an uns vorbeigezogen sind? Ich habe jedenfalls absolut nichts von den Siegelgerichten aus Offenbarung 6 mitbekommen.. Was ist mit diesen ganzen Aussagen, dass einige Christen in der Hölle gewesen seien und Michael Jackson und Adolf Hitler dort gesehen hätten? Würden diese Christen die Bibel studieren und sich mit den Themen Totenreich, Hölle und den Gerichten und Auferstehungen beschäftigen, würden sie merken, dass heute niemand in der Hölle sein kann, weil noch keines der Gerichte stattgefunden hat und auch keine Auferstehung, weder der Gerechten noch der Ungerechten (ich habe zu den Themen bereits Beiträge geschrieben)!
Was ist nun das Nächste was kommen wird? Die Sonnenfinsternis am 8. April? Auch wieder «eine Erfüllung biblischer Prophetie»? Was wird 2 Jahre später sein mit den Aussagen dieser Christen? Geraten diese Aussagen dann wieder in Vergessenheit wie die anderen oben erwähnten?
Es wundert mich nicht, dass die Bibel von vielen nicht mehr ernst genommen wird bei so viel wilden Spekulationen und falschen Herangehensweisen. Ein sehr trauriger Zustand heute!
Bleibt wachsam, liebe Geschwister und lest die Bibel und prüft was Ihr hört – egal ob es Aussagen von Pastoren, Ältesten, Bibellehrern, Bibelschulen, Kommentaren oder ob sie vom Papst höchstpersönlich kommen! Ihr wisst wie ich über diese ganzen selbstgebastelten «Autoritäten» und Pseudo-Weissagungen denke, «das Vollkommene» aus 1. Korinther 13 ist die Schrift und allein die Schrift ist die Autorität!
Gottes Gnade und Bewahrung Euch allen, lasst Euch nicht beirren oder ablenken!
Juan Jeremias💐
Ist Dir schon mal ein Sektierer begegnet, der Dir DIREKT SAGT, dass seine Grundlage nicht die Bibel sei⁉️
Will heissen: Bleib wachsam‼️


8) Dilemma ISRAEL 


Meinung: Ich liebe Israel, es ist das auserwählte Volk des EINEN GOTTES.

Aber es lebt immer noch im Ungehorsam und Gott hört derzeit nicht ___ erst wenn 5. Mose 30 sich erfüllt hat, wird sich das Blatt wenden ... 

Fotos aus Gaza 





 
Kommentare | 3 aus ca. 260

H.K. | FB
Ich verstehe nicht das man als Israeli sich noch im Spiegel anschauen kann. Israel hat die unmoralischste Armee der ganzen Welt, da kann selbst die rote Armee nicht mithalten. Wehrlose Menschen, überwiegend Kinder und Frauen zu bombardieren, die Männer zu töten oder wahlweise zu demütigen und sie im Internet der Lächerlichkeit preiszugeben! Krankenhäuser, Schulen, Wohnhäuser, die komplette Infrastruktur und Landwirtschaftliche Flächen zu zerstören und sich dafür bei Tik Tok feiern zu lassen!
2,2 Millionen Menschen von der Versorgung mit Trinkwasser, Lebensmittel und Humanitären Hilfsgüter abzuschneiden! Das alles sind Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit! Wir die anständigen Menschen, werden nicht eher ruhen, bis die Verantwortlichen in der israelischen Regierung, sich für den Genozid an der Palästinensischen Bevölkerung und den ethnischen Säuberungen in den besetzten Gebieten verantworten müssen. Dieses Mal werdet ihr nicht davon kommen, die ganze Welt kann mit eigenen Augen sehen wer die wahren Terroristen sind 😡


H.K. | FB

.  informieren Sie sich mal bei unabhängigen Medien! Leider ist die Berichterstattung in den deutschen Medien zensiert! Südafrika hat Israel nicht umsonst wegen des Völkermords an den Palästinänsern angeklagt, und das Gericht hat nicht umsonst Israel aufgefordert sofort die Palästinensische Bevölkerung zu schützen und für deren humanitäre Versorgung zu sorgen! Wissen Sie überhaupt was Völkermord bedeutet? Israel ist auf dem besten Weg das zu wiederholen was ihren Vorfahren von den Nationalsozialisten angetan wurde! Wie können Sie das ignorieren, wie können Sie dabei zusehen wie zehntausende Kinder in Palästina getötet werden, verletzt werden, hungern??? Es ist erschreckend das Menschen wie Sie sich gemein machen mit Völkermördern, deren Handeln verteidigen und den Opfern in diesem Konflikt mit so viel kaltem Hass begegnen! Ihnen und Ihresgleichen wünsche ich ein "schlechtes Gewissen" dann wenn alle Gräueltaten der Israelischen Armee ans Tageslicht kommen und wenn Israel wegen Völkermord, der ethnischen Säuberung des Gazastreifens und der Apartheidspolitik in den Besetzten Gebieten, verurteilt wird!


K.D. | FB
Dazu tragen aber nicht nur die Evangelikalen bei. Den Djihad und Islamismus hat schließlich ein jüdischer ILLUMINAT namens Max von Oppenheim erfunden, und über die Moslembruderschaft verbreiten lassen. Und die Oppenheims arbeiten wie die Oppenheimers mit den Illuminaten-Anführern, den BIZ-Bankern Rothschilds zusammen.
Rothschilds sind daher Israels wahre Feinde, auch wenn sie Israel selbst gründeten. Denn ihr eigentliches Ziel bei der Gründung Israels war wohl der damit verbundene Dritte Weltkrieg, den man damit bewirken wollte, um die GLOBAL GOVERNANCE dieser BIZ-Banker einführen zu können, die schon die französische Revolution, Stalin, die russische Revolution und die NAZIS finanzierten.
"Armageddon und der apokalyptische "Holocaust"
Hinter der "pro-israelischen" Haltung evangelikaler Endzeitchristen in den USA verbirgt sich ein schlimmer Antijudaismus
Der folgende Beitrag ist mehrere Jahre alt und entspricht daher möglicherweise in Form und Inhalt nicht mehr den aktuellen journalistischen Grundsätzen der Heise Medien und der Telepolis-Redaktion. Ausführliche Informationen zu unserer Arbeit und unseren Grundsätzen finden Sie in unserem Leitbild.
Nicht nur in den „neokonservativen“ Denkfabriken der USA spricht man leichfertig, bisweilen begeistert vom dritten oder vierten Weltkrieg. Auch unter evangelikalen Endzeitchristen werden alle Vorboten eines neuen großen Krieges begrüßt.
Erwartet wird in allernächster Zeit die letzte Schlacht, die dieser verdorbenen Welt ein Ende bereitet. Da ein „Israel in biblischen Grenzen“ Schauplatz des Endzeitkampfes zwischen Gut und Böse sein wird, gibt man sich „pro-israelisch“."
Ignoranz gegenüber dem christlichen Fundamentalismus ist gefährlich
Leider halten es in Europa nur wenige politisch Verantwortliche für notwendig, sich über die Vorstellungswelt der christlichen Apokalyptiker gründlich zu informieren. Das ist angesichts des großen Einflusses von US-Endzeitpropheten grob fahrlässig. Seit der Zeit des Reaganismus warnen vor allem lateinamerikanische Befreiungstheologen vor den gefährlichen Ideen vieler evangelikaler Massenverführer in den Vereinigten Staaten. Franz J. Hinkelammert schrieb über sie bereits 1989:
Je schlimmer, um so besser, das ist das fundamentalistische apokalyptische Denken. In unserer heutigen Welt ist der Fundamentalismus wohl die wichtigste Denkform, die der Zerstörung einen positiven Sinn abgewinnen kann. Je schlimmer es wird, um so besser, denn jede Katastrophe ist ein Zeichen der Zeit, das die Wiederkunft Christi ankündigt.
Der Fundamentalismus ist daher auch wohl die einzige, viele Menschen bewegende Ideologie, die dem Atomkrieg einen Sinn abgewinnt. Als Atom-Armageddon wird er als Hoffnungszeichen in die Sicht der Zukunft aufgenommen. Wo alles zerstört wird, da wird alles gut."

https://www.telepolis.de/.../Armageddon-und-der...


Arye Sharuz Shalicar (offizieller Sprecher der Israelischen Armee) zur geplanten Offensive in Rafah:

Ungefähre Wiedergabe: Kein Staat kündigt im Krieg eine Offensive an, nur Israel ... die Menschen sollen das Gebiet verlassen ...

Ja und? Wohin sollen sie denn gehen? Rafah grenzt an Ägypten, Ägpten öffnet seine Grenze nicht _ und an der anderen Seite ist GAZA Stadt _ alles bombardiert und zum Niemandsland gemacht.          Dort ist die Hamas usw. ...

Wohin sollen sie gehen? ... Makaber ... 


Quelle: ISRAEL HEUTE | FB



7) Die Warheit um Israel _ der wahre Blick


Kommentar von H.-P. Wepf

Israel (komplett antichristlich! und christushasseND! ist im Gericht Gottes, bis sie Jehova bitten, dass ER, jhvh Jehova sie zurückführt.
Lies 5. Mose 30.1-3 ↓↓
5. Mose
30,1: Und es wird geschehen, wenn alle diese Worte über dich kommen, der Segen und der Fluch, die ich dir vorgelegt habe, und du es zu Herzen nimmst unter all den Nationen, wohin Jehova, dein Gott, dich vertrieben hat,
5. Mo 30,2: und umkehrst zu Jehova, deinem Gott, und seiner Stimme gehorchst nach allem, was ich dir heute gebiete, du und deine Kinder, mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele:
5. Mo 30,3: so wird Jehova, dein Gott, deine Gefangenschaft wenden und sich deiner erbarmen; und er wird dich wiederum sammeln aus all den Völkern, wohin Jehova, dein Gott, dich zerstreut hat.


Kommentar von O. Wetli

Leider verstehen viele aus der bekennenden Christenheit gar nicht, wie Gott mit seinem irdischen Volk verfährt und was nach alles kommen wird und was die biblisch beschriebenen Göttlichen Bedingungen sind, dass Gott sich wieder mit Israel befasst. Sehr viele machen einen Hype um dieses Volk anstatt den einzelnen Menschen dieses Volkes den Sohn Gottes gross zu machen und sie alleine zum Kreuz zu führen.
Würden diese die Bibel lesen, sie würden sich wohl besinnen. Aber sie lesen nicht und bleiben bei dem was ihnen ihre schwarzen Pastoren vor plappern und verherrlichen unerkannt die Nation, welche den Geist des Antichristen in sich trägt und verbreitet.

Kommentar von H.-P. Wepf

Wer meint am 6.10.2023 sei in Gaza das furchtbarste Terrorereignis der Neuzeit geschehen, kennt einfach die Geschichte nicht.
Und:
man überlege mal das Geschnetzel im Leibe von Müttern wo Millionen Menschen ermordet werden.

FB Gruppe "Schritte durch die Bibel"





6) 5 Missionare ...

Wenn jemals junge Männer Gottes Willen übergeben wurden, dann waren es die fünf Missionare, die am 8. Januar 1956 von den Auca-Indianern zum Märtyrer gebracht wurden. Ihr Titelsong war: „Wir ruhen auf dir, unserem Schild und unserem Verteidiger. Wir gehen nicht allein hin, um dem Feind zu begegnen. Stark in deiner Kraft, sicher in deinem Zärtlichen, wir ruhen auf dir, und in deinem Namen gehen wir. ” Meine Frau und ich standen mit Jim Elliot, Pete Fleming und Ed McCully am Klavier nach dem Sonntagsessen bei Jims Onkel zu Hause und sangen zusammen mit Marilou McCully dieses Lied des Vertrauens und des Lobes. Es war unser Abschied von Jim und Pete, kurz bevor sie nach Ecuador segelten. Ed und seine Frau blieben noch ein paar Monate länger, um einen medizinischen Missionarskurs zu beenden, bevor sie sich Jim und Pete wieder anschließen.
Ed war mein engster Freund. Es war ein fast erschütternder Schlag, vom Tod dieser drei Kreuzsoldaten zu erfahren (zusammen mit zwei anderen, die wir nicht kannten), die sich in Gottes liebende Hände anvertraut hatten. Die Tatsache, dass Gott auf seinem Thron war und die Kontrolle hatte, verhinderte nicht eine schreckliche Katastrophe zu dieser Zeit – sondern brachte seinem Namen viel Ehre und viele erlöse Seelen in seine Familie in den Jahren danach.
Gott konnte diese jungen Männer nicht zwingen, sich an seinem Willen zu freuen, auch bis zum Tod – das war die Leidenschaft ihrer Herzen. Noch konnte Er diejenigen von uns zwingen, Ihn zu loben, trotz allem, was wir nicht verstehen konnten, oder Ihm zu vertrauen, dass das Gute aus dem Bösen hervorbringt. Unser aufgegebenes Vertrauen und Lob war etwas, das Gott ihnen oder uns nicht nehmen konnte, aber das ihn segnete, als wir es ihm freiwillig gaben. Gott wurde groß und erhöht durch die frohe Gabe unserer Herzen in Unterwerfung seinem Willen, im Vertrauen darauf, dass er weiß, was das Beste ist.

Dave Hunt
(aus dem Englischen)



5) Und dieses Evangelium kann man jetzt noch nicht ...


Mt 24,14 Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen

Dieses Evangelium kann man jetzt noch nicht verkündigen.
Lies 5 Verse vorher und 5 Verse nachher.


Ich werde es garantiert nie verkündigen können, weil ich dann bereits entrückt bin. Kein Christ wird je dieses Evangelium verkündigen. (Anm. d. Autors)


Es wird erst in der Drangsalszeit (70. DJW = Drangsal Jakob) verkündigt werden können und dann hat es laut Gottes Wort keinen einzigen Christen mehr auf der Erde.


Apropos _ es gibt mehrere Evangelien ...

1) Das Evangelium vom Reich, das der Herr verkündet.
2) Das Evangelium Christi _ in dem geht es um die Erlösung durch sein Blut.
3) Das Evangelium aus Römer 1, dass Gott der Schöpfer ist.
4) Petrus hat das Evangelium der Beschneidung.
5) Paulus hat das Evangelium der Vorhaut.
...

Aus "Schritte durch die Bibel" / FB





4) Das Reich Gottes wird kommen


Das Reich Gottes wird kommen

Da das Alte Testament von einem wörtlichen und irdischen Reich Gottes ausgeht, deutet der Grossteil der neutestamentlichen
Abschnitte, die auf das messianische Reich hinweisen, unmissverständlich auf eine zukünftige Realität hin und nicht auf eine gegenwärtige
(
Elberfelder 1905
Matthäus
Mt 6,10 dein Reich komme; dein Wille geschehe, wie im Himmel also auch auf Erden.Reich: Lu 17,20; Röm 14,17
Elberfelder 1905
Matthäus
Mt 20,20 Dann trat die Mutter der Söhne des Zebedäus mit ihren Söhnen zu ihm und warf sich nieder und erbat etwas von ihm.Zebed.: Mt 4,21
Mt 20,21 Er aber sprach zu ihr: Was willst du? Sie sagt zu ihm: Sprich, daß diese meine zwei Söhne einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken sitzen mögen in deinem Reiche.Mt 19,28; Lu 19,11; 2. Tim 4,8
Elberfelder 1905
Matthäus
Mt 26,29 Ich sage euch aber, daß ich von nun an nicht mehr von diesem Gewächs des Weinstocks trinken werde, bis an jenem Tage, da ich es neu mit euch trinken werde in dem Reiche meines Vaters.
Elberfelder 1905
Lukas
Lu 23,42 Und er sprach zu Jesu: Gedenke meiner, wenn du in deinem Reiche kommst!gedenke: Ps 8,5; Ps 9,13; Ps 9,19; Ps 25,7
Königsherr.: Mt 26,64; Joh 18,37
Elberfelder 1905
Offenbarung
Offb 5,10 und hast sie unserem Gott zu Königen und Priestern gemacht, und sie werden über die Erde herrschen!Offb 1,6; Offb 20,6; Offb 22,5; 1. Petr 2,9; 2. Mo 19,6

Warum hätte der Herr Jesus in der sog Bergpredigt z.B.seine Jünger anweisen sollen,
für das Kommen des Reiches zu beten, (Mt 6,10), wenn das Reich bereits bei seinem ersten Kommen
in irgendeiner Weise verwirklicht worden wäre?​
Im Herrn Jesus Christus
Hans Peter Wepf
1. Mose 15.6
Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.


3) Die Dransalszeit

DIE DRANGSALSZEIT

Welche Zeichen werden das Herannahen der Drangsalszeit ankündigen?

Die folgenden Punkte können wir in embryonaler Form in den Tagen vor der Entrückung und zu Beginn der Drangsalszeit erwarten. (DJ)

● ln den ersten dreieinhalb Jahren der grossen Drangsalszeit werden sie weiter zunehmen und sich verstärken.

● Eine Zeit der Verführung: «Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen» (Mt 24,5).

● Eine Zeit der Konflikte: «Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. ... Denn eine Nation wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere»(Mt 24,6-7).

● Eine Zeit der Not: «Es werden hier und dort Hungersnöte ...geschehen» (Mt 24,7).
Eine Zeit der Krankheiten: «... Seuchen...» (Mt 24,7).

● Eine Zeit der Katastrophen: «... Erdbeben ...» (Mt 24,7).

● Eine Zeit des Todes: «Dann wird man euch der Drangsal preisgeben und euch töten; und ihr werdet gehasst sein von allen Nationen um meines Namens willen» (Mt 24,9).

● Eine Zeit der Treulosigkeit: «Und dann werden viele Anstoss nehmen, einander verraten und einander hassen» (Mt 24,10).


● Eine Zeit der Täuschung: «Und es werden viele falsche Propheten auftreten und werden viele verführen» (Mt 24,11). Es sollte auch erwähnt werden, dass ein vermehrter Gebrauch von Drogen Teil dieser Täuschung sein wird.

● Ein Kennzeichen der falschen Religion in der Endzeit wird das sein, was das Buch der Offenbarung «Zaubereien» nennt (9,21).

Johannes benutzt hier das Wort pharmakia, von dem unser Wort Pharmazie abstammt.

Es ist ein Hinweis auf die Einnahme von Drogen.

Der Gebrauch von bewusstseinsverändernden Substanzen wie Narkotika und Halluzinogenen wird mit falschen Religionen in Verbindung gebracht werden, zweifellos mit der Genehmigung der Regierung.

● Eine Zeit, in der die Liebe abnimmt: «Und weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe in vielen erkalten»(Mt 24,12). Die Menschen werden sich von Gott und ihren Mitmenschen abwenden.

● Eine Zeit der Verkündigung: «Und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden, zum Zeugnis für alle Heidenvölker»(Mt 24,14).


Das Leben auf der Erde wird ganz dem Bösen überlassen.


Welche Naturkatastrophen werden sich während der Drangsalszeit auf der Erde ereignen?


● Die Sonne wird sich verfinstern, der Mond sich rot färben und grosse Erdbeben werden auftreten.

Offenbarung 6,12 sagt: «Siehe, ein grosses Erdbeben entstand, und die Sonne wurde schwarz wie ein härener Sack, und der Mond wurde wie Blut.»

Als Jesus am Kreuz starb, verfinsterte sich am Mittag die ganze Erde. Als Ägypten gerichtet wurde, wurde es so schwarz wie die Nacht. Als der Herr auf den Berg Sinai herabkam, wurde der Berg in schwarze Wolken gehüllt.

Auch die Propheten sagten, dass es zu Beginn der Drangsalszeit Finsternis geben würde.


● Die Sterne werden vom Himmel fallen. «Die Sterne des Himmels fielen auf die Erde» (Offb 6,13). Für Sterne wurde hier das griechische Wort aster verwendet, das sich auf andere strahlende Himmelskörper als die Sonne oder den Mond bezieht.
Diese Sterne dürften nicht die weit entfernten Himmelsobjekte sein, die wir unter dem Begriff Sterne kennen, sondern eher eine Gruppe von Asteroiden.

● Die Berge und Inseln werden von ihrer Stelle wegbewegt. «Alle Berge und Inseln wurden von ihrem Ort weggerückt»(Offb 6,14). Wenn die Asteroiden auf der Erde einschlagen, ist es denkbar, dass die Erdkruste durch den Aufprall so erschüttert wird, dass grosse Teile von ihr über den Erdmantel rutschen.

Laut Dr. Henry Morris werden die Menschen, die in dem Gebiet über diesen Verschiebungen leben, beobachten können, wie sich der Himmel scheinbar in die entgegengesetzte Richtung bewegt, so als würde er aufgerollt werden.

● Das Meer wird zu Blut. Offenbarung 8,8-9 erklärt, dass ein grosser, mit Feuer brennender Berg ins Meer geworfen wird. Ein Drittel des Meeres wird zu Blut, und ein Drittel des Lebens im Meer wird sterben.
Auch ein Drittel aller Schiffe auf dem Meer wird zerstört.

Die Folgen dieser Gerichte sind für uns nicht fassbar. Jemand hat errechnet, dass die Meere etwa Dreiviertel der Erdoberfläche ausmachen, d. h., dieses Gericht wird unglaubliche Ausmasse annehmen.

Die Verschmutzung des Wassers und der Tod so vieler Meereslebewesen werden gewaltige Auswirkungen auf das Gleichgewicht in den Ozeanen haben. Das wird ein Drittel des Salzwasserbestandes auf der Welt betreffen.

● Das Wasser wird vergiftet. Danach sind die Süsswasserbestände an der Reihe. Sie werden bitter und viele Menschenwerden als Folge sterben (Offb 8,10-11).

Das Gerichtsinstrument wird ein grosser Stern (genannt «Wermut») sein.

Dieser Stern oder Meteorit, der durch den Weltraum rast, wird die Erde treffen und ein Drittel des Wassers in eine tödlich-giftige Flüssigkeit verwandeln. Er wird die Flüsse, Wasserquellen und die Gewässer verseuchen.

In dieser Zeit wird die Welt so grosse Leiden und Verfolgungen erleben, wie noch nie zuvor.​
Im Herrn Jesus Christus
Hans Peter Wepf
1. Mose 15.6
Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.



2) Kehre um, Israel ...










1) Inhalt: [UVDH] = Die Unverlierbarkeit des Heils


Q 41.) »Denn wenn das durch Engel geredete Wort fest war und jede Übertretung und jeder Ungehorsam gerechte Vergeltung empfing,
wie werden wir entfliehen, wenn wir eine so große Errettung vernachlässigen? « (Hebr.2:2-3).
Antwort:
Wir haben schon erwähnt, dass die Juden dem Dienst der Engel in ihrer Geschichte besondere Bedeutung zumaßen. Eines der entsprechenden Hauptereignisse war sicherlich die Gesetzgebung,
als Myriaden von Engelwesen anwesend waren (
5. Mose 33,2;
Ps 68,18). Es stimmt, dass das Gesetz »durch Engel verkündet« worden ist. Und dieses Gesetz galt.
Es stimmt auch, dass jede kleine Abweichung entsprechend geahndet wurde. Dies muss man durchaus zugeben.
Doch nun wird vom Geringeren auf das Größere geschlossen. Wenn diejenigen, die das Gesetz brachen, bestraft wurden, welches Schicksal erwartet dann diejenigen, die das Evangelium »missachten«?
Das Gesetz sagt den Menschen, was sie tun müssen; das Evangelium dagegen sagt ihnen, was Gott getan hat.
Durch das Gesetz kam die Erkenntnis der Sünde, durch das Evangelium kam die Erkenntnis der »Errettung«.
»Eine so große Errettung« zu missachten, ist eine schlimmere Sünde als die Übertretung des Gesetzes. Das Gesetz wurde von Gott durch Engel an Mose und dann an das Volk weitergegeben.
Doch das Evangelium wurde direkt von unserem Herrn Jesus selbst verkündigt. Und nicht nur das,
sondern es wurde den ersten Christen durch die Apostel und von anderen »bestätigt«, die den Heiland »gehört« hatten.
wmcd







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